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Fachkräftemangel gefährdet Aufschwung

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Fehlende Qualifikation der Bewerber gravierendes Problem


Bonn/Köln – Diese Meldung dürfte selbst den zum Frohsinn neigenden rheinischen Unternehmern die Laune verderben. Bei einer Befragung durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) http://www.ihk-koeln.de gaben 46 Prozent an, dass sie Probleme bei der Besetzung neuer Stellen haben. Fast 45 Prozent halten diese Schwierigkeiten für „bedeutsam“ für ihre heutige und zukünftige Geschäftslage. Im Baugewerbe wird der Fachkräftemangel von 28 Prozent der im Rahmen der IHK-Konjunkturerhebung befragten 672 Unternehmen als „bedeutsam" eingeschätzt. Im Verkehrssektor halten 13,7 in den Dienstleistungen über 28 Prozent der Betriebe den Fachkräftemangel für „bedeutsam" für die eigene Unternehmenszukunft. „Der kräftige Aufschwung sorgt bei vielen Unternehmen für Schwierigkeiten, die stark gesteigerte Nachfrage bedienen zu können. Hauptengpass ist dabei eindeutig das Personal", erklärt Matthias Mainz, Konjunkturexperte der IHK Köln.

Die Haupthindernisse bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze sind laut IHK an erster Stelle (72,2 Prozent) die fehlende Qualifikation der Bewerber - und schon an zweiter Stelle mit 55 Prozent das Fehlen jeglicher Bewerber. Zu hohe Gehaltsvorstellungen (32,2 Prozent) und mangelnde Motivation der Bewerber (31,2 Prozent) folgen auf den Plätzen. Der Faktor „zu hohes Alter" spielt mit 8,9 Prozent nur eine sehr nachgeordnete Rolle. „Wenn dies wirklich der Fall sein sollte, wäre das sehr schön. Denn in Zeiten des demographischen Wandels können sich die Unternehmen den alten Jugendwahn nicht mehr leisten. Aber ich habe meine Zweifel an dieser Zahl, denn ein höheres Alter ist auch oft an höhere Gehaltsvorstellungen gekoppelt, weil sich ältere arbeitslose Bewerber oft gegenüber ihrem früheren Gehalt nicht verschlechtern wollen. Mann kann die Faktoren Gehalt und Alter also nicht wirklich sauber voneinander trennen“, kommentiert der Personalexperte Udo Nadolski vom Düsseldorfer Beratungshaus Harvey Nash http://www.harveynash.de. Harvey Nash Executive Search hat sich auf die Suche und Auswahl hochqualifizierter Führungskräfte in den Bereichen Informationstechnologie und Engineering spezialisiert.

Besonders der Arbeitsmarkt für gut ausgebildete Fachkräfte und Ingenieure ist weitgehend leergefegt. Das Fehlen von qualifizierten Mitarbeitern betrifft inzwischen alle Ebenen: Am schwierigsten (64 Prozent) ist es für die Unternehmen, gut ausgebildete Fachkräfte mit Berufserfahrung zu finden. Danach folgen mit gut 40 Prozent Fachkräfte mit Studienabschluss noch vor den Führungskräften mit 25 Prozent. Immerhin noch 16,6 Prozent der befragten Unternehmen haben Probleme, geeignete Auszubildende zu finden. „Der Wettbewerb um die besten Köpfe ist in vollem Gange, die gute Konjunkturlage gibt einen Vorgeschmack darauf, wie sich der demografische Wandel auf den Ausbildungs- und Arbeitsmärkten auswirken wird", prognostiziert Mainz.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nicolaus Gläsner, verantwortlich.

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