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Studie: Outsourcing stärkt Kerngeschäft

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Die Politik treibt die Liberalisierung des Energiemarktes stark voran. Damit wächst der Druck auf Energieversorgungsunternehmen, noch effizienter als bisher zu wirtschaften. Die Konzentration auf das eigene Kerngeschäft und die Fremdvergabe von Leistungen ist dabei eine immer häufiger genutzte Variante. Für Bereich Kundenmanagement erwägen zwei Drittel aller Energieversorger ein Outsourcing, wie eine aktuelle Studie der BBDO Consulting im Auftrag der Deutschen Post jetzt ergab.

Die zunehmende Wettbewerbsintensität im Bereich der Energieversorgungs-unternehmen zwingt diese dazu, ihre betriebswirtschaftliche Effizienz im Wettbewerb zu verbessern. Für die Mehrheit der Unternehmen bedeutet das, sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren. Im Auftrag der Deutschen Post befragte die Unternehmensberatung BBDO Consulting mehr als 100 deutsche Energieversorgungsunternehmen. Ergebnis: 72 Prozent der Versorger denken über das Outsourcing einzelner Aufgaben des Kundenmanagements nach oder beschäftigt sich bereits mit konkreten Planungen, 68 Prozent dieser Unternehmen praktizieren bereits Outsourcing. Ziel ist dabei die Senkung der eigenen Kosten und eine Steigerung der Effizienz und Flexibilität.

Vor allem die vor- und nachgelagerten Prozesse wie Zähler- und Messwesen, Abrechnung und Mahnwesen werden als Outsourcing-tauglich angesehen. Das Zählerwesen einschließlich Einbau, Wartung und Eichüberwachung ist techniklastig und personalintensiv. Gleiches gilt aber auch für die Ablesung und das anschließende Forderungsmanagement beim Endkunden. Gerade im Bereich Abrechnung gibt es mit Rechnungsdruck, -konfektionierung und –versand Gebiete, die für Outsourcing besonders geeignet sind. Die Vergabe an externe Partner überlegen sich die befragten Energieversorger außerdem im Retourenmanagement; auch der Verkauf von offenen Forderungen – das Factoring –ist aus ihrer Sicht attraktiv. Im direkten Kundenservice können sich hingegen nur wenige Unternehmen eine Fremdvergabe vorstellen.

Auch das Forderungsmanagement steht im Fokus der Outsourcingvorhaben. Der deutliche Anstieg offener Forderungen hat insbesondere neu am Markt auftretende Energieversorger und kommunale Stadtwerke dazu veranlasst, den Beitreibungsprozess an branchenerfahrene Dienstleister zu vergeben. Besonders attraktiv an der Fremdvergabe ist, dass sich damit der Zahlungs-eingang erfahrungsgemäß beschleunigt und die Zahlungsausfälle geringer werden. Dies kommt insbesondere dann zum tragen, wenn säumige Kunden das Versorgungsgebiet verlassen und eine aufwändige Adressrecherche betrieben werden muss. Spezialisierte Partner können dabei auf umfangreiche Adressdatenbanken zurückgreifen.

Welche Voraussetzungen der Outsourcingdienstleister mitbringen muss, um für die Energieversorger einen geeigneten Partner darzustellen, ist von den befragten Unternehmen sehr klar umrissen worden. So muss der Partner gezielt auf die Wünsche des Unternehmens eingehen, die Prozesse müssen sich reibungslos in die vorhandenen Abläufe des Versorgers integrieren lassen. Letztendlich wollen alle Befragten die Kontrolle über die Prozesse behalten. Der Dienstleister muss daher eigene Kompetenzen mit den Anforderungen des Kunden abgleichen und eventuell anpassen, also die Grundforderungen nach Prozesstransparenz und –flexibilität erfüllen können. Weitere Kriterien für die Auswahl des Partners sind das Preis-/Leistungsverhältnis, die intensive Kundenbetreuung und die Erfahrung.

Eine Zusammenfassung der Studie kann unter info@dpcom.de angefordert werden.


Web: http://www.deutschepost.de/systemloesungen-brief


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nina Claudy, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 368 Wörter, 3101 Zeichen. Als Spam melden


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