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Diebold untersucht die Auswirkungen der Diagnosis Related Groups (DRG) auf Krankenversicherungen

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64 Prozent der Krankenversicherungen befürchten Ausnutzen der Abrechnungsspielräume und eine Leistungsverschiebung


Nach Ansicht der Management- und Technologieberatung Diebold wird die Einführung von Diagnosis Related Groups (DRG) das Gesundheitswesen erheblich verändern. Der durch DRG entstandene Anpassungsdruck auf deutsche Krankenhäuser ist aktuell in aller Munde. Aber welche Chancen und Risiken ergeben sich aus dem neuen Abrechnungssystem und wie gut sind Krankenversicherungen vorbereitet?

DRGs sind ein international entwickeltes Klassifikationssystem für Krankenhausfälle. Diese fassen medizinisch vergleichbare Fälle in Gruppen zusammen und ermöglichen somit, stationäre Behandlungen nach pauschalisierten Preisen zu vergüten. Die Vergütung richtet sich dabei nach der Art der Erkrankung und der erforderlichen Behandlung, nicht nach der Verweildauer im Krankenhaus.

Laut einer Diebold-Blitzumfrage bei den deutschen Krankenversicherungen ist sich die Mehrheit der Versicherungen mit 92 Prozent einig, dass sich die Vor- und Nachteile mit der Einführung der DRGs die Waage halten. 57 Prozent der Befragten sehen durch die Einführung des Klassifikationssystems eine Chance, Krankenhäuser und ihre Leistungen vergleichen zu können. „Die mit DRG angestrebte Transparenz im Krankenhaussektor wird aber erst durch eine übergreifende Zusammenarbeit und Auswertung erreicht“, sagt Petra Münzberg, Leitende Beraterin bei Diebold und verantwortlich für die Blitzumfrage. Und hier zeigen sich die Krankenversicherungen traditionell skeptisch.

Als weitere Vorteile des Klassifikationssystems werden mit 43 Prozent die automatisierte und präzisierte Rechnungsprüfung und Fallsteuerung bewertet. Durch die DRG-Systematik erhalten Versicherungen veränderte und umfangreichere Informationen, die sich zur Fallsteuerung und zum Versorgungsmanagement nutzen lassen. So können Versicherte gezielt und umfassend informiert und Präventionsmaßnahmen angeboten werden. Darüber hinaus ergeben sich Anreize für ambulante Behandlungen.

64 Prozent der Befragten erwarten allerdings eine Verschiebung der Leistungen auf andere Erbringer und 29 Prozent rechnen sogar mit einer verringerten Behandlungsqualität.

Umsetzung hinkt Plan hinterher
Dem Thema DRG messen fast drei Viertel der Krankenversicherungen eine hohe Bedeutung zu. Aktuell haben bereits 93 Prozent der befragten Krankenversicherungen mit den Vorbereitungen begonnen. So haben zwar 97 Prozent der Krankenversicherungen ein Projektteam eingerichtet, aber nur die Hälfte hat einen Projektplan verabschiedet. Ebenso haben nur 14 Prozent die Kosten erhoben und ein Budget bewilligt.

„Offenbar werden die Chancen, längst fällige organisatorische Professionalisierungen vorzunehmen, unterschätzt“, vermutet Petra Münzberg. Denn DRGs verlangen umfangreicheres Know-how in unterschiedlichsten Prozessen, eröffnen aber auch Potenziale zur Senkung der Leistungs- und Verwaltungskosten, beispielsweise durch die vollständige elektronische Rechnungsprüfung. „Kleinere Krankenkassen müssen Kooperationsmodelle entwickeln, um eine entsprechende Professionalität zu vertretbaren Kosten zu erreichen“, so Petra Münzberg.


Diebold Deutschland GmbH
Die Diebold Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Eschborn bei Frankfurt/Main zählt zu den führenden Management- und Technologieberatungsunternehmen. Weitere Geschäftsstellen unterhält das Unternehmen in Stuttgart, München, Saarbrücken und Amsterdam sowie Tochtergesellschaften in Österreich, der Schweiz und Ungarn. Mit mehr als 220 Professionals erzielte Diebold 2001 ein Umsatz von 54 Millionen Euro. Seit Februar 2001 gehört Diebold als eigenständige Beratung zur T-Systems International GmbH, einer Unternehmensgruppe des Telekom-Konzerns. Das Beratungsspektrum von Diebold umfasst Markt- und Wettbewerbsanalyse, Digital Business Strategien und Neuausrichtung von Unternehmen, Optimierung der Wertschöpfungskette, Führungsorganisation und des Informatikeinsatzes (IT und TK) sowie Kooperationsstrategien, Partner-Management und Konzeption neuer Marktstrategien.

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Monika Staab, verantwortlich.

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