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Wiens Hotelmarkt im Aufwind

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Christie + Co prognostiziert weiterhin eine positive Entwicklung


Wien/München. Wiens Hotel- und Tourismusbranche floriert. Diese Erkenntnis stützt eine Studie, die das internationale Beratungsunternehmen für Hotel- und Sozialimmobilien Christie + Co kürzlich durchgeführt hat.

Das Angebot an Hotelbetten in der österreichischen Hauptstadt stieg zwischen 2002 und 2007 um + 21,3 Prozent auf derzeit etwa 44.400. Dabei wird rund die Hälfte des Gesamtangebots von der 4-Sterne-Kategorie dominiert. Das stärkste Wachstum innerhalb der letzten fünf Jahre zeigten jedoch Hotels der 1- und 2-Sterne-Kategorie mit rund 51 Prozent Zuwachs. In der 5-Sterne-Kategorie belief sich das Angebotswachstum seit 2002 auf insgesamt 41 Prozent. Bis 2011 sind derzeit über 15 Hotelprojekte mit gut 6.750 Betten geplant oder bereits in Bau. Besonders stark wird daher die Bettenkapazität in den Jahren 2009 und 2010 ansteigen.

Parallel zum Ausbau der Hotelkapazitäten stieg seit 2002 auch die Zahl der Ankünfte und der daraus resultierenden Übernachtungen in der österreichischen Hauptstadt. 2007 verzeichneten die Wiener rund vier Millionen Ankünfte. Das sind gut 30 Prozent mehr als 2002. Ebenso stiegen die Übernachtungen um gut ein Viertel (27 Prozent) auf neun Millionen per annum. Nach wie vor ist Deutschland mit einem Anteil von 1,9 Millionen Übernachtungen der stärkste Quellmarkt für Wiens Hotellerie. Die stärksten Wachstumsraten verzeichnen jedoch die osteuropäischen Länder Bulgarien, Rumänien sowie Russland und die Ukraine.

Zwischen 2004 und 2007 stieg sowohl die Belegung als auch die Nettodurchschnittsrate in den Wiener Hotels. Der Erlös pro verfügbarem Zimmer und damit die Produktivität konnte um ein Viertel gesteigert werden. Obwohl Wien im europäischen Vergleich im Jahr 2007 mit einer überdurchschnittlich hohen Belegungsrate von 76 Prozent glänzt, fällt die erzielte Nettodurchschnittsrate mit 112 Euro eher unterdurchschnittlich aus. Die daraus resultierende Branchenkennzahl „RevPAR“ (Revenue per available room = Erlös pro verfügbarem Zimmer) beträgt 85 Euro. Auch sie ist im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten „eher unter Durchschnitt“, do das Fazit der Immobilienexperten von Christie + Co.

Innerhalb eines Zeitraums von sieben Jahren (von 2000 bis 2007) wechselten in Wien überwiegend Hotels der gehobenen Kategorie den Eigentümer. Das Hilton Vienna und das Le Méridien wurden in diesem Zeitraum gleich zwei Mal verkauft. Weitere Einzeltransaktionen betrafen das Ana Grand Hotel Wien, das Arcotel Wimberger, das Hotel im Palais Schwarzenberg sowie das Palais Hansen, welches zu einem 4-Sterne-Hotel umgebaut und 2010 eröffnet werden soll.

Auf Grund der wirtschaftlichen und touristischen Aktivitäten der Stadt Wien rechnet Christie + Co auch künftig mit steigenden Besucherströmen und daraus resultierenden Übernachtungszuwächsen in der österreichischen Hauptstadt. „Insbesondere die geografische Nähe zu den aufstrebenden osteuropäischen Märkten zeigt bereits jetzt Anzeichen für ein hohes Wachstumspotential,“ stellt Armin Bruckmeier, Head of Advisory and Valuation Services Germany & Austria, fest. Denn Wien ist sowohl für Geschäfts- als auch Freizeitreisende ein beliebtes Reiseziel. Die anhaltende positive Nachfrageentwicklung dürfte im Jahr 2008 die Zuwächse im Bettenangebot noch ausgleichen. „Allerdings ist für den Gesamtmarkt in den Jahren 2009 und 2010 mit steigendem Druck auf die Produktivität der Hotels zu rechnen,“ meint Bruckmeier.


Web: http://www.christie.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Pia Gast, verantwortlich.

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