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Ausgezeichnetes Design: Deutscher Preis für Dreidimensionalität im Rahmen des munich design dialogue 07 vergeben

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Am vergangenen Freitag war es soweit: Im Rahmen des munich design dialogue 07 in den Münchener Eisbach Studios wurde der begehrte Deutsche Preis für Dreidimensionalität vergeben. Nach interessanten Vorträgen rund um das Thema Design und Markenbildung unter anderem von Ali Ansari, Leiter der amd München, Dr. Roland Raithel von der Loewe AG und Andrej Kupetz, Geschäftsführer Rat für Formgebung, stellte die Verleihung der „Goldenen Flamme“ den Höhepunkt des Tages dar. In den Kategorien Unternehmensbauten, Verkaufsräume, Temporäre Architektur und Nutzgestaltung wurden der Leonardo Glass Cube, der Runners Point Sidestep-Flagship-Store in Köln, das Projekt Walden von Nils Holger Moormann und der Flachbildfernseher „Individual Compose 46“ der Firma Loewe ausgezeichnet. Sonderpreise konnten Werner Baldessarini, Prof. Auwi Stübbe von der FH Coburg und das Magazin AIT entgegennehmen.

Was ist die Idee? Wie ist sie gestalterisch umgesetzt? Und wie ist der Kontext zur Marke bzw. zum Unternehmen? In einem dreistufigen Bewertungsverfahren hatte die unabhängige Jury Mitte September in der Münchner Pinakothek der Moderne Einreichungen in den Wettbewerbskategorien Unternehmensbauten, Verkaufsräume, Temporäre Architektur, Nutzgestaltung und Möbel bewertet. Die Aufbereitung und Gestaltung der Projekte, so ihre einhellige Meinung, sei professionell und hochwertig gewesen. Die Top-Player aus den Branchen Automobil, Möbel, Elektronik und Konsumgüter hatten Projekte eingereicht, die die wachsende Bedeutung dreidimensionaler Markeninszenierung unter Beweis stellen. So prophezeit Jurymitglied Frieder C. Löhrer dem Deutschen Preis für Dreidimensionalität eine große Zukunft: „Der DP3D wird sicherlich eine große Karriere machen – langfristig wird dieser Design-Preis so etwas wie der Oscar sein.“

Ausgezeichnetes Design
In der Kategorie Unternehmensbauten konnte das Unternehmen glaskoch B. Koch jr. die „Goldene Flamme“ für den Leonardo Glass Cube entgegennehmen. Die Architektur wurde von 3deluxe in/exterior, realisiert. Die Marke Leonardo steht für modernes Design in Glas, das sich durch die Markenwerte Inspiration, Emotion und Qualität auszeichnet. Mit der Eröffnung des Leonardo Glass Cube im Mai 2007 wurde der Vision von der Entwicklung der Glas- hin zur Lifestylemarke ein architektonisches Gesicht gegeben. Als atmosphärische Brand World vermittelt der Glass Cube ein integratives Gestaltungskonzept, das Architektur, Interiordesign, Grafikdesign und Landschaftsplanung zu einer komplexen ästhetischen Einheit zusammenführt.

Der Gewinner in der Kategorie Verkaufsräume ist der Runners Point Sidestep-Flagship-Store in Köln, gestaltet von BG2 corporate architecture. Die junge Marke SIDESTEP ist Plattform für verschiedene Markenhersteller. Sie bildet eine Klammer, in der diese verschiedenen Identitäten Raum finden. Entsprechend werden die Begriffe Urbanität, Natur, Bewegung und Sport auf passende Materialien übertragen, abstrahiert und in einen Farbmix übersetzt. Im Sidestep-Flagship-Store „verschmelzen“ Wand und Boden einerseits und die Farblandschaften andererseits. So entsteht räumliche Spannung – die Marke selbst tritt eher unterschwellig durch Schriftzüge an der Fassade und im Kassenbereich in Erscheinung.

Die Nils Holger Moormann GmbH ist der glückliche Sieger in der Kategorie Temporäre Architektur. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Walden“. Die Produkte Nils Holger Moormanns zeichnen sich meist durch „Erfindungen“, präzise Detaillösungen, sensiblen Umgang mit Material und reduzierte Formensprache aus. Der Gedanke vom einfachen Leben stand auch Pate für das Objekt „Walden“. Gartenbesitzer bringen in dem ungewöhnlich proportionierten „Gartenhäuschen“ zahlreiche Gartengeräte wie Schaufel, Rechen und Schubkarre unter. Müßiggänger müssen sich entscheiden, ob sie am Tisch in der Sitzkoje Platz nehmen oder über eine Leiter ins Obergeschoss klettern wollen.

Der Flachbildfernseher „Individual Compose 46“ der Firma Loewe, gestaltet von Phoenix Design, konnte sich die „Goldene Flamme“ in der Kategorie Nutzgestaltung sichern. Das ästhetische und strategische Leitbild der Marke Loewe wird beim Flat TV „Individual Compose 46“ direkt umgesetzt. Die Geräte der Loewe AG stehen für klares, funktionsgerechtes Design mit immer wiederkehrenden gestalterischen Elementen – weitere Markenzeichen sind sinnvolle Technik und einfache Bedienung. Highlights des Loewe Designs sind außerdem Materialechtheit und die funktionale Integration aller Peripheriegeräte. Loewe integriert alle wesentlichen Funktionen in seinen Flat TV – von Empfangsteilen über Festplatten-Recorder bis hin zum Pay-TV.

Sonderpreise für besonderes Engagement
Mit drei Sonderpreisen würdigte die Jury besonderes Engagement im Bereich Design: Ausgezeichnet wurden der „Beste Unternehmer“ der Modebranche, die „Beste Nachwuchsförderung“ und die „Beste Publikation zum Thema 3D“. Als bester Unternehmer konnte Werner Baldessarini die „Goldene Flamme“ für die herausragende Verbindung von Marke und Design entgegennehmen. Der Modedesigner prägte lange Zeit den Stil von Hugo Boss, gründete 1993 die Luxusmarke Baldessarini innerhalb der Hugo Boss AG. Für das besondere Engagement für Studenten und Auszubildende wurde Prof. Auwi Stübbe von der FH Coburg ausgezeichnet. Exemplarisch für seinen Einsatz für und mit den Studenten der FH Coburg stehen Projekte wie die Gründung der „Coburger Designtage“ 1989, die Ausstellungen „Wege zum Design – Ausbildung in Bayern“ und „Unternehmen gestalten Oberfranken“ sowie Lichtprojekte in Bayreuth, Kronau, Marktredwitz und Frankfurt. Die „Goldene Flamme“ als beste Publikation erhielt das Magazin AIT, seit exakt 117 Jahren die einzige deutschsprachige Architektur-Fachzeitschrift mit dem Focus Innenraum. Auf Basis des Magazins sind auch Architektur-Events, Design-Workshops, Kongresse und Symposien Teile des Produkt-Portfolios – ein weiterer Grund, warum die AIT beim Thema Dreidimensionalität zur europäischen Spitze zählt.

Über den DP3D:
Der Deutsche Preis für 3-Dimensionalität (DP3D) prämiert mit der „Goldenen Flamme“ jährlich dreidimensionale Glanzleistungen deutschsprachiger Gestalter. Erwin Huber, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, ist Schirmherr des DP3D. Ein wesentlicher Bewertungsaspekt liegt auf der Betrachtung des gelungenen Transfers einer Markenidentität auf Bauwerke, Rauminszenierungen, Verpackungs- oder Produktdesign. Der DP3D engagiert sich für die Belebung des Qualitätssiegels "Made in Germany". In seiner Ausrichtung ist der DP3D einzigartig: Eine hochkarätige Jury kürt die Besten der Besten in unterschiedlichen Kategorien. Zusätzlich werden Sonderpreise für kreative Glanzleistungen aus der Welt der Dreidimensionalität verliehen.

Pressekontakt DP3D:
onpact GmbH
Franziska Wolschk
Isartalstraße 49
80469 München
Telefon: +49 (0) 89 759 003-126
Fax: +49 (0) 89 759 003-10
E-Mail: wolschk@onpact.de
Internet: www.DP3D.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Franziska Wolschk, verantwortlich.

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