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Creative Studios |

Solidarität in der Werbebranche: Sprecher halten ihre Preise

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Initiative von Creative Studios erfolgreich: Hamburger Gagensatz bleibt auch nach Euro-Umstellung konstant


Hamburg, 8. Januar 2002. Sprecher in Hamburg werden die Euro-Umstellung nicht nutzen, um ihre Gagen zu erhöhen. Sie verzichten auf die geplante Preis-steigerung von gut sieben Prozent und beschränken sich stattdessen auf kleine "optische" Begradigungen, um mit runden Euro-Summen arbeiten zu können.

Als Vermittler hatte das Tonstudio Creative Studios ein "Gentleman-Agreement" zwischen den Sprechern und der zurzeit wirtschaftlich gebeutelten Werbebranche ausgehandelt. Hermann Prinz, Geschäftsführer von Creative Studios, hatte die Gespräche zwischen Sprechern, Tonstudios und Werbefilmproduzenten vorgeschlagen, um die Anhebung der Gagen zum jetzigen Zeitpunkt zu verhindern. "Eine Preiserhöhung wäre das falsches Signal gewesen", so Prinz, der die Sprecher überzeugen konnte, ihre Forderungen zurückzuhalten. "Stattdessen sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass die augenblickliche Flaute alle trifft und am besten überwunden werden kann, wenn man sich untereinander solidarisch zeigt", so der Leiter des Tonstudios.

Schon seit den achtziger Jahren bemessen rund achtzig Prozent der Sprecher in Hamburg ihre Honorare nach dem so genannten Hamburger Gagensatz – ein Unikat der Hansestadt, das eine transparente Preispolitik ermöglicht und den Tonstudios die Abrechnungen erleichtert. Seit knapp vier Jahren liegt dieser Satz auf demselben Niveau – Zeit für eine Angleichung an die gestiegenen Kosten fanden vor gut einem halben Jahr der Sprecher Ben Hecker und seine Kollegen aus dem SprecherInnenRat Hamburg (SPRINT). Jetzt soll aber erst dann neu verhandelt werden, wenn sich die Situation im Markt wieder erholt hat – wie Optimisten schätzen schon im kommenden halben Jahr. Der Vorstoß der Sprecher hat in Hamburg bereits Schule gemacht: Auch die Kamerassistenten haben inzwischen nachgezogen und werden ihre Sätze ebenfalls konstant halten.

Rückfragen bitte an:
Jo Lichtner, Mann beißt Hund – Agentur für Kommunikation,
Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg
Tel. 040/890 696 13; Fax 040/890 696 20;
Email: jl@mann-beisst-hund.de, Web: www.mann-beisst-hund.de


Web: http://www.mann-beist-hund.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, jo Lichtner, verantwortlich.

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