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Vom Zuhörer zum Redner in 30 Sekunden

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Wie sich Stegreifreden souverän meistern lassen


„Könnten Sie kurz für uns zusammenfassen, was die wichtigsten Ziele des neuen Projekts sind?“ Die Frage nach einem kurzen Stegreifvortrag versetzt wohl jeden in kurzzeitige Panik, wird aber nicht selten gestellt – sei es in einem Meeting, einer Besprechung mit dem Chef oder einer Kundenpräsentation. Was also tun in so einem Moment? Sich in Sekundenschnelle „ordnen“, rät Rhetorik-Coach René Borbonus. Denn: Mit einer einfachen und klaren Struktur können auch zweitklassige Inhalte und Argumente, die in kürzester Zeit gesammelt werden, überzeugen.

Selbst routinierte Redner und geübte Präsentatoren fürchten sich vor ihr – der Stegreifrede. Nur allzu verständlich: Immerhin nimmt die Vorbereitung einer Präsentation ansonsten meist das Doppelte, wenn nicht gar das Dreifache der Vortragsdauer an Vorbereitungszeit in Anspruch. Bei der Stegreifrede muss dagegen in wenigen Sekunden eine kleine Rede aus dem Ärmel geschüttelt werden, die ebenso kompetent und überzeugend sein sollte wie eine einstündige Präsentation. Keine leichte Aufgabe, weiß auch Kommunikations-Experte René Borbonus, mit einer simplen Technik jedoch fast immer lösbar: „Das A und O jeder Präsentation ist die Struktur, denn nur was verständlich und übersichtlich vermittelt wird, können die Zuhörer auch verstehen. Deshalb ist gerade bei einem spontanen Vortrag, bei dem die Argumente nicht perfekt ausgefeilt sind, eine klare Gliederung schon die halbe Miete.“

Der erste Gedanke gewinnt
Lange zu überlegen, wie man seine Spontanpräsentation am besten aufbaut, kann sich kein Stegreifredner erlauben. Für einen gute Struktur gibt es daher einen ganz einfachen Trick: „Unser Unterbewusstsein ist klüger als wir denken, deshalb liegt man nie verkehrt, wenn man den ersten tragfähigen Gedanken, der einem zum betreffenden Thema einfällt, zur Kernaussage seines Kurzvortrags macht“, empfiehlt Borbonus. Geht es also beispielsweise darum, den Fortschritt eines bestimmten Projektes zu kommentieren und der erste Gedanke dreht sich darum, dass bis vor kurzem von Fortschritt noch nichts zu sehen war, mittlerweile aber schon, liegt die Hauptbotschaft der Stegreifrede auf der Hand: „Die bisherige Arbeit am Projekt XY trägt jetzt definitiv Früchte. Der Weg, den wir von Anfang an eingeschlagen haben, führte zwar in einige kleine Sackgassen, hat sich aber letztendlich als richtig herausgestellt.“ Eine ideale Einleitung in die Präsentation der bisherigen Entwicklungsschritte, die nun – dank des bereits vorweggenommenen Erfolgs des Projekts – als notwendige und wichtige Etappen erscheinen.

Die Kernaussage einer Präsentation an den Anfang zu stellen und als Einstieg zu benutzen, hat einen klaren Vorteil: „Kennen die Zuhörer bereits das Fazit eines Vortrags, werden sie den einzelnen Argumenten und Schlussfolgerungen aufmerksamer folgen und können diese außerdem deutlich besser beurteilen“, betont René Borbonus. Vor allem, wenn sie in Form einer klaren und logischen Gliederung vorgestellt werden. Als Schablone eignet sich hierfür in der Regel eine von drei klassischen Strukturen – welche davon die optimale ist, ergibt sich meist automatisch aus dem jeweiligen Vortragsthema heraus.

Ordnung muss sein
Die simpelste Struktur – und daher gerade bei Stegreifreden die meistgewählte – ist logischerweise die Aufzählung mehrerer gleichrangiger Argumente. Trotz oder vielleicht dank seiner einfachen und klaren Form kann dieses Modell einen kompetenten und überzeugenden Eindruck vermitteln. Entscheidend trägt dazu die auch die deutliche Gliederung auf sprachlicher Ebene bei. Am Beispiel der Projektpräsentation könnte das etwa so aussehen: „Erstens hat uns die bisherige Arbeit am Projekt XY viele wichtige Erkenntnisse geliefert und uns schließlich in die richtige Richtung gelenkt. Zweitens ersparen wir uns durch die Erfahrungen der letzten Monate bei künftigen Projekten viel Vorbereitungszeit. Und drittens werden wir dank der gründlichen Vorarbeit unser festgelegtes Ziel vermutlich noch früher erreichen, als erwartet.“

Möglichkeit Nummer zwei: Die chronologische Gliederung, die es dem Zuhörer ermöglicht, eine dargestellte Entwicklung scheinbar im Schnelldurchlauf mitzuerleben, und die sich im Fall eines Projekt-Statusberichts besonders gut eignet: „In den vergangenen fünf Monaten mussten wir einige Entwicklungsrückschläge hinnehmen. Jetzt haben wir allerdings den richtigen Lösungsweg gefunden und arbeiten nun in diese Richtung weiter. In wenigen Wochen hoffen wir daher, das gewünschte Ziel erreicht zu haben.“

Eine echte Herausforderung in punkto Vortragsstruktur – vor allem bei einer Stegreifrede – ist ohne Zweifel eine Pro-Contra-Konstruktion. Entspricht sie jedoch dem Thema und werden beide Aspekte gleichrangig behandelt, gewinnt ein spontaner Vortrag viel an Überzeugungskraft. Der Grund: Indem auch negative Aspekte aufgegriffen werden, stellt sich der Präsentator als kompetenter und glaubwürdiger Problemlöser dar: „Auf der einen Seite hat das Projekt durch einige Fehlschläge bis jetzt schon mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant. Auf der anderen Seite haben wir auf diese Weise den optimalen Lösungsweg gefunden. Um einen so langen Entwicklungsprozess künftig bei anderen Projekten zu vermeiden, werden wir aus den gewonnenen Erfahrungen allgemeine Leitsätze herausarbeiten.“

Fazit von Kommunikations-Experte René Borbonus: „Eine Stegreifrede souverän zu meistern, ist immer eine Herausforderung und kostet außerdem eine Menge Mut. Je strukturierter man jedoch an diese Aufgabe herangeht, desto kompetenter wirkt ein Vortrag und desto mehr schwindet auch die eigene Nervosität.“

Weitere Infos unter www.rene-borbonus.de.

Zur Person:
Die überzeugende Kommunikation beschäftigt René Borbonus schon seit seiner Ausbildung: Der gelernte Bankkaufmann war zwei Jahre lang für die Werbung und Öffentlichkeitsarbeit der viertgrößten deutschen Sparkasse tätig. Im Anschluss entschied er sich für ein Studium der Germanistik, Politik und Psychologie an der Universität Bonn. Sein starkes Interesse an der Wissensvermittlung mündete 1997 in einer professionellen Trainerausbildung, bei der er sich mit Konfliktmanagement, Moderation und Methoden zur strategischen Erfolgsplanung befasste. Sein Talent zur freien Rede perfektionierte er unter Anleitung namhafter Rhetorikspezialisten.
Heute gibt er seine Rhetorik-Kenntnisse selbst als Coach und Redeberater an seine Kunden weiter. In seinen oft prominent besetzten Rhetorik-Trainings und Redecoachings finden sich unter anderem Abgeordnete des Deutschen Bundestages und Vorstandsmitglieder bekannter Unternehmen.

Pressekontakt:
Carmen Hofmann
Fröhlich PR GmbH
Alexanderstr. 14
95444 Bayreuth
Tel.: 0921/75935-57
Fax: 0921/75935-60
E-Mail: c.hofmann@froehlich-pr.de

Web: http://www.rene-borbonus.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Carmen Hofmann, verantwortlich.

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