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Ordentliche Mitgliederversammlung der VG WORT 2007

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Vorgestellt: Geschäftsbericht der VG WORT für 2006 weist sinkendes Gesamtaufkommen bei steigender Anzahl an Ausschüttungsempfängern aus / Gewählt: Lutz Franke als Vorsitzender des Verwaltungsrats und Eckhard Kloos als sein Stellvertreter bestätigt / Erörtert: Entwicklungen im Gesetzgebungsverfahren (2. Korb)

München, 19.05.2007 – Die ordentliche Mitgliederversammlung der VG WORT fand am heutigen Samstag im Hotel Bayerischer Hof in München statt. Zentrales Thema des jährlichen Treffens ist die Erläuterung des Geschäftsberichts.

Eine der entscheidenden Kennzahlen des Berichts für das Jahr 2006, den VG WORT Vorstand Professor Dr. Ferdinand Melichar den versammelten Mitgliedern und Delegierten vortrug, ist ein leichter Rückgang des Gesamtaufkommens auf 85,9 Mio. Euro. Gründe dafür sind: Traditionelle, analoge Vervielfältigungsgeräte verschwinden konsequent vom Markt und für ihre digitalen Alternativen wurde auch nach Jahren noch immer keine einheitliche und für die Industrie bindende Vergütungsregelung gefunden – die Musterprozesse um die von der Industrie bestrittene Vergütungspflicht für PCs, Drucker und Multifunktionsgeräte schweben vor dem Bundesgerichtshof (BGH).

Im Gegenzug steigt die Anzahl der Ausschüttungsempfänger seit Jahren kontinuierlich an: 2006 waren es 144.942 (das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr). Auch die finanziellen Zuwendungen der VG WORT für ihre sozialen und fördernden Einrichtungen sind erheblich: So erhielten Autorenversorgungswerk, Sozialfonds sowie Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft insgesamt 6,849 Mio. Euro an Zuwendungen Dies entspricht 8,9 Prozent der Inlandserlöse.

Der Anstieg der Verwaltungskosten auf 6,15 Mio. Euro ist durch die Umstellung des internen EDV-Systems, die Einführung neuer elektronischer Melde- und Zählsysteme und damit verbundene, höhere EDV-Abschreibungen begründet. Von den gesamten Nettoerlösen der VG WORT aus dem In- und Ausland fallen lediglich 7,97 Prozent für die Verwaltung an.

Im Anschluss an die Vorstellung des Geschäftsberichts genehmigte die Mitgliederversammlung als oberstes Organ der als Verein organisierten VG WORT erwartungsgemäß den Jahresabschluss und entlastete Vorstand und Verwaltungsrat. Bei der turnusgemäßen Wahl zum neuen Verwaltungsrat für vier Jahre wurden der Vorsitzende Lutz Franke (Journalist) sowie sein Stellvertreter, Eckhard Kloos (Rowohlt-Verlag), in ihren Ämtern bestätigt.

Ein besonders wichtiges Thema der Jahresversammlung war der andauernde Kampf der VG WORT gegen die vorgesehenen Vergütungsregelungen im so genannten 2. Korb der Urheberrechtsnovelle. Der industriefreundliche Entwurf des Bundeskabinetts zur Neuregelung des Urheberrechts im März 2006 war ein Schlag ins Gesicht der Urheber und würde in der vorliegenden Fassung eine angemessene Vergütung der Kreativen nicht gewährleisten; eine abschließende politische Entscheidung ist in Berlin jedoch bisher nicht gefallen. Die jüngste Entwicklung im Gesetzgebungsverfahren gibt zu vorsichtigem Optimismus Anlass und lässt hoffen, dass der vorliegende Gesetzesentwurf an entscheidenden Stellen zugunsten der bislang unstrittigen Rechte der Urheber verändert wird.

„Dieser Meinungsumschwung ist nicht zuletzt auch auf die umfangreichen politischen und medienwirksamen Aktivitäten der VG WORT, ihrer befreundeten Organisationen sowie vieler Autoren und Verlage zurückzuführen“, sagte VG WORT-Vorstand Professor Dr. Ferdinand Melichar während der Mitgliederversammlung.

Die Verwertungsgesellschaft WORT verwaltet treuhänderisch die Urheberrechte für mehr als 300.000 Autoren und über 7.000 Verlage in Deutschland. Sie nimmt die gesetzlich festgelegten Tantiemen aus Zweitnutzungsrechten, wie z.B. dem Kopieren, ein und gibt diese nach Abzug der Verwaltungskosten (ca. 7 Prozent) vollständig an die gemeldeten Wahrnehmungsberechtigten weiter.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
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Web: http://www.vgwort.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Achim von Michel, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 462 Wörter, 3769 Zeichen. Als Spam melden


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