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DVC Deutsche Venture Capital investierte in 2001 rund 50 Mio. Euro

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Deutscher Kapitalbeteiligungsmarkt bewegt sich auf hohem Niveau


Die DVC Deutsche Venture Capital GmbH, Frankfurt am Main, investierte im vergangenen Jahr rund 50 Mio. Euro in junge Technologiefirmen. Zu den Neuengagements zählen unter anderen die ascertech AG (IT), Fast Technologies (MST) sowie Epigenomics (LS). Auch künftig konzentriert sich DVC auf Informations- und Kommunikationstechnik, Biotechnologie sowie auf die seit Jahren vorangetriebene Mikro- und Systemtechnik.

Die DVC Deutsche Venture Capital GmbH, Frankfurt am Main, investierte im vergangenen Jahr rund 50 Mio. Euro in junge Technologiefirmen. Zu den Neuengagements zählen unter anderen die ascertech AG (IT), Fast Technologies (MST) sowie Epigenomics (LS). Auch künftig konzentriert sich DVC auf Informations- und Kommunikationstechnik, Biotechnologie sowie auf die seit Jahren vorangetriebene Mikro- und Systemtechnik.

Mit etwa 37 Mio. Euro beteiligte sich DVC an zwölf neuen Unternehmen, weitere 12 Mio. Euro flossen in 13 Folgeinvestitionen. Der Schwerpunkt des Gesamtinvestments lag mit 40 Prozent im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IT), 37 Prozent des Kapitals wurden in die Sparte Life Science (LS), 23 Prozent in die Mikro- und Systemtechnik (MST) investiert. Im laufenden Jahr sind zwölf bis fünfzehn Neuengagements geplant. DVC erwartet, dass die Gesamtinvestitionen wieder das hohe Niveau von 2001 erreichen können.

Im deutschen Beteiligungsmarkt fielen die Bruttoinvestitionen mit voraussichtlich etwa 3,6 Mrd. Euro deutlich unter das Vorjahresniveau von 4,8 Mrd. Euro und wiesen damit ein Minus von 25 Prozent auf. Dr. Werner Schauerte, Geschäftsführer der DVC und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Kapitalgesellschaften (BVK): „Wir gehen davon aus, dass der Konsolidierungsprozess in diesem Jahr noch anhalten wird.“ Schauerte zufolge war der Rückgang bei den Neuinvestitionen nach den Ergebnissen des dritten Quartals in 2001 stärker als erwartet ausfallen. Gegenüber dem zweiten Quartal haben sie sich von einer Mrd. Euro um die Hälfte reduziert. Folgefinanzierungen hingegen blieben nahezu konstant. Schauerte zeigt sich zuversichtlich, dass die schwierige Phase mittelfristig in ein Marktwachstum übergehen wird und die Ergebnisse des bisherigen Rekordjahres 2000 in einigen Jahren übertroffen werden können.

An Kapital für Neuinvestitionen mangelt es nicht. Laut Schauerte bewegt sich der Beteiligungsmarkt auf hohem Niveau: „Deutsche Venture-Capital-Unternehmen haben immer noch vier bis fünf Milliarden Euro in der Kasse.“ Der seit Anfang 2001 spürbare Trend zu großen LBO-Transaktionen sowie weiter anhaltende Seed- und Start-up-Finanzierungen unterstreichen das nachhaltige Wachstum des deutschen VC-Marktes. Zudem sind die Preise für Start-ups wieder auf ein realistisches Niveau gesunken, laut Schauerte „bis auf ein Zehntel und weniger gegenüber den Übertreibungen Anfang 2000.“

Auch der europäische VC-Markt musste Federn lassen. Im ersten Halbjahr 2001 gingen die Investitionen um 27 Prozent von 7,3 Mrd. Euro auf 5,3 Mrd. Euro zurück. Am stärksten betroffen waren Seed-Investitionen. Sie verzeichneten ein Minus von 54,1 Prozent und fielen von 386 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2000 auf 177 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2001. Investitionen in Start-up Companys reduzierten sich um 30,9 Prozent von 2,1 Mrd. Euro in den ersten sechs Monaten 2000 auf 1,5 Mrd. Euro im Halbjahresergebnis 2001. Investitionen in expandierende Unternehmen wiesen einen Rückgang von 23,5 Prozent auf, sie fielen von 4,8 Mrd. Euro in 2000 auf 3,6 Mrd. Euro in 2001. Laut Schauerte zeigt die Entwicklung, dass sich europäische Venture-Capital-Firmen stärker auf Folgefinanzierungen fokussieren. „Einerseits mangelt es an professionellen Start-ups mit ausgereiften Businessplänen, andererseits konzentrieren sich viele Venture-Capital-Anbieter darauf, ihre eigenen Portfoliofirmen über Wasser zu halten.“

Nicht nur in Europa, auch in den USA traten die Risikokapitalisten auf die Bremse. Im dritten Quartal 2001 gingen die Investitionen gegenüber dem Vorjahresquartal um 25 Prozent auf 7 Mrd. US-Dollar zurück und erreichten damit das Niveau von Anfang 1999. Negativ fielen auch die jährlichen Renditen von Venture Capital und Private Equity aus: Ende Q2 verzeichnete Venture Capital ein Minus von 18,2 Prozent, Private Equity ein Minus von 11,3 Prozent. Vorläufige Prognosen tendieren weiterhin negativ, langfristig erwarten Experten hingegen Renditen von 20 bis 25 Prozent.

Vor diesem Hintergrund rechnen Insider damit, dass der deutsche VC-Markt weniger eine Krise, sondern vielmehr einen Reinigungsprozess durchläuft, aus dem die Industrie gestärkt hervorgehen kann. Schauerte zufolge ist man in Deutschland gut beraten, auf dem Weg zu einem langfristig erfolgreichen VC-Markt auf die Erfahrungen der reiferen Märkte wie USA und Großbritannien zurückzugreifen. Denn im Vergleich zu den USA hat Deutschland erst Anfang der 80er Jahre damit begonnen, eigenständige VC-Fonds aufzulegen. Noch mangelt es an professionellen Management-Teams und Business Angels, die hinreichend Erfahrung im Aufbau junger Technologie-Unternehmen besitzen.

Darüber hinaus hat der Neue Markt noch lange nicht die Reife der Nasdaq erreicht. In gleichem Maß wie die USA verfügt Deutschland jedoch über technologische Stärke und exzellente Universitäten. „Deutsche VC-Investoren nutzen das vorhandene Know-how, eine VC-Industrie zu entwickeln und dem harten Ausleseprozess im Kapitalmarkt Rechnung zu tragen. Kapitalgesellschaften wie die DVC investieren in innovative Technologien und Produkte. Sie prüfen Marktchancen und Kundennutzen im Rahmen einer umfassenden Due Diligence, setzten auf gewinnorientierte, erfahrene Management-Teams, um für die Zukunft eine gesunde Basis für das Wachstum im VC-Markt zu schaffen“, so Werner Schauerte.

Das Unternehmen
Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 beteiligt sich die DVC an Unternehmen in zukunftsgerichteten Märkten wie Life Sciences (Biotechnologie/Medizintechnik), Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Mikro- und Systemtechnik. Je nach Kapital- und Wachstumsbedarf kommen Seed-, Early- und Later-Stage-Finanzierungen in Frage. Die DVC hat derzeit ein Gesamtfondvolumen von etwa 300 Millionen Euro unter Management und unterhält Büros in München, Berlin, Frankfurt, und Menlo Park (USA). Sie ist ein Partnerunternehmen der Deutsche Bank AG.

Weitere Informationen auch unter http://www.dvcg.de


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Pressekontakt:
DVC Deutsche Venture Capital
Claudia Kratel
Kennedyallee 109
60596 Frankfurt am Main
Tel. 069-57 006-0
Fax 069-57 006-200
claudia.kratel@dvcg.de
http://www.dvcg.de/


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Anna Jensen, verantwortlich.

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