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Ravensburger plant mit TIA A3 – eine Erfolgsgeschichte seit nunmehr 15 Jahren

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Die Ravensburger AG wurde 1883 gegründet und hat sich zu einem weltweit tätigen Unternehmen entwickelt, das Spielerherzen und Leseratten von Jung bis Alt erobert. Die Ravensburger AG fußt inzwischen auf drei Geschäftsbereichen: Spiele und Puzzles, Kinder- und Jugendbücher und dem Freizeit- und Promotion-Service, der das Spieleland einschließt. „Entdecken, was wirklich wichtig ist" - um dieses Markenversprechen für die Kunden der Ravensburger AG erlebbar zu machen, braucht es Kreativität, Wissen, Erfahrung – und Ideen. Als der Gründer der Ravensburger AG, Otto Maier, 1925 im Alter von 73 Jahren verstarb, hatte er Ideen für mehr als 1.000 Spiele, Bücher und Lehrmittel umgesetzt. 1992 wurde mit der Umsetzung einer weiteren Idee im Hause Ravensburger AG begonnen, ein unternehmensweit einheitliches Planungssystem einzuführen. Dieses Absatzplanungssystem TIA A3 nutzt die Ravensburger AG nun seit mehr als 15 Jahren. Wir haben anlässlich dieses Jubiläums mit den Herren Norbert Fiesel und Thomas Mahl die Geschichte Revue passieren lassen. Herr Fiesel war die treibende Kraft zur Einführung von TIA A3 im Jahre 1992. Er hat auch heute noch die Fäden in der Hand. Herr Mahl ist verantwortlich für die operative und systemseitige Absatzplanung.

Frage: Herr Fiesel, was waren die wichtigsten Gründe sich damals für TIA A3 zu entscheiden?
Antwort: Das System war praxiserprobt. TIA hat zu diesem Zeitpunkt schon den Ausblick auf die Einsetzbarkeit im PC-Bereich gegeben (Workstation). Das System sollte sehr flexibel sein, d.h. Anpassungen und spezifische Anforderungen von Ravensburger mussten realisierbar sein. Ein weiterer Mitbewerber wurde analysiert, aber dieser hatte noch keine einsatzbereite Software. Weitere Anbieter haben wir nicht in Erwägung gezogen, da wir von TIA und deren Ausblick, die Software im PC-Bereich einsetzen zu können, überzeugt waren. Intern war die Entscheidung schwierig durchzusetzen, da es damals nicht vorstellbar war, so ein System mit diesem enormen Datenvolumen auf einem PC performant einsetzen zu können.
Frage: Was für einen historischen Hintergrund gab es zur Absatzplanung bei Ravensburger und wie kam letztendlich TIA ins Spiel?
Antwort: Seit 1973 gibt es im Hause Ravensburger eine selbstständige Abteilung Absatzplanung. Die Planung wurde noch auf Karteikarten durchgeführt. Im Jahre 1983 kam dann die Einführung einer computergestützten Prognoserechnung, die interne Bezeichnung lautete PRODAT (Prognose-Datei). Die Prognosen wurden auf Listen ausgegeben. Schon 1989 erfolgte über das RKW (Rationalisierungskuratorium der deutschen Wirtschaft) und Herrn Keune der erste Kontakt zu TIA. Herr Keune war als Berater bei Ravensburger im Bereich der Materialwirtschaft tätig. Nach weiteren drei Jahren und einer fundierten Wirtschaftlichkeitsrechnung mit akzeptablem Payback wurde dann im Jahre 1992 der Vertrag mit TIA unterzeichnet und TIA A3 als PC-Lösung implementiert. Wir waren für diese neue Technologie der Pilotkunde.
Frage: Welche Ziele haben Sie mit der Einführung verfolgt?
Antwort: Wir wollten ein einheitliches Planungssystem für die gesamte Ravensburger Unternehmensgruppe einsetzen. Damit war das Ziel einer dezentralen Absatzplanung und der Verantwortung für die Planung vor Ort für alle Tochtergesellschaften erreicht. Ein weiteres Ziel war eine Vereinheitlichung der Prozesse. Geplant wird in TIA A3, die Plandaten werden dann an das Folgesystem (heute SAP)?? zur weiteren Verwendung übertragen.
Die Unternehmensziele, sowohl einen dauerhaften, stabilen und definierten Liefergrad als auch eine optimierte Lagerumschlagshäufigkeit zu verwirklichen,
wurden seit der Einführung von TIA A3 deutlich verbessert.
Frage: Wie wichtig ist TIA A3 heute in Ihrem Unternehmen?
Antwort: TIA A3 ist für Ravensburger fester Bestandteil des Planungsprozesses und heute nicht mehr wegzudenken. Die Planzahlen aus TIA A3 steuern den gesamten Produktions- und Beschaffungsprozess und garantieren somit die Ziele Lieferbereitschaft und Lagerumschlag.
Frage: Wie ist TIA A3 in die internen Abläufe im SCM integriert?
Antwort: In die internen SC-Prozesse ist TIA A3 an vorderster Stelle integriert. Die definierten monatlichen Absatzpläne auf Artikelebene werden an SAP übertragen. Damit haben auch weitere Abteilungen wie Einkauf oder Produktion Lesezugriff auf diese Planzahlen. In SAP erfolgt dann auf Basis der Absatzpläne die Fertigartikel- und Materialdisposition.
Frage: Wie ist die seit langem bestehende Abteilung Absatzplanung organisatorisch eingebunden?
Antwort: Die Abteilung Absatzplanung ist disziplinarisch im Vertrieb angesiedelt. Die operative Präsenz ist jedoch überwiegend in der Logistik gegeben. Wir arbeiten autark, das heißt es gilt das Prinzip „One Number“, und diese kommt aus unserer Abteilung. Unsere Absatzplanzahlen sind damit Vorgabe für Produktion und Beschaffung. Damit sind wir in hohem Maße verantwortlich für den Lieferbereitschaftsgrad und die Lagerumschlagshäufigkeit. Damit werden zwei konträre Ziele in Einklang gebracht.
Frage: Welche Ihrer Tochtergesellschaften planen zwischenzeitlich mit TIA?
Antwort: Wir planen hier in der Absatzplanung den deutschen Markt und die kleineren Tochtergesellschaften als Dienstleistung. Die größeren Tochtergesellschaften planen selbstständig mit den gleichen Tools. Bereits 1994 haben wir die Planung bei der Tochter in Italien eingeführt. Danach folgten Schritt für Schritt weitere Töchter. Neben Deutschland planen in der Gruppe insgesamt 7 Tochtergesellschaften mit TIA A3.
Frage: Wir haben bisher sehr viel über organisatorische Punkte gehört. Nun wollen wir wissen was letztendlich geplant wird.
Antwort: Wir planen die Mengen auf Einzelartikelebene (Bottom-Up). Die Daten werden automatisch vom System nach oben verdichtet. Die Planung wird monatlich rollierend im 12-monatigen Horizont erstellt, wobei der Schwerpunkt im Nahbereich (5-6 Monate) liegt. Die abgeschlossene Januarplanung wird fixiert und als Jahresplanung eingefroren. Insgesamt planen wir in der Gruppe ca. 4.000 Artikel.
Frage: Welche konkreten Ergebnisse wurden mit TIA A3 erzielt?
Antwort: Insgesamt sind die internen Prozesse in der Planung auf ein höheres Level gestiegen. Der manuelle Planungsaufwand hat sich deutlich verringert. Die Prognoseroutinen werden von TIA übernommen. Damit können sich die Absatzplaner auf Qualität statt Quantität konzentrieren. Die bereits genannten Unternehmensziele werden somit auf einem sehr hohen Niveau behandelt.
Frage: Inzwischen haben Sie eine neue Version von TIA A3 im Einsatz, basierend auf einer ORACLE-DB. Auch bei der Einführung des Systems mit dem internen Arbeitstitel A3NT waren Sie wieder Pilotkunde. Es stand auch der Einsatz von SAP-APO im Raum. Was gab den Ausschlag bei dem bewährten System zu bleiben?
Antwort: Die Oberfläche ist in TIA einfach zu bedienen und sehr übersichtlich. Wie Sie sagten, waren wir wieder Pilotkunde und konnten deshalb unsere eigenen Anforderungen mit einbringen, die dann im Zuge der Umstellung als Standard realisiert wurden. Der Umstieg verlief problemlos.
Frage: Ist geplant TIA A3 in weitere interne Prozesse einzubinden?
Erst vor kurzem haben wir ein Modul der konsolidierten Planung implementiert. Aufgrund der hohen statistischen Masse über die gesamten Daten der Gruppe hinweg ist es uns möglich, eine genauere Gesamtmengenplanung zu erstellen.
Frage: Bei einer so langen Zusammenarbeit könnte es auch mal zu Unstimmigkeiten kommen. Wie war denn nun die Zusammenarbeit mit TIA?
Antwort: Von Anfang an war die Betreuung durch TIA hervorragend. Problemfelder wurden immer gemeinschaftlich bearbeitet und gelöst. Die Basis war und ist die stimmige Chemie auf beiden Seiten.
Frage: Was bezeichnen Sie aus Ihrer Sicht als Highlights in den letzten 15 Jahren?
Antwort: Ravensburger war zweimal Pilotkunde, sowohl für die Einführung von TIA A3 in der PC-Version als auch später in der Datenbankversion. Ein weiteres Highlight war ein von uns veranstaltetes TIA Usermeeting, sowie ein Workshop für internationale TIA-Anwender. Daneben stehen wir auch gerne als kompetenter Referenzkunde zur Verfügung.
Frage: Nun die letzte Frage. Man spürt bei Ihnen, wie Sie von TIA A3 überzeugt sind. Was begeistert Sie besonders bei der Arbeit mit TIA A3?
Antwort: Die gute und zugleich einfache Oberfläche in der Anwendung sowie die stimmigen Prognoseergebnisse. Alle wichtigen Daten sind auf einem Bildschirm sichtbar. Man kommt sehr schnell zu einem logisch nachvollziehbaren operativen Absatzplan und genau dies ist das wichtigste Ziel der täglichen Bearbeitung.
Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch und wünschen Ihnen noch viele weitere erfolgreiche Jahre mit TIA A3.

Die TIA innovations GmbH ist seit 1976 am Markt und stellt sich als innovativer Softwarespezialist und -berater dar. Als Marktführer und bedeutender Key Player konnte sich die TIA in den Kernbereichen der Außenwirtschaft mit effizienten Import- und Exportlösungen sowie der Absatzprognose, Absatzplanung und Absatzdisposition und des marktorientierten Consultings etablieren. Zu den Kunden zählen internationale Unternehmen der Konsum-, Gebrauchs- und Verbrauchsgüterindustrie aller Branchen. Erfahrungen aus fast 20 Jahren Projekt- und Entwicklungsarbeit im Bereich des Import- und Export sichern den Kunden den Zugriff auf praxisgerechte, flexible und performante Softwarelösungen für die zukünftige elektronische Exportabwicklung.

Kontakt:
TIA innovations GmbH
Adlergasse 7
73560 Böbingen
Tel.: +49 (7173) 912 - 50
Fax.: +49 (7173) 912 - 555
eMail: presse@tia.de
Internet: www.tia.com



Web: http://www.tia.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gerhard Stirner, verantwortlich.

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