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Erfolg des IPTV ist abhängig von Interaktionsmöglichkeiten der Zuschauer

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Hamburg – IPTV ist in aller Munde und immer mehr Unternehmen planen eigene Geschäftsmodelle rund um das IPTV. In einer dreimonatigen Panelstudie der Agentur Komjuniti mit insgesamt 1400 Teilnehmern wurden auf Basis verschiedener IPTV-Szenarien und Medienformate potenzielle Konsumenten im Alter zwischen 26-56 Jahren zu ihrer Akzeptanz und Kaufbereitschaft des IPTV befragt.

Vor Studienbeginn sahen 61% der Befragten die Programmvielfalt als entscheidendes Kaufkriterium des IPTV. Rund 44% der befragten Probanden empfanden den zunehmenden Individualisierungsgrad der Programmformate als Hauptvorteil zum klassischen Fernsehen. Interaktive Möglichkeiten und bessere Bildqualität wurden lediglich von insgesamt einem Drittel der Probanden als wichtig erachtet. Bemerkenswert: Nach Beendigung der Studie sahen rund zwei Drittel die Interaktion mit den Sendeformaten und Zuschauern als entscheidendes Kaufkriterium, gefolgt vom hohen Individualisierungsgrad der Inhalte mit 43%. Die Programmvielfalt wurde von den Probanden lediglich mit 38% als wichtig erachtet. Rund 11% haben die Untersuchung aufgrund von Überforderungen abgebrochen.

„Diese Ergebnisse kamen nicht sonderlich überraschend“, sagte Dr. Nils Andres, Geschäftsführer von Komjuniti. „Der Hype um eine Programmvielfalt mit tausenden von Programmen und Sendeformaten führte bei den untersuchten Probanden in der Praxis relativ schnell zu einer Orientierungslosigkeit und teilweise zu Reaktanz“, so Andres. „Vielfach beschränkten sich die Zuschauer auf ein paar Sendeformate und surften dann nur noch gelegentlich“, erläutert der Experte.

In den Untersuchungen wurde aber auch erkannt, dass die Beurteilung der Interaktionsmöglichkeiten im Feldtest weitaus positiver war als im Pretest. „Wie auch bei internetbasierten Community-Ansätzen, konnten wir einen starken Drang nach Kontaktaufnahme/-pflege, Selbstdarstellung und Voyeurismus unter den Zuschauern identifizieren“, so Andres. „Speziell Low-Involvement Sendeinhalten wurden von den untersuchten Probanden genutzt, um mit anderen Zuschauern in Kontakt zu treten und durch die Verknüpfung von Sendeinhalten Gesprächsthemen zu generieren“, so der Experte.

„Getestete IPTV-Formate mit umfangreichen Interaktionsmöglichkeiten wurden dabei im relativen Vergleich zu Formaten mit weniger Interaktion um ca. 32% positiver beurteilt und zu 43% weiterempfohlen“, erläutert Andres. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Wachstumsmarkt IPTV, neben der Einhaltung aller technologischen Voraussetzungen, von einem hohen Integrationsgrad der Zuschauer abhängig ist und hierdurch das Weiterempfehlungsverhalten der Konsumenten positiv beeinflusst wird.

Neben geeigneten IPTV Suchmaschinen, muss es das Ziel sein, den Zuschauern umfangreiche Interaktionsmöglichkeiten anzubieten, um für eine Kaufbereitschaft und langfristige Durchdringung des IPTV zu sorgen. „Anbieter von Sendetechnologien und -Formaten müssen Konzepte entwickeln, die nicht einseitig auf das umfangreiche Angebot hinweisen, sondern den Zuschauer als aktives Element der Sendeinhalte eine Gestaltungsfunktion übertragen und den Kontakt zu anderen Personen ermöglichen“, so Andres.

Über Komjuniti:
Komjuniti ist ein Agentur-Spin-Off des Brand Science Institute (BSI), das sich auf den Aufbau, die strategische Entwicklung und kontinuierliche Betreuung von Marken-Communities für seine Kunden spezialisiert hat. Komjuniti kombiniert Online- und Offline-Elemente und nutzt spezielle Instrumente zur Erfolgsmessung von Brand-Communities.

Kontakt:
Anna Jac
Komjuniti – We are building and managing brand communities
Poststraße 33, 20354 Hamburg
Tel.: +49 40-410 98 56-0
Fax: +49 40-410 98 56-9
E-Mail: jac@b-s-i.org
Internet: http://www.komjuniti.com


Web: http://www.komjuniti.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Anna Jac, verantwortlich.

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