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Economic Freedom of the World Report 2007

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Wirtschaftliche Freiheit ist in Deutschland ein zartes Pflänzchen


Bonn/Potsdam – In Deutschland wird der Freiheit die Luft abgeschnürt. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie Economic Freedom of the World http://www.freetheworld.com. „Deutschland verlässt immer mehr den Weg der Marktwirtschaft. Es wird nicht besser, es wird schlechter. Auf lange Sicht kann dies die soziale und ökonomische Entwicklung unseres Landes stark beeinträchtigen“, sagte der Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung http://www.fnst.org, Wolfgang Gerhardt, anlässlich der Vorstellung des Reports 2007.

Gerhardt warnte, durch den Mangel an Marktwirtschaft und Wirtschaftsfreiheit entgingen Deutschland enorme Wachstumspotenziale. In Sachen wirtschaftlicher Freiheit sei das Land nur noch Mittelmaß. Deutschland, das 1980 noch auf Platz neun lag, rangiert heute nur noch auf Platz 18 (Vorjahr Platz 17). In Hongkong, Singapur, Neuseeland, der Schweiz, den USA, Großbritannien, Kanada, Estland, Irland, Australien, Finnland, Luxemburg, Island, Chile, Dänemark, den Niederlanden und den Vereinigten Emiraten verfügen die Bürger laut Economic Freedom of the World-Studie über mehr ökonomische Freiheit.

„Was die Wirtschaftsfreiheit angeht, so stagniert das Land“, sagte Detmar Doering, Leiter des Liberalen Instituts der Naumann-Stiftung. „Dabei basiert der diesjährige Report noch auf den Daten des Jahres 2005. Die eindeutigen wirtschaftspolitischen Verschlechterungen des letzten Jahres sind dabei noch nicht einmal erfasst.“ Vor einer Überbewertung solcher Studien warnt der Finanzexperte Jörg Peisert http://www.joerg-peisert.de. „Wenn man Luxemburg mit Deutschland vergleicht, kommt das dem sprichwörtlichen Vergleich von Äpfeln und Birnen schon sehr nahe. Außerdem lässt sich Freiheit nicht nur wirtschaftlich definieren. Einige der Länder, die in der Rangliste vor Deutschland stehen, haben sicher noch erheblichen Nachholbedarf, wenn es um persönliche und politische Freiheit geht.“

Außerdem habe Deutschland mit den Arbeitsmarktreformen und der Lohnzurückhaltung der Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren einiges geleistet, damit das Land wieder auf Vordermann gebracht wird. „Viel zu zaghaft agiert der Staat jedoch bei der Senkung der Steuerlast. Wir sollten uns hier besser an angelsächsischen Ländern orientieren“, so Peisert. „In einigen mittel- und osteuropäischen Ländern wird das Wort Marktwirtschaft mittlerweile fehlerfreier buchstabiert als im Land Ludwig Erhards“, so der Emerging-Markets-Experte, der sich vor allem in Russland und anderen GUS-Staaten gut auskennt.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Alexander Wenger, verantwortlich.

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