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Liberty Alliance findet immer breitere Unterstützung

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Die Mitglieder der offene Online-Identifizierungslösung repräsentiern heute schon über eine Milliarde Verbraucher


Kirchheim/Heimstetten, 11. Dezember 2001 – Sun Microsystems begrüßt den Beitritt von AOL/Time Warner und American Express in der Liberty Alliance. Mehr als 2000 weitere Anfragen nach einer Mitgliedschaft liegen derzeit vor. Ziel der Allianz ist es, einen globalen Standard für die eindeutige Identifizierung von Verbrauchern im Internet zu etablieren, vergleichbar mit einem digitalen Universalausweis. Nach einmaligem Einloggen bietet der Service Zugriff auf alle Dienstleistungen der angeschlossenen Websites. Dabei gilt die zweifelsfreie Personenidentifizierung als ein Schlüsselfaktor für mehr Sicherheit im Internet und für den Durchbruch von E-Commerce.

Allein die 33 Gründerfirmen, die das Projekt gemeinsam gestartet haben, repräsentieren mehr als eine Milliarde Verbraucher. Die Liste liest sich wie das Who´s Who der Weltwirtschaft. Darunter sind American Airlines, Bank of America, Bell Canada, Cisco, Dun and Bradstreet, eBay, Fidelity Investments, General Motors, Global Crossing, Nokia, NTT DoCoMo, Sabre, Schlumberger, Sony, Sprint, Sun Microsystems, United Airlines und Vodafone. Die Liberty Alliance konzipiert den neuen Standard so, dass er unabhängig von dem Gerät arbeitet, mit dem die Internetverbindung hergestellt wird. Dadurch ist das Identifizierungssystem universell für Arbeitsplatzcomputer, Mobil-Telefone, Fernseher, Autos und jedes andere Gerät geeignet, das künftig möglicherweise an das Internet angeschlossen wird. Die Liberty-Norm kann sogar mit Hilfe von Kredit-, Telefon- und Kundenkarten in Anspruch genommen werden. Wird unter Verwendung der Karte eine Internetverbindung hergestellt, ist der Verbraucher anhand seines Digitalausweises eindeutig identifizierbar und kann Dienste sofort nutzen.


Liberty vs. Passport: Die freie Welt gegen Microsoft
Die Liberty Alliance wird oft als "Gegenpol der freien Welt" zu Microsofts Passport-Ansatz gesehen. Beide Konzepte haben zum Ziel, dass die Verbraucher künftig eine Art Online-Personalausweis erhalten, mit dem sie sich im Internet verbindlich ausweisen können. Microsoft hat sich hierzu selbst zur zentralen Passstelle ernannt und will alle Ausweise der Online-Weltbevölkerung auf den eigenen Computersystemen verwalten. Das Konzept der Liberty Alliance sieht hingegen vor, dass der Verbraucher die freie Wahl hat, bei welchem Unternehmen er seinen Online-Ausweis führt, zum Beispiel bei der Bank seines Vertrauens.

Als ein Hauptvorteil der Liberty Alliance gilt, dass im Gegensatz zu Passport nicht alle personenbezogenen Daten an einem zentralen Ort gespeichert werden. Eine solche Zentralstelle würde Hacker eine große Angriffsfläche bieten, so dass die Gefahr des Missbrauchs persönlicher Daten in großen Umfang gegeben wäre. Erst Anfang November hatte der Programmierer Marc Slemko das Sicherheitssystem von Passport geknackt und ein Verfahren gefunden, wie man sich den "Online-Pass" eines Passport-Nutzers für 15 Minuten "ausleihen" kann, um beispielsweise damit auf Einkaufstour zu gehen.

Offene Standardisierungsprozesse für sichere Online-Authentifizierung
Wie erfolgreich Sun bei der Etablierung offener Marktstandards ist, hat das Unternehmen bei Java bewiesen. 1995 von Sun erstmals vorgestellt, hat sich Java binnen sechs Jahren zur populärsten Programmiersprache aller Zeiten entwickelt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Sun Java einem offenen Standardisierungsprozess anvertraut hat, der alle maßgeblichen Unternehmen mit einbezieht. Den gleichen Weg geht jetzt die Liberty Alliance, um einen weltweit anerkannten offenen Standard für das globale Meldewesen zu schaffen.

„Ohne ein zuverlässiges Identifizierungssystem ist eine funktionierende Kooperation mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern nicht möglich“, so Sylvia Hochmuth, Director Marketing EMEA Sun ONE. „Im Rahmen des Liberty Alliance Project entsteht ein solches offenes Identifizierungssystem, das auf dem Prinzip der Föderation basiert. Der unmittelbare Kontakt wird dabei nicht eingeschränkt, und Endbenutzer wie auch Unternehmensnutzer profitieren von den Vorteilen einer verteilten Authentifizierung und Autorisierung über das Netz mit Single-Sign-On-Unterstützung.“


Nähere Informationen zum Liberty Alliance Project sind auch erhältlich unter www.projectliberty.org.


Über Sun ONE
Sun ONE, die Integration von Suns preisgekröntem Software-Portfolio, ist die Vision, Architektur, Plattform und Expertise des Unternehmens für die Entwicklung und Bereitstellung von Services on Demand. Durch die offene, integrierbare Architektur erweitert Sun ONE derzeitige Unternehmenssysteme und trägt dazu bei, Kosten und Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig die Gesamtkapitalrentabilität der Unternehmen zu verbessern. Sun ONE ist eine wichtige Initiative im Zusammenhang mit Suns Bestrebungen, eine offene End-to-End Architektur bereitzustellen, die auf den Lösungen des Unternehmens über Systeme und Entwicklungsumgebungen hinweg aufbaut. Weitere Informationen finden Sie unter www.sun.com/sunone.


Über Sun Microsystems, Inc.
Seit dem Gründungsjahr 1982 hat sich Sun Microsystems, Inc. (Nasdaq: SUNW) mit einer einzigartigen Vision "The Network Is The Computer" zu einem führenden Anbieter von Produkten, Technologien und Dienstleistungen für das Internet entwickelt und unterstützt damit Unternehmen in der ganzen Welt im exponentiellen Wachstum ihres Geschäftes. Das Unternehmen ist in über 170 Ländern und unter www.sun.com vertreten. Pressemitteilungen und andere Informationen von Sun Microsystems sind auf dem Internet unter http://www.sun.de verfügbar.


Web: http://www.harvard.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Tom Henkel, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 625 Wörter, 4955 Zeichen. Als Spam melden


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