info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Active Sourcing AG |

Deutliche Preisnachlässe beim IT-Outsourcing erreichen

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


Beratungshaus Active Sourcing zu den typischen Fehlern bei den Preisverhandlungen für das Outsourcing


Frankfurt, 15. April 2008 – Bei fast jedem IT-Outsourcing-Projekt sollen auch Kostenvorteile realisiert werden. Doch unzureichende Ausschreibungsverfahren sowie taktische Fehler bei den Preisverhandlungen führen oft dazu, dass die gewünschten Kosteneinsparungen nicht wie erhofft erreicht werden.

Der Markt für das IT-Outsourcing ist sehr intransparent, so dass die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Dienstleistern meist in einem zweistelligen Bereich liegen. Dass sie häufig nicht genutzt werden, liegt an Unklarheiten beim Leistungsumfang im Ausschreibungsverfahren. Dadurch entsprechen die späteren Preisauswertungen häufig dem bekannten Vergleich von „Äpfeln mit Birnen“. Um dies zu vermeiden, muss zum Vergleichszeitpunkt mit für alle Anbieter identischen Annahmen gearbeitet werden, selbst wenn die genauen Mengen und definitiven Service Level-Anforderungen noch nicht abschließend geklärt sind.

Zu enge Technologie-Vorgaben vermeiden

Für die Ausschreibungsverfahren gilt außerdem, dass den Outsourcing-Anbietern die Wahl der einzusetzenden Technologien wie Hardwareplattformen, Netzwerktechnologien usw. vorgeschrieben wird oder sie gezwungen werden, die bestehende Infrastruktur ohne Änderung zu übernehmen. „Gerade Anwender, die das erste Mal auslagern, begehen häufig diesen Fehler“, urteilt Active Sourcing-Geschäftsführer Stefan Regniet. „Wesentlich bessere Preise lassen sich erzielen, indem man sich als Anwender mit der konsequenten Festlegung von Services und Service Levels begnügt und dem Anbieter einen angemessenen Freiraum lässt, durch eigene Technologien die gewünschten Skaleneffekte zu erzielen.“

Zu den erfolgskritischen Elementen des Ausschreibungsverfahrens gehört auch, dass der einzelne Anbieter eine ausreichende Motivation entwickeln muss, den betreffenden Anwender als Kunden zu gewinnen. In der Regel ist dies der Fall, wenn der Anbieter über mehrere, aber nicht zu viele Kunden ähnlicher Größe mit vergleichbaren Service-Anforderungen aus der gleichen Branche verfügt. Dann nämlich sind günstige Skaleneffekte wahrscheinlich. Verfügt ein Anbieter hingegen über sehr viele Kunden, entwickelt er möglicherweise eine geringe Bereitschaft, sich auf Preisverhandlungen einzulassen.

Keine Preismodelle vorgeben

Anwender neigen gerne dazu, das Preismodell für den zukünftigen Vertrag schon in der Angebotsphase vorzugeben. Das ist meist jedoch nicht zielführend. Als vorteilhafter hat sich in der Praxis herausgestellt, sehr genau auf die Abgrenzung zu achten, was das Angebot enthält und was nicht. Die Gliederungstiefe des Preismodells hingegen muss noch nicht dem zukünftigen Detaillierungsgrad eines Vertrags entsprechen, deshalb reicht eine etwas einfachere Struktur völlig aus.

Außerdem gilt es in der Angebotsphase, die Projekt- und Betriebskosten konsequent getrennt zu betrachten. Die Finanzierung von Projektkosten kann zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit berücksichtigt werden. Bei den Betriebskosten sollte die Sicht stets auf die gesamte Vertragsdauer und nicht nur auf ein Jahr gerichtet werden. Dazu gehören auch Restwerte am Vertragsende, welche unbedingt in einer wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung enthalten sein müssen.

Im Nachgang eines Angebots sollte ausreichend Zeit dafür verwendet werden, technische Details und die gegenseitigen Erwartungen abzuklären. Jeder Anbieter geht im Übrigen davon aus, dass noch preisliche Nachverhandlungen stattfinden werden. Doch auch wenn einzelne Outsourcer hierbei zu Zugeständnissen in der Größenordnung von bis zu 30 Prozent bereit sind, muss die Erwartungshaltung der Anwender realistisch bleiben. „So hohe Nachlässe sind seltene Einzelfälle, erwarten darf man jedoch zwischen 10 und 15 Prozent“, weiß Regniet aus seiner Beratungspraxis.

Bei zu großen Preiszugeständnissen drohen schlechtere Leistungen

Auch wenn es sich lohnt zu verhandeln, um einen guten Preis zu erzielen, soll dies keinesfalls übertrieben werden. Zwar lassen sich immer noch Anbieter darauf ein, Preise zu akzeptieren, die über mehr als die Hälfte der Laufzeit eines Outsourcing-Vertrags keine Gewinne erzielen lassen. Der damit verbundene stetige Druck auf die Organisation kann sich für den Anwender aber negativ auswirken. „Er ist als Kunde nicht mehr attraktiv und wird soweit wie möglich mit geringer Priorität bedient“, beschreibt der Active Sourcing-Geschäftsführer die problematischen Konsequenzen. Es würden dann häufig nur noch die zwingend zu erreichenden Service Levels erfüllt. „Jede Kulanzleistung entfällt“, urteilt Regniet.

Über Active Sourcing
Active Sourcing ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen, das sich auf IT Outsourcing, Business Process Outsourcing und Insourcing spezialisiert hat. Die Dienstleistungen umfassen unter anderem IT Assessment, Sourcing-Strategieberatung und Sourcing Review. Die Projektleiter von Active Sourcing unterstützen Unternehmen und Organisationen mit Hauptsitz in Deutschland und der Schweiz bei der Evaluation eines Outsourcing-Partners, bei der Outsourcing-Transition, bei der Implementierung eines Shared Services Centers sowie beim Aufbau eines nachhaltigen Sourcing Managements. Sie verfügen über langjährige praktische Erfahrung, verwenden praxiserprobte Modelle sowie Checklisten und kennen die neusten Trends am Markt.
www.active-sourcing.com

Mediengesellschaft meetBIZ
& denkfabrik GmbH
Wilfried Heinrich
Pastoratstraße 6
D-50354 Hürth
www.agentur-denkfabrik.de
Tel. + 49 22 33 61 17 - 72
Fax +49 22 33 61 17 - 23
E-Mail: heinrich.denkfabrik@meetbiz.de

Web: http://www.active-sourcing.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Bernhard Dühr, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 682 Wörter, 5620 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Active Sourcing AG lesen:

Active Sourcing AG | 11.09.2008

Praxisbewährte Vorgehensweisen bei Ausschreibungen für IT-Outsourcing

Frankfurt / Zürich, 11. September 2008. Die Prozesse zur Ausschreibung von Outsourcing-Dienstleistungen gestalten sich meist schwieriger als erwartet und können bei der Auswahl des Servicepartners weitreichende Fehlentscheidungen zur Folge haben. U...
Active Sourcing AG | 26.08.2008

Ein Trio bestimmt den deutschen Outsourcing-Markt

Frankfurt, 26. August 2008 – Das Trio IBM, Siemens und T-Systems hat in den letzten zwei Jahren (Q3/2006 – Q2/2008) weitgehend den Ton im deutschen ITK-Outsourcing-Markt angegeben. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Capgemini, Computacenter und ED...
Active Sourcing AG | 18.07.2008

Versteckte Kostentreiber in den Outsourcing-Verträgen

Frankfurt / Zürich, 18. Juli 2008 – Eine Auslagerung der IT muss nicht zwangsläufig zu wirtschaftlichen Vorteilen führen, hat Active Sourcing festgestellt. Nach den Praxisbeobachtungen des auf Outsourcing spezialisierten Beratungshauses bestehen ...