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Über 32 Millionen Namen aus deutschen historischen Adressbüchern dank Ancestry.de ab sofort online verfügbar

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Vollindizierte Sammlung umfasst 148 Jahre, 1797-1945 • Größte Online-Datenbank von deutschen historischen Adressbüchern • ‚Frankenstein’, Werwölfe und ausgestorbene Berufe • Bilder verfügbar

München 10. April 2008 – Wollten Sie schon immer wissen, wo Dr. Frankenstein zu Hause war? Oder vielleicht, wie Sie dem „Werwolf-Verein“ beitreten können? Wie wäre es damit, zu erfahren, was der Beruf eines „Papp- und Galanterie-Arbeiters“ ist? Oder wann zu recyceln begonnen wurde?
Antworten auf diese und viele andere Fragen sind nun dank der Fertigstellung der Digitalisierung der deutschen historischen Adressbücher von 1797-1945 durch Ancestry.de möglich.
Ancestry.de, eines der führenden Ahnen- und Familienforschungsportale in Deutschland, hat erstmalig eine umfassende nationale Sammlung von 706* digitalisierten historischen Adressbüchern zusammengetragen, die 327.000 gescannte Originalseiten beinhaltet und 148 Jahre umfasst.
Die Zusammenstellung und Indexierung dieser Sammlung brauchte über 2 Jahre. Sie beinhaltet 32 Millionen Namen von Einzelpersonen und Geschäften in den wichtigsten Städten und Ländern Deutschlands. Ahnen- und Familienforscher können nun entdecken, wo genau ihre Vorfahren einmal gelebt und gearbeitet haben und sich ein exakteres Bild ihrer Familiengeschichte zeichnen.
Die deutschen historischen Adressbücher von 1797-1945 können nach Vor- oder Nachname, Name des Geschäftes, Veröffentlichungsdatum, Region und Addressbuchtitel durchsucht werden. Historische Adressbücher gelten in Deutschland als entscheidende Informationsquelle, da zahlreiche Standesämter im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, weshalb sie häufig den einzig verfügbaren Ersatz für Kirchen- und Standesämterarchive darstellen.
Sagten Sie ‚Frankenstein’?
In der historischen Adressbuch-Datenbank finden sich mehr als 1.000 Menschen mit dem berühmten Namen Frankenstein, einschließlich eines „Dr. Frankenstein“ im Amtlichen Fernsprechbuch für den Reichspostdirektionsbezirk Magdeburg von 1935.



Amtliches Fernsprechbuch für den Reichspostdirektionsbezirk Magdeburg von 1935
Ein anderer berühmter Name, A. Merkel, wird im Handels- und Gewerbe-Adressbuch der Provinz Hannover 1898 als Lehrerin für Gymnastik und Handarbeiten geführt.
Sagten Sie ‚Werwölfe’?
Die Deutschen sind bekannt für Ihr Organisationstalent. Nirgends wird diese Eigenschaft deutlicher als im Jahrbuch der Vereine und Verbände Gross-Berlins aus dem Jahre 1930, das unter anderem den Verein „Der Werwolf“, die „Anti-Lärm-Liga“ und den „Bund der Freunde Indiens“ führt.
Was ist noch mal Ihr Beruf?
All jene, die sich für Sozialgeschichte interessieren, finden im Hamburger Adressbuch von 1847 viele Berufe, die nicht mehr ausgeübt werden, wie zum Beispiel den ‚Bürsten- und Pinselmacher’ oder den ‚Blechschläger’, heute beides Berufe, die durch die mechanische Produktion ersetzt wurden.
Aufgelistet wird außerdem ein ‚Papp- und Galanterie-Arbeiter“, moderner ausgedrückt: ein Angestellter eines „Penny-Ladens“, wo man neben Putzsachen und Ziergegenstände auch anderen „Schnick-Schnack“ kaufen konnte.

Wirf das nicht weg, ich werde es recyceln …
Glücklicherweise sind nicht alle verzeichneten Berufe verschwunden. Besonders mit einem Beruf, von dem man annahm, er ließe noch gute 40 Jahre lang auf sich warten, machte ein fortschrittlicher bayrischer Händler bereits ein großes Geschäft: dem Recycling.
Lange bevor von uns erwartet wurde, unseren Abfall zu trennen, machte Otto Glück mit Recycling schon Geld und schaltete im Anzeigenteil des Münchner Telefonbuches von 1940 bereits eine Annonce zum „Ankauf von Auto- u. Fahrradschläuchen, Autodecken, Fahrradmänteln“.
Brett Lohr Bouchard, Geschäftsführer von Ancestry.de, erklärt: „Die deutschen historischen Adressbücher von 1797-1945 bieten einen farbigen Schnappschuss vom Leben der Deutschen über eine Zeitspanne von 150 Jahre hinweg und stellen eine wichtige Ressource für jeden dar, der sich für seine Familiengeschichte interessiert“ und führt fort: „Teile dieser Sammlung standen jahrelang in verschiedenen Staatsbibliotheken und Archiven zur Verfügung, aber dies ist das erste Mal, dass all diese Aufzeichnungen so zusammengetragen wurden, dass sie für jedermann einfach zugänglich und leicht durchsuchbar sind.“
Die Sammlung ist Bestandteil des kostenpflichtigen Premiumbereichs auf www.ancestry.de, der ab 9, 95 € im Monat angeboten wird.
* Sieben Millionen Namen aus 125 Adressbüchern wurden im August 2007 gelauncht.


Über Ancestry.de
Ancestry.de ist Teil des globalen Ancestry-Webseitennetzwerkes, mit Zugriff auf 5 Milliarden Namen. Zum Netzwerk zählen: Ancestry.co.uk in Großbritannien, Ancestry.com in den USA, Ancestry.ca in Kanada, Ancestry.com.au in Australien, Ancestry.fr in Frankreich, Ancestry.it in Italien und Ancestry.se in Schweden.


Überblick über das globale Ancestry-Netzwerk:

 8 Ancestry Websites – weitere sind geplant
 5 Milliarden Namen in Datenbanken verfügbar
 15 Millionen Ancestry Nutzer
 10,4 Millionen Website Besucher pro Monat
 450 Millionen Seitenaufrufe pro Monat
 5,5 Millionen Mitglieder-Stammbäume
 6,9 Millionen hochgeladene Fotos von Mitgliedern


Pressekontakt:
Open2Europe (PR Agentur)
Sigrid Fandrey
Tel: + 33 1 55 02 14 62
Email: s.fandrey@open2europe.com



Über die deutschen historischen Adressbücher von 1797-1945

Diese Online-Sammlung ist die größte ihrer Art in Deutschland und umfasst Einwohnerverzeichnisse von Städten, nationale und regionale Adressbücher sowie Verzeichnisse für bestimmte Gewerbe und berufliche Verbände von 1797 bis 1945.

Zusätzlich zu den Deutschen historischen Adressbüchern umfasst die Sammlung auch Adressbücher aus Ländern wie Österreich, Polen, Tschechien, Lettland, Litauen, Estland, Russland, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Rumänien und der Schweiz.

Historische Adressbücher sind eine wichtige Informationsquelle zur Identifizierung der Wohnorte der Vorfahren zu verschiedenen Zeiten. Sie können außerdem Aufschluss geben über den Beruf, den sozialen Status einer Person, Nachbarn, die Nachbarschaft und Vereine, denen sie angehörte.

Die Datenbank enthält 327.000 digitalisierte Originalseiten aus 706 historischen Adressbüchern sowie einen Vollindex zur Suchoptimierung. Die Suche nach Personen oder Betrieben kann nach Name, Region, Veröffentlichungsdatum oder alphabetisch nach dem Adressbuchtitel erfolgen.



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sigrid Fandrey, verantwortlich.

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