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Campen und Schwitzen für das iPhone

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Design, Ästhetik und Einfachheit als Faktoren für den Markterfolg


San Francisco/Bonn - Das Warten hat ein Ende: Nur noch wenige Tage und das Apple-Handy iPhone kommt in den USA auf den Markt. „Schon jetzt bekommt das Gerät eine Aufmerksamkeit, die weit über die eingeschworene Apple-Gemeinde hinausgeht. Der Rummel um das erste Apple-Handy iPhone hat in den USA gigantische Dimensionen angenommen. Bereits vier Tage vor dem offiziellen Marktstart schlugen vor dem Apple- Store an der Fifth Avenue in New York die ersten Fans ihre Zelte auf. Sie wollten unbedingt am kommenden Freitagabend zu den ersten glücklichen Besitzern des iPhone gehören“, berichtet die Netzeitung http://www.netzeitung.de.

Einen solchen Hype um ein neues Handy wie beim iPhone habe es nach Erfahrungen von Connect-Redakteur Markus Eckstein noch nicht gegeben. „Apple profitiert vom Lifestyle-Faktor“, beschreibt das Bonner Wirtschaftsmagazin NeueNachricht http://www.ne-na.de die Rolle von Apple im Kampf um Marktanteile gegen Giganten wie Microsoft und Google. „Ginge es allein um den Lifestyle-Faktor, hätte sicherlich Apple die Nase vorn. Für Experten wie den amerikanische Zukunftsforscher Paul Saffo geben Design und Ästhetik sogar den Ausschlag: Steve Jobs sei ein Computerenthusiast mit der Seele eines Fashionista“, so das Magazin.

Apple setzt beim iPhone auf einen großen berühungsempfindlichen Bildschirm und verzichtet auf eine herkömmliche Tastatur. Das Handy wird mit Fingerbewegungen auf dem Display bedient. „Die Apple-Philosophie beruht auf Einfachheit und gutes Design. Es muss nicht immer eine völlig neue Technik zum Einsatz kommen oder eine Flut von Features. Von der Vermarktungsstrategie des Steve Jobs-Konzern können andere Hersteller noch eine ganze Menge lernen“, sagt Marketingexpert Günter Greff http://www.greff.de. Viele Anwender würden bei ihrem Handy nicht mehr durchblicken. So sieht es auch Professor Wolfgang Wahlster, Leiter des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) http://www.dfki.de und Schirmherr der Bonner Voice Days http://www.voicedays.de. Die Geräte müssten sich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt. „Die Überflutung der Geräte mit Funktionen, die selten benötigt werden, ist ein großes Problem. Computer, Handys, Maschinen und Haushaltsgeräte sollten immer intelligenter auf die Befehle des Menschen reagieren. Eine Variante sei das Multi-Touch-Display des iPhone. Gesteuert wird es statt über Tasten oder Stift mit dem laut Apple-Chef Steve Jobs „ultimativen Zeigegerät": dem menschlichen Finger. „Ein Wisch mit dem Zeigefinger, schon blättert sich das Adressbuch auf. Werden Daumen und Zeigefinger aufeinander zu bewegt, wird die Schrift oder ein Foto verkleinert, die entgegengesetzte Bewegung vergrößert sie. Entwickelt wurde die Technik vom Multi-Touch-Pionier Fingerworks, den Apple 2005 übernahm. Jobs will die Technik auch für andere Produkte nutzen, für iPods und Computerdisplays“, schreibt die Wirtschaftswoche.

Die neue Art, Computer zu bedienen sei mehr als eine Masche der Elektronikindustrie. Nach Prognosen von Chris North, Professor für Computerwissenschaften an der Virginia Tech-University in Blacksburg http://www.vt.edu, gehören Tastatur und Computermaus in einigen Jahren der Vergangenheit an. „Bestimmte Funktionen am PC lassen sich sehr leicht mit Gesten steuern. Der Nutzer bewegt sich dann entlang des Displays durch den Raum oder er greift bei Hologrammen auch mal in die Darstellung hinein, um benötigte Informationen auszuwählen“, so North im Interview mit der Wirtschaftswoche.

Wer Textdokumente bearbeitet, werde auch künftig mit Tastatur und Maus arbeiten. „Aber in anderen Bereichen werden die neuen Techniken kommen, wenn wir in einer zunehmend vernetzten Welt in allen Lebenslagen - sichtbar oder unsichtbar - von Rechnern umgeben sein werden. Sei es im Büro, beim Autofahren, beim Kochen oder beim Sport. Da werden Maus und Tastatur schnell sehr störend und sind die Alternativen praktischer. Dank der Leistungsexplosion in der IT werden wir Geräte künftig zunehmend über Sprachbefehle steuern. Dann werden wir auch kleine Kontrollgeräte wie Smartphones oder Organizer für die Computersteuerung nutzen“, ist sich North sicher.

Interessante Einsatzmöglichkeiten sieht Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge http://www.semanticedge.de, nicht nur im Mobilfunk: „Im Automobil steht die Spracherkennung noch ganz am Anfang. Ein Hauptproblem waren bisher immer die Rahmenbedingungen. Insbesondere die verfügbare Hardware war nicht ausreichend, um eine leistungsfähige Spracherkennung, eine sehr natürliche Sprachsynthesestimme und eine intelligente Dialogmanagementkomponente für die flexible Steuerung der Dialoge unterzubringen, die heute beispielsweise schon in den serverbasierten Anwendungen der neuesten Call Center zur Verfügung steht.“ Ein Server im Auto dürfe nur etwa 50 Euro in der Beschaffung kosten, müsse mehr als zehn Jahre bei extremen Temperaturbedingungen aushalten, staub- und feuchtigkeitsresistent sein. Bei Hard- und Software habe sich in den vergangenen zwei Jahren viel getan, so Pape: „Die Sprachsteuerung oder die nächste Stufe, multimodale Anwendungen, wo es neben dem Sprachinterface auch noch einen graphischen Touchscreen gibt, werden immer mehr im Auto eingesetzt, sei es auf PDAs, portablen Navigationssystemen, die zum ständigen Begleiter auch außerhalb des Autos werden oder bei der nächsten Generation der On-Board-Systeme.“ Für die Spracherkennung im Auto spreche auch der Sicherheitsaspekt der „hands-free-Bedienung“, ebenso die Limitation des Armaturenbretts, deren Funktionen und Anzeigen immer umfangreicher werden. Daher sei ein intuitives Interface unabdingbar, um das alles zu beherrschen, aber auch, um der Kreativität der Automobil-Entwickler keine Fesseln anzulegen.

Innovative Sprachanwendungen könnten zudem ein ständiger virtueller Begleiter des mobilen Menschen sein. Der Personal Assistant, wie ihn SemanticEdge für DaimlerChrysler entwickelt hat, kennt das persönliche Adressbuch seines Nutzers und baut nach einer Spracheingabe wie etwa „Martin Meyer Handy“ sofort die entsprechende Verbindung auf. Er versendet SMS, wenn ein Anruf nicht zustande kommt. Er liest E-Mails während der Fahrt vor und sucht den nächsten Zug für die Weiterfahrt mit der Bahn. „Per Spracheingabe können die Mitarbeiter auch eine Routing-Funktion nutzen, alle Anrufe umleiten, so dass sie auf einer bestimmten Nummer zu erreichen sind. Durch den Personal Assistant wird die Spracherkennung ständig präsent und auch im Auto unerlässlich“, sagt Pape. Gesprochene Sprache sei nun einmal die natürlichste Schnittstelle und sie hat enorme Vorteile beim Zugriff auf eine Vielzahl von Funktionen.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sabine Krause, verantwortlich.

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