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Studie zur Mobile World in Barcelona: Intelligentere Endgeräte - Mein Handy versteht mich

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Barcelona/Düsseldorf - Java-Erfinder James Gosling hat eine klare Vision: „Smartphones können heute bereits alles, was ein Desktop PC kann; das Handy der Zukunft ist ein Computer.“ Der wichtigste Impuls, der von der iPhone-Einführung auch im deutschen Markt ausgehen wird, ist nach einer Marktstudie der Beratungshäuser Mind Business Consultants http://www.mind-consult.net und Strateco http://www.strateco.de sowie der Fachzeitschrift absatzwirtschaft http://www.absatzwirtschaft.de ein Paradigmenwechsel von einer Welt, in der Nutzer viel Zeit investieren, um Bedienungsfunktionen des Handys zu finden und zu lernen, hin zu einer Welt, in der das Endgerät „versteht“, was der Nutzer tun will, und damit eine intuitive Handhabung ermöglicht.

„Mobile Anwendungen wie der persönliche Assistenz führen die Menschen an die Mensch-Maschine-Kommunikation heran. Dieser sprachgesteuerte Begleiter kennt das Telefonbuch, Reisedaten oder Kalenderfunktionen“, kommentiert Sprachdialogexperte Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticeEdge http://www.semanticedge.de, die Trendergebnisse.

Die Studienautoren erwarten darüber hinaus, dass das Handy zur Fernbedienung anderer Konsumgüterelektronikprodukte oder gar zur „Maus“ für die Bedienung von Online-Inhalten wird. „Dass Handys der Interaktionskanal mit der größten Reichweite und Konsumentenzahl sind, wird diese Entwicklung befördern. Ein konkretes Zukunftsszenario setzt das Handy mit einem virtuellen Rabattmarkenheft gleich, da hohe Umsatzpotenziale bestehen, die durch Einspareffekte begünstigt werden und somit in die Aufwertung der Coupons fließen können“, so Studienautor Bernhard Steimel, Geschäftsführer von Mind Business Consultants in Düsseldorf und Sprecher der Voice Days http://www.voicedays.de, im Gespräch mit dem Onlinemagazin NeueNachricht http://www.ne-na.de.

Die Beseitigung des Hemmschuhs Nummer eins – hohe Datentarife – werde zu einer stärkeren sowie sorgloseren Nutzung des Mobile Internet führen. „Auch im mobilen Internet gilt: Kunden suchen immer nach Marken, die sie aus einer anderen Welt bereits kennen. Deshalb sind Kooperationen mit Google, YouTube und eBay als ein richtiger Weg anzusehen, um den Nutzern zu signalisieren, dass auch deren beliebte Services mobil verfügbar sind. Lokale Suchanfragen werden eine wesentlich größere Rolle spielen als im stationären Internet“, so Steimel zum Start des Fachkongresses „Mobile World“ in Barcelona http://www.mobileworldcongress.com. Jedoch würden sich die Mediengewohnheiten nur allmählich ändern, deshalb werde das mobile Internet sehr wahrscheinlich zunächst primär von der digital affinen Zielgruppe genutzt werden.

„M-Commerce Angebote werden sich in den nächsten zwei Jahren auch wegen der noch eingeschränkten Nutzerakzeptanz nur in sehr isolierten Szenarien durchsetzen. Das spricht nicht generell gegen mobile Kundenbindungsmaßnahmen, denn hier werden positive Perspektiven für die Nutzerakzeptanz beschrieben. Convenience kommt generell eine immer zentralere Rolle zu, denn der Kunde wird nur solche Services nutzen, die einfach und benutzerfreundlich gestaltet und in genau der konkreten Lebenssituation verfügbar sind“, betont Co-Autor Jens Klemann, Geschäftsführer von Strateco in Bad Homburg.

Mobile Video werden der Studie zufolge gute Chancen als attraktives Werbeformat der Zukunft zugesprochen. „Der Erfolg wird jedoch von den Pricingmodellen der Medienhäuser abhängen - nur werbefinanziertem Mobile Video werden gute Wachstumspotenziale prognostiziert. Beim Mobile TV werden nicht die gleichen Formate wie im TV nachgefragt, weil andere Nutzungsszenarien bestehen. Einige Experten erwarten, dass die Fußball-EM 2008 den nächsten großen Schub für das Mobile TV bringen wird“, prognostiziert Klemann.

Mobile Marketing sei nach seiner Ansicht noch ein so genannter Early Adopter-Markt: „Zwar haben schon viele Markenartikler erste Erfahrungen mit dem Medium gesammelt, der Anteil am Gesamtwerbeaufkommen in 2006 wird jedoch insgesamt auf nur zwei Promille geschätzt. Wir erwarten, dass sich bis Ende 2008 der Anteil auf 2,5 Prozent erhöhen könnte und Ende 2010 bei mehr als 5 Prozent liegen wird. Bis 2012 sollen nach Schätzungen unserer befragten Branchenkenner mehr als 10 Prozent auf Mobile Marketing entfallen, wodurch dieses Werbemedium ein ähnliches Niveau erreicht wie heute Online“, sagt Klemann. Christian Thunig, stellvertretender Chefredakteur der absatzwirtschaft und Mitherausgeber der Studie, sieht in den Inhalten des Mobilen Internets einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Marktentwicklung: „Wenn das Handy als Unterhaltungskanal beispielsweise mit TV-Angeboten die Nutzer anspricht, wird das positive Auswirkungen auf die Reichweite des Mediums haben. Dabei gilt aber immer, dass die Inhalte für das Handy ‚made for mobile’ sein sollten, um den Nutzungspräferenzen der Verbraucher gerecht zu werden.“


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