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Innovation in der Kfz-Versicherung: pay as you drive (Zahl, wie Du fährst)

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Zurich Schweiz und agentes haben einen Proof of Concept (PoC) für eine neue Kfz-Versicherung durchgeführt. Ziel war es, zu prüfen, inwieweit es technisch möglich ist, Prämien anhand des individuellen Fahrverhaltens zu berechnen. So ließen sich Potenziale in interessanten Kundensegmenten erschließen.

Stuttgart, 12. Juni 2007 – Der Versicherer Zurich Schweiz prüft, erstmals nutzungsabhängige Kfz-Policen einzuführen. In einem Proof-of-Concept (PoC) mit dem deutschen IT-Dienstleister agentes wertete das Versicherungsunternehmen drei Monate lang Fahrtstrecken von 20 Mitarbeitern aus, um die technische Machbarkeit zu prüfen und die Tarifierungskriterien des neuen Versicherungstarifes „Zurich pay as you drive“ zu erstellen. Mit einem weiteren Dienstleister wurden 20 weitere Autos getestet.

Grundlage für die nutzungsabhängige Berechnung der Versicherungsprämien sind Daten, die mit Hilfe einer Telematik-Box gesammelt werden. Diese war im Fahrzeug der freiwillig teilnehmenden Zurich-Mitarbeiter eingebaut. Die Telematik-Box sendet Informationen zu Fahrtzeiten, Fahrtstrecken oder Geschwindigkeiten regelmäßig über das Mobilfunknetz an das Rechenzentrum von agentes. Dort überträgt eine Software die Rohdaten in eine elektronische Straßenkarte und gleicht die ermittelten Fahrtrouten mit der Unfallstatistik des Versicherers ab.

„Bislang zahlen Versicherte denselben Tarif, ganz gleich ob sie jeden Morgen durch den Stoßverkehr von Zürich fahren oder lediglich über Landstraße in den nächsten Ort“, erläutert Jürg Hauswirth, Auftraggeber des Pilotprojekts bei der Zurich Schweiz. Der Trend gehe jedoch klar hin zu individuellerer Tarifierung von Kfz-Policen, so Hauswirth. Künftig sollen Kunden darum für ihr Fahrverhalten belohnt werden können, wenn sie etwa gefährliche Strecken oder Zeiten meiden oder einfach weniger fahren.

„Das bedeutet für die Versicherer einen deutlich höheren technischen Aufwand“, betont Olaf Ahl, Vorstand von agentes. Sein Unternehmen verantwortet den technischen Part des Pilotprojekts. „Wir sorgen dafür, dass die Computertechnik später auch die Datenmengen von vielen Tausend Versicherten bewältigt und dabei gleichzeitig der Datenschutz gewährleistet ist“, so Ahl.

Kein gläserner Versicherungsnehmer
„So wichtig individuelle Fahrtdaten für ‚pay as you drive’-Tarife sind, so werden Versicherte ihre Fahrgewohnheiten nicht gänzlich offen legen wollen“, erläutert Hauswirth die Bedeutung des Datenschutzes für den neuen Tarif. „Grundsätzlich muss jeder Kunde einverstanden sein mit der Erfassung seiner Fahrdaten. Selbstverständlich werden diese Daten vertraulich behandelt. Als Versicherer sind wir gewohnt, mit vertraulichen Daten umzugehen.“ Der neue Tarif wird eine Zusatzoption sein, die das bestehende Produktportfolio ergänzen kann.

Kundenbindung steigern
„Mit ‚pay as you drive’ eröffnen sich Versicherern neue Potentiale in der Kundenkommunikation. Bisher haben Versicherungsunternehmen nur selten Kontakt zu ihren Kunden. Die neuen Tarife bieten jetzt erstmals die Möglichkeit, häufiger und mit positiven Inhalten zu kommunizieren, beispielsweise Belohnungen für gutes Fahrverhalten auszusprechen. Dadurch kann die Kundenbindung erhöht und es können weitere Cross Selling-Potenziale ausgeschöpft werden“, erläutert Olaf Ahl. „Dank unserer Erfahrungen aus dem Relationship Management im Bankenbereich ist agentes besonders gut positioniert, um die Versicherer aktiv zu unterstützen.“


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jan Erlinghagen, verantwortlich.

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