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Breitbandtechnologie wichtiger Standortfaktor

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Richtfunk etabliert sich in Unternehmen und Kommunen als Alternative zu Festnetzverbindungen


Düsseldorf - Nach Prognosen des Bundeswirtschaftsministeriums werden 50 Prozent der privaten Haushalte bis 2010 über einen Breitbandzugang zum Internet verfügen. Das sei nicht nur ein politisches Ziel, sondern vor allem auch von großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Breitband-Internet sorge für neue Märkte und Angebote, für wirtschaftliches Wachstum, neue Arbeitsplätze und eine Verbesserung der Qualität von Information, Konsum, Lernen und Unterhaltung.

„Die Nachfrage nach höheren Bandbreiten und damit einer zunehmenden Leistungsfähigkeit des Breitband-Netzes nimmt deutlich zu. Dahinter steht ein wachsender multimedialer Bedarf bei Privatpersonen und Unternehmen, sowie eine Reihe von Innovationen, die schnelle und leistungsfähige Verbindungen voraussetzen. Besonders breitbandige Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsangebote sind von der Geschwindigkeit der Internetverbindung abhängig“, sagte Mehdi Schröder, Vice President Enterprise der Ericsson GmbH http://www.ericsson.com/de/, bei einem Expertengespräch mit Harald Baums, Geschäftsführer der Titan Commerce Continental Services GmbH http://www.titan-commerce.com und Peter Stroetmann, Bereichsleiter Vertrieb des Geschäftsbereiches Systeme und Projekte der NT Plus AG http://www4.ntplus.de.

Konsens bestand in der Expertenrunde, dass die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung einer leistungsfähigen Breitband-Infrastruktur sich inzwischen zu einem Nachteil für alle diejenigen entwickeln kann, die nicht an schnelle Datenleitungen angeschlossen sind. Das gilt vor allem für strukturschwache Gegenden, in denen der Netzausbau nur zögerlich durchgeführt wurde. „Trotz einer theoretischen DSL-Verfügbarkeit von rund 90 Prozent der Haushalte haben nach wie vor rund 3200 Gemeinden in Deutschland keinen Zugang zu schnellen Datenleitungen. Mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und zunehmende Unattraktivität als Wohnort sind die Folgen. Schon heute wandern Unternehmen und Freiberufler, die zunehmend auf einen schnellen Internetzugang angewiesen sind, aus den benachteiligten Regionen ab, andere Unternehmen siedeln sich in Gegenden ohne bezahlbaren Breitbandanschluss gar nicht erst an. Arbeitsplätze und Finanzkraft gehen verloren. Bei vielen Bürgermeistern wächst deshalb der Druck, technologisch aufzurüsten. Die Anbindung solcher Gebiete an eine Festnetzlösung ist aufgrund der Leitungslängen oder der notwendigen Infrastrukturaufrüstung technisch zu aufwändig und wirtschaftlich zu teuer. Daher ist hier der Einsatz des digitalen Richtfunks eine sinnvolle und wirtschaftlich eindeutig bessere Alternative. Pro Woche haben wir bestimmt zwei bis drei Bürgerversammlungen, wo wir das vorstellen“, betonte Stroetmann.

Neben seiner Nutzung für Breitbanddienste sei Richtfunk die Problemlösung zur Anbindung der Unternehmensnetze. „Die Idee hinter der Technologie ist einfach: Per Richtfunk wird eine Brücke über die so genannte letzte Meile von der Antenne etwa auf einem Bürogebäude zur mehrere hundert Meter entfernten Basisstation hergestellt. Von dort aus läuft der Datenverkehr dann direkt über die großen Datenmagistralen, die so genannten Backbones weiter. So können die Richtfunkanbieter den Datenverkehr sogar schneller als mit Kupferkabel-Verbindungen wie ISDN oder DSL anbieten“, so Stroetmann. Unternehmen und Kommunen profitieren nach Erkenntnissen von Ericsson-Manager Schröder nicht nur von der hohen Übertragungsgeschwindigkeit und Leistungsfähigkeit, sondern auch von kleineren Intervallen, mit denen diese Geschwindigkeiten an die eigenen Ansprüche anpasst werden können.

„Richtfunkstrecken können sehr rasch in Betrieb genommen werden, so dass der Anwender bei guter Projektplanung und Installation bereits nach rund sechs Wochen die Verbindung nutzen kann. Die Investition in das Richtfunk-Equipment rechtfertigt und amortisiert sich schnell, da keine hohen laufenden Kosten wie bei Standleitungen entstehen. So amortisiert sich - ungeachtet der Kosten für Management, Service und Reparatur - eine Richtfunkstrecke über MINI-LINK von 10 Kilometern, bereits nach zwölf Monaten, bei zu erwartenden Laufzeiten von fünf Jahren oder mehr. Ein weiterer Aspekt der Leistungsfähigkeit von Richtfunk ist die Verfügbarkeit und Betriebssicherheit. Bei professionell geplanten Richtfunkstrecken liegt die Verfügbarkeit der Funkverbindung bei über 99 Prozent. Im lizenzierten Bereich sind die Frequenzen fest zugewiesen und keine Störungen durch andere Teilnehmer zu erwarten. Darüber hinaus erweisen sich Richtfunkssysteme als besonders zuverlässig. So erreicht unser MINI-LINK-System eine mittlere Betriebsdauer von mehr als dreißig Jahren. Da Richtfunk originär aus dem militärischen Bereich kommt, liegt es auf der Hand, dass man hier eine höhere Sicherheit hat als bei öffentlichen Netzen“, führte Schröder aus. Normalerweise sage man beim Funk, so Baums, dass er abgehört werden könne. „Aber beim Richtfunk ist es natürlich anders. Es ist eine sichere, schnell aufzubauende Technologie. In Wien hat sich eine Rechtsanwaltskanzlei in einem Ballungsgebiet nach Richtfunk erkundigt, weil über die ansässige Telekom es auf absehbare Zeit nicht möglich war, eine entsprechende erdgebundene Verbindung zu bekommen“. Aufgrund seiner Leistungsmerkmale sei Richtfunk auch für mittelständische Unternehmen mit mehreren Standorten eine interessante Alternative zu Carrier-Festverbindungen.

„In der Geschäftswelt wächst die Nachfrage. Mittlerweile zeigen unsere Referenzen, dass die Akzeptanz da ist. Auch deutsche Banken setzen Richtfunklösungen ein“, bestätigte Schröder. Lukrativ seien Managed Service Angebote, also Richtfunk-Dienste, wo man zu rein variablen Kosten für den Kunden Richtfunkstrecken aufbaut und betreibt. Zu solch einem Schritt hat sich kürzlich die Deutsche Telekom entschlossen, die ihr Richtfunknetz an den schwedischen Technologielieferanten und Dienstleister Ericsson ausgegliedert hat. Das Geschäftsmodell von Ericsson sieht vor, die Richtfunkkapazitäten auch anderen Unternehmen und Behörden anzubieten. Damit entfallen die Management- und Überwachungskosten für den Anwender. So kann ein Anwender bei einem Betreiber von Funk-Access-Netzen bei entsprechender Netzabdeckung Teilnehmerverhältnisse auf ähnliche Weise abschließen, wie es im Mobilfunk oder DSL-Umfeld üblich ist“, sagte Schröder abschließend.

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