info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
medienbüro.sohn |

Zeitarbeit in der Chefetage

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Interim Manager auch in Deutschland gefragt wie nie


Bonn/Düsseldorf – Der Markt für Interim Manager boomt. In deutschen Chefsesseln sitzen immer häufiger Kurzzeit-Chefs. Wie das Handelsblatt http://www.handelsblatt.de unter Berufung auf eine neue Studie der Dachgesellschaft Deutscher Interim Manager (DDIM) http://www.ddim.de und der Universität Eichstätt berichtet, haben im Jahr 2006 rund 350 Manager auf Zeit einen Umsatz von 489 Millionen Euro erzielt. Für das Jahr 2010 rechnen die vom DDIM befragten Interim Manager sogar mit einem Marktvolumen von rund 750 Millionen Euro.

„Interim Manager übernehmen zeitlich befristete Managementaufgaben in Unternehmen. Der Einzug der Zeitarbeit in die Chefbüros ist in Deutschland ein recht neues Phänomen. In den Niederlanden, wo es heute mehrere zehntausend Manager auf Zeit gibt, etablierte sich diese Führungsform bereits in den 70er Jahren. In Deutschland startete der Trend erst vor etwa zehn Jahren“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Niklas Hoyer. Insbesondere bei einer bevorstehenden Sanierung, aber auch zum Projektmanagement oder der Überbrückung einer Vakanz seien sie gefragt.

Interimsmanager haben nach Ansicht von Experten einige Vorteile gegenüber klassischen Unternehmensberatern. „Ein Berater analysiert und konzipiert, der Interim Manager setzt seine Ideen zusätzlich auch operativ um“, so Jens Christophers, Vorstandsvorsitzender der DDIM. Außerdem sind sie quasi „Schnäppchen“. Während ein Interim Manager im Jahr 2006 Tagessätze von rund 1.000 Euro kassierte, berechnen Unternehmensberater oft das zwei- oder dreifache Honorar. Provider vermitteln Interim Manager an interessierte Unternehmen. Sind sie einmal im Einsatz, bleiben die „Kurzzeit-Chefs“ drei bis neun Monate auf ihrem Posten und erledigen durchschnittlich 1,7 Einsätze pro Jahr, meist als Projektleiter.

„Der Einsatz von Interim Managern kann unter bestimmten Voraussetzungen zu einem klaren Vorteil für Unternehmen werden. Man denke nur an den Personalmarkt. Wer im eigenen Unternehmen – und das auch noch unter Zeitdruck – nach einer hoch qualifizierten Führungskraft sucht, der kann in der Regel nicht zwischen allzu vielen Top-Kandidaten auswählen. Wendet sich ein Unternehmen an einen so genannten Provider, also Vermittler von Interim Managern, dann ist der Markt viel größer. Stellt sich der Einsatz des angeheuerten Interim Managers als Fehlgriff heraus, so können sich die Unternehmen recht schnell wieder von ihnen trennen. Zeitverträge bergen einen klaren Vorteil, wenn man in Not ist und gegebenenfalls schnell eine Führungskraft finden und entlassen muss“, bestätigt der Personalexperte Marc Emde, dessen Unternehmen Kirchconsult http://www.kirchconsult.de sich vor allem einen Namen beim so genannten Bewerber-Management gemacht hat.

Emde stellt klare Anforderungen an einen guten Manager auf Zeit: „Interim Management ist ein eigenständiges Berufsbild mit unternehmerisch handelnden, flexibel und projektorientiert arbeitenden Umsetzern vor Ort. Fachliche Professionalität, hohe Sozialkompetenz verbunden mit natürlicher Autorität und positiver Ausstrahlung sind die Voraussetzungen, die ein guter Interim Manager mitbringen sollte.“


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 418 Wörter, 3193 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von medienbüro.sohn lesen:

medienbüro.sohn | 27.03.2009

Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation

Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mit Bilder...
medienbüro.sohn | 24.02.2009

Visuelles Merchandising als Servicestrategie im Einzelhandel

Köln, 23. Februar 2009, www.ne-na.de - Ob in der U-Bahn, in der Bank oder in Supermärkten – Elektronische Medien haben das visuelle Merchandising revolutioniert und schaffen völlig neuen Präsentations- und Informationsmöglichkeiten. Laut einem ...
medienbüro.sohn | 20.02.2009

Verpackungsabfall: Branchenlösungen graben haushaltsnaher Entsorgung das Wasser ab

Von Gunnar Sohn Berlin/Bonn - Die Verpackungsverordnung in der neuen Fassung ist seit dem 1. Januar in Kraft. Die Novellierung sollte einen fairen Wettbewerb für das Recycling von Verpackungsmüll sicherstellen und die haushaltsnahe Abfallsammlu...