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Deutsche Automobilindustrie bekennt sich zum Klimaschutz

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VDA-Präsident Wissmann: Alle Möglichkeiten zur CO2-Reduzierung ohne dirigistische Regulierung nutzen


Bonn/Ludwigsburg – Der Klimaschutz ist schon seit einiger Zeit ein wichtiges Thema für die Autohersteller. Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge wird nicht nur von den Kunden verlangt, sondern auch von der Politik vorgeschrieben. „Die deutsche Automobilindustrie bekennt sich klar zu ihrer Verantwortung für den Klimaschutz. Wir haben den Durchschnittsverbrauch unserer Neufahrzeuge seit 1990 bereits um über 25 Prozent gesenkt und werden auch künftig unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Reduzierung der C02-Emissionen im Straßenverkehr leisten“, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) http://www.vda.de, zur Eröffnung des 10. Technischen Kongresses des VDA in Ludwigsburg vor mehr als 500 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

„Es ist gut, wenn ein Verband wie der VDA seinen engen Draht zur Politik nutzt. Schließlich hängt in Deutschland fast jeder siebte Arbeitsplatz von der Autoindustrie ab. Bisweilen haben gut gemeinte Vorschläge, die der Reinhaltung der Umwelt dienen sollen, katastrophale Folgen. Hier hat die Politik die Möglichkeit, Irrtümer zu korrigieren“, sagte Uwe Röhrig, Inhaber der Hannoveraner Automobilberatung International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de. „Es ist daher zu begrüßen, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zugesagt hat, die umstrittene Zwangsbeimischung von zehn Prozent Biosprit im Benzin zu stoppen, wenn mehr als eine Million Autos das Gemisch nicht vertragen. Hier muss ein starker Automobilverband den Entscheidungsträgern in der Politik immer wieder auf die Finger klopfen und sie vor arbeitsplatzgefährdenden und wirtschaftsfeindlichen Maßnahmen abhalten.“

Der VDA signalisierte in Ludwigsburg grundsätzliche Kooperationsbereitschaft. Das Ziel eines Durchschnittswertes von 120 g/km CO2 werde von der deutschen Automobilindustrie akzeptiert, betonte Wissmann: „Aber wir wollen den Weg, wie wir diesen Grenzwert erreichen, selbst bestimmen. Innovationen sind keine Spielwiese für Bürokraten, sondern die ureigene Domäne unserer Ingenieure. Deshalb sind wir gegen einen dirigistischen Regulierungsansatz, der die Innovationen in einer abschließenden Liste einzeln aufzählen will, und fordern, künftig alle Möglichkeiten der CO2-Reduzierung zu nutzen.“ Insbesondere die sogenannten „Eco-Innovationen“ – beispielsweise neue Klimaanlagen oder verbrauchsgünstige Sechs-Gang-Schaltgetriebe – würden im bisherigen Regulierungsvorschlag viel zu wenig berücksichtigt.

Nach Angaben von Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH http://www.bosch.de, hat die deutsche Automobilindustrie ihren Forschungs- und Entwicklungsaufwand im vergangenen Jahr um nahezu acht Prozent auf 18 Milliarden Euro erhöht. „Insgesamt stellt unsere Branche mehr als 36 Prozent aller gewerblichen Innovationsausgaben in Deutschland. Darin steckt die klare Botschaft: Wir nehmen die Herausforderung des Klimaschutzes an“, so Fehrenbach. Er wies darauf hin, dass Hersteller und Zulieferer diese Aufgabe nur partnerschaftlich meistern könnten. Die im CO2-Regulierungsvorschlag der EU-Kommission enthaltenen Kompensationszahlungen nannte er „völlig überhöht“, die geplante kurze Frist bis zur Zielerreichung im Jahr 2012 „erstaunlich“: „Es scheint, als verlange die Politik von unserer Branche eine überhöhte Geschwindigkeit, nicht aber von sich selbst.“


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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