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Vodafone erzielt ersten Erfolg beim Streit um das iPhone: T-Mobile muss das Gerät auch ohne Vertrag anbieten - Apple hätte iPhone auch als eigene Mobilfunkmarke etablieren können

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Bonn – Der Mobilfunkbetreiber T-Mobile http://www.t-mobile.de als exklusiver Vertragspartner von Apple beim Verkauf des iPhones in Deutschland – für Konkurrent Vodafone http://www.vodafone.de ein „No go“. Also zogen die Engländer vor Gericht, klagten gegen das Exklusivrecht des Bonner Unternehmens (Verkauf des Gerätes für 399 Euro im Zusammenhang mit einem Zwei-Jahres-Vertrag für monatlich 49,69 oder 89 Euro). Zunächst zumindest mit einem Teil-Erfolg. Schon in den vergangenen Tagen erwirkte Vodafone eine einstweilige Verfügung gegen das Exklusiv-Recht. Und jetzt: ein heutiger Gerichtsentschluss besagt: T-Mobile muss das begehrte Telefon auch ohne Vertragsbindung anbieten, für exakt 999 Euro. T-Mobile will in den nächsten zwei Wochen gegen die Einstweilige Verfügung Widerspruch einlegen.

Das, was viele Branchenexperten Apple-Chef Steve Jobbs prophezeit hatten, tritt langsam ein. „Apple hätte als virtueller Netzbetreiber mit einer eigenen Mobilfunkmarke völlig frei agieren können - und das weiltweit“, sagt Omar Korshed, Vorstandschef des Abrechnungs-Dienstleisters acoreus http://www.acoreus.de.

„Wir haben die Rechtslage eingehend geprüft und abgeklopft“, zitiert die Financial Times Deutschland http://www.ftd.de den T-Mobile Deutschlandchef Philipp Humm. T-Mobile behalte sich Schadensersatzforderungen gegen Vodafone in maximaler Höher vor, schreibt das Blatt. Das Bonner Unternehmen sieht vor allem im lukrativen Weihnachtsgeschäft seine Fälle davon schwimmen. Denn das iPhone dürfte recht häufig auf den Wunschzetteln in der Republik fordere Plätze einnehmen.

Außerhalb Deutschlands gibt es übrigens verschiedene Verkaufs-Modelle. In den USA verkauft neben Apple selbst der Telekommunikations-Gigant AT & T das Gerät. Auch dort laufen bereits klagen dagegen. In Großbritannien startete das iPhone zum gleichen Zeitpunkt wie in Deutschland. Exklusiver Partner auf der Insel ist O2. In Frankreich werden ab dem 27. November wegen des nationalen Verbraucherschutzgesetzes zwei Versionen des Telefons angeboten – mit und ohne SIM-Sperre. Netzpartner ist hier der Betreiber Orange.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jörg Löbker, verantwortlich.

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