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Der Mittelstand hat Angst vor neuen Kreditrichtlinien nach Basel II

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Jedes zehnte Unternehmen befürchtet durch Basel II existenzielle Risiken


(Friedrichsthal, 12.02.2002) Die mittelgroßen Firmen der deutschen Wirtschaft erwarten in hoher Zahl negative Konsequenzen durch die zukünftigen Kreditrichtlinien unter dem Namen Basel II. Sie sehen auf Basis internationaler Vorschriften strengere Risikobewertungen im Kreditgeschäft der Banken vor. Einer Mittelstandsbefragung der infor business solutions AG in Friedrichsthal zufolge befürchtet dadurch fast ein Drittel der Betriebe Probleme bei der zukünftigen Unternehmensfinanzierung. Jedes zehnte Mittelstandsunternehmen sieht sogar existenzielle Risiken durch die neuen Bedingungen der Kreditvergabe. Lediglich 41 Prozent sind sich sicher, dass ihnen Basel II keine wesentlichen Nachteile bringen wird.

Nach der Erhebung durch die am Neuen Markt notierte infor AG unter mehr als 700 Firmen mit einem Umsatz zwischen 5 und 125 Mio. Euro fühlt sich erst eine Minderheit von ihren Finanzpartnern ausreichend über die neuen Kreditrichtlinien aufgeklärt. Lediglich 27 Prozent bestätigen eine gute Beratung, während ein Fünftel noch gar eine Informationen von ihren Kreditinstituten erhalten hat. Nach welchen Verfahren zukünftig das für eine individuelle Risikobewertung erforderliche Rating vollzogen wird, weiß bislang erst eines von zehn Mittelstandsunternehmen.

Prof. Dr. Joachim Hertel, Vorstand der infor AG, bewertet diese Ergebnisse als einen Hilferuf des Mittelstandes. „Auch wenn Basel II erst 2004 wirksam wird, muss den Unternehmen frühzeitig konkrete Unterstützung angeboten werden, damit sie sich auf diese Situation in Ruhe vorbereiten können.“ Die Infor AG ist deshalb mit PricewaterhouseCoopers (PwC) eine Kooperation eingegangen, um Kunden bei der Prozessoptimierung bestehender Systeme, der Einführung moderner Controllingsysteme sowie bei der Umstellung auf internationale Rechnungslegung zu unterstützen. Das Beratungsportfolio umfasst darüber hinaus die Vorbereitung auf das Rating, die Einführung von Risiko-Managementsystemen nach KonTraG, Restrukturierungen und Reorganisationen."

Die infor AG geht aufgrund ihrer betriebswirtschaftlich ausgerichteten Softwarelösungen regelmäßig auch IT-übergreifenden Unternehmensproblemen nach und führt in diesem Zusammenhang Mittelstandsstudien durch.




Ergebnisse:

Befürchten Sie Probleme in der Unternehmensfinanzierung durch Basel II?
· auf jeden Fall: 17%
· vermutlich ja: 14%
· vermutlich nein: 12%
· auf keinen Fall: 41%
· keine Einschätzung: 16%

(n = 709 Mittelstandsunternehmen über 10 Mio. DM Umsatz)

Sofern ja: Befürchten Sie existenzielle Risiken?
· ja: 9%
· nein: 16%
· keine Einschätzung: 6%

Fühlen Sie sich durch Ihren Finanzpartner über die
Konsequenzen von Basel II ausreichend beraten?
· ja, umfassend: 27%
· unzureichend: 52%
· gar nicht: 21%

Wissen Sie, nach welchen Verfahren das zukünftige Rating vorgenommen wird?
· ja: 11%
· nein: 89%

(Quelle: infor business solutions AG)




Web: http://www.infor.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jörg Wassink, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 335 Wörter, 2978 Zeichen. Als Spam melden


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