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Einzelhandel entwickelt sich zum Schrittmacher bei IT-Investitionen

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Multimedia-Tools, mobile Lösungen für die Inventur, bessere Kundenberatung und Optimierung der Logistikketten als Antriebsfaktoren


Paderborn/Frankfurt am Main, 8. Februar 2008, www.ne-na.de - Der vom Marktforschungsunternehmen IDC http://www.idc.com entwickelte und regelmäßig aktualisierte „Branchen-IT-Index" zeigt an, dass der Einzelhandel seine IT-Aufwendungen deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft erhöhen will. Aktuell erreicht der Handel mit einem Index-Wert von 68 Punkten für 2007 den dritthöchsten Wert unter den deutschen Branchen. Seine Ausgaben beliefen sich im Jahr 2006 auf 3,3 Milliarden Euro. IDC rechnet bis zum Jahr 2011 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 6,1 Prozent. Vorangetrieben werden soll insbesondere der Einsatz mobiler Lösungen, beispielsweise für die Inventur, die Kundenberatung oder die Warenannahme. Zudem werden zur Prozessoptimierung spezielle Software-Lösungen eingesetzt. Hierunter fallen in erster Linie Warenwirtschaftssysteme und branchenspezifische Planungs- und Steuerungslösungen. Ohne moderne IT-Systeme kann der Einzelhandel schon lange nicht mehr bestehen. Intelligente Lösungen zur Optimierung von Prozessen am Point of Sale (POS) und verkaufsunterstützende Multimedia-Tools haben Einzug gehalten. Das wurde auch auf der diesjährigen Fachmesse Wincor World http://www.wincor-world.com in Paderborn deutlich.

„Moderne IT-Systeme unterstützen den Einzelhandel zunehmend bei Prozessoptimierung, Expansion und Kundenbindung“, erläutert Peter Laudien-Weidenfeller, Head of Retail Systems beim Technologiehersteller Bizerba http://www.bizerba.de, am Beispiel der Kassensysteme: „Bisher gibt es an Kassen mit integrierter Waage meistens zwei Displays, eines für das Kassenpersonal, ein zweites für den Kunden, dem die Möglichkeit gegeben werden muss, darauf die jeweiligen Grund- und Verkaufspreise ablesen zu können. Durch Schnittstellen-Varianten, die an der Waage eingestellt werden, wird die einfache Anbindung an die Kasse erreicht. Der Grundpreis - wahlweise mit oder ohne Tarawert - wird von der Kasse zur Waage übertragen. Mit der so genannten Single-Display-Software-Solution, so bei Discountern in Österreich, der Schweiz und Slowenien im Einsatz, sparen die Unternehmen nicht nur Hardwarekosten, sondern auch Platz an der Kasse“, so Laudien-Weidenfeller. Beim eigentlichen Abwiegen öffne sich auf dem Kassendisplay ein vollwertiges Waagenfenster, das alle erforderlichen Daten - inklusive Artikeltext - übersichtlich darstellt und sich nach dem Abwiegen wieder schließt oder sich auf eine kleine permanente Gewichtsanzeige reduziert.

„Gefordert sind heute Software- und Hardwarelösungen, die es ermöglichen, zusätzliche Funktionen zu ergänzen und einzelne Komponenten kostengünstig auszutauschen“, so Laudien-Weidenfeller mit Blick auf die Checkout-Waagen-Serie seines Unternehmens. Im Zusammenspiel mit einem Scanner könne man das gut im Kassentisch einbauen. „Die Konstruktion lässt den Einsatz aller am Markt gängigen Scanner-Modelle zu. Die Software-Displaylösung kann auf allen im POS-Umfeld eingesetzten modernen 32Bit-Betriebssystemen mit Fenstertechnik eingesetzt werden“, sagt der Handelsexperte.

Speziell die Möglichkeiten von Ladenwaagen als klassische Peripheriegeräte seien noch nicht ausgeschöpft, wenn es um die Potenziale der IT im Handel gehe. „Cross Selling, Visual Merchandising und Verkaufstraining für das Personal sind nur die wichtigsten Features einer neuen Ladenwaagengeneration.“ Bizerba präsentierte dazu die CE-Touchscreen-Waagen mit zusätzlichem Farbdisplay auf Kundenseite, das sich als Werbeplattform anbietet. Auf diesem Display können Bilder, kleine Videos und andere Informationen abgespielt werden, die das Kundengespräch unterstützen und zusätzliche Umsätze generieren können. Der Kunde erhält beispielsweise Weinempfehlungen passend zum gekauften Käse. Ermöglicht werden nach Angaben von Bizerba zielgerichtete Verkaufsmaßnahmen durch professionelle Contents, die das Balinger Unternehmen für alle Touch-Waagen anbietet. Hier seien neben Produkt- und Herkunftsinformationen sogar Rezeptvorschläge hinterlegt, die gleichzeitig den Einkaufszettel für den weiteren Einkauf darstellen.

Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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