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Fachkräftemangel: Zuwanderung in eine flexible Erwerbsgesellschaft dringend nötig

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Abkehr von Einwanderung in die Sozialsysteme


Bonn/Köln – Ob die Fachkräfte in Deutschland wirklich rar werden, darüber streiten noch die Experten. Doch dass in bestimmten Branchen ein akuter Mangel an hoch qualifizierten Kräften besteht, darüber sind sich fast alle einig. Diese Situation ist nicht neu. Schon Ende der 1990er Jahre gab es massive Arbeitskräfteengpässe in der IT-Branche. Damals reagierte die Politik mit sehr restriktiv geregelten Möglichkeiten für die arbeitsmarktorientierte Zuwanderung von Fachkräften aus Staaten außerhalb der EU. Im Jahr 2007 sprechen gute Gründe für eine weitere schrittweise Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für qualifizierte Zuwanderer. Diese These vertritt der stellvertretende Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) http://www.kas.de Christoph Kannengießer, in einem Beitrag für die Monatszeitschrift Die Politische Meinung (PM) http://www.kas.de/wf/de/33.11312/, der im August auch online abrufbar ist.

Kannengießer setzt nicht nur auf dieses Instrument. Selbstverständlich müssten auch weiterhin massive Anstrengungen unternommen werden, um die Bildung zu verbessern, mehr Flexibilität der Angebotsbedingungen auf dem Arbeitsmarkt sowie höhere Erwerbsquoten und längere Beschäftigungsbiographien zu schaffen. Doch ohne eine offensive Strategie, die gezielt auf qualifizierte Arbeitskräfte aufgerichtet sei, könnten die Herausforderungen des demographischen Wandels nicht gemeistert werden. In seinem Artikel stellt Kannengießer verschiedene Grundsätze erfolgreicher Steuerung der Zuwanderung auf. So sollten nur qualifizierte und hoch qualifizierte Arbeitskräfte angeworben werden. Sektoralen Arbeitskräfteengpässen bei gering Qualifizierten sollte weiterhin durch Saisonarbeit begegnet werden. Als Modell nennt der Autor das kanadische Punktesystem, das jetzt als Option auch in Deutschland wieder ins Gespräch komme. Dieses Modell biete gute Möglichkeiten, „Zuwanderer nach ihrem potenziellen ökonomischen Beitrag und nach ihrer Integrationsfähigkeit auszuwählen“.

Von kurzfristiger Arbeitsmigration hält der leitende Mitarbeiter des CDU-nahen Think Tanks wenig: „Gesteuerte Zuwanderung sollte aus Sicht des Zuwanderers und der Aufnahmegesellschaft grundsätzlich die Perspektive des dauerhaften Verbleibs bis hin zur Einbürgerung eröffnen.“ Zudem müsse völlig klar sein, „dass es weder für Zuwanderer noch für hier Ansässige faktisch oder rechtlich bedingungslos gewährte Transferleistungen gibt“. Mit der Formel vom „Integrationsland Deutschland“ habe die CDU im Entwurf ihres neuen Grundsatzprogramms den richtigen Ton vorgegeben. „Es ist dringend geboten, dass sich alle politischen Parteien um ein integrationsfreundliches Klima bemühen“, sagt der Kölner Personalexperte Marc Emde von der Kirch Personalberatung http://www.kirchconsult.de. „Hier müssen alle Seiten hinzulernen. Die Konservativen haben mittlerweile begriffen, dass Deutschland auf Zuwanderung angewiesen ist. Genauso lernen die politisch eher links stehenden Bürger, dass die Anwerbung hoch qualifizierter Menschen aus anderen Ländern kein Tabu mehr sein darf und auch nicht per se moralisch fragwürdig ist. Allerdings muss auch alles dafür getan werden, dass die deutschen Unternehmen auf dem hiesigen Markt nach den geeigneten Kandidaten für zu besetzende Stellen Ausschau halten. Insbesondere mittelständische Firmen sollten noch stärker als bisher mit professionellen Dienstleistern aus der Personalberatungsbranche zusammenarbeiten, um bestehende Lücken zu füllen.“



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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