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NRW ist Deutschlands Druckstandort Nr. 1

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Fachkräftemangel bei den Berufen Drucker und Buchbinder zeichnet sich ab


Bonn/Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen ist das wirtschaftsstärkste Bundesland. Hier leben rund 20 Prozent der Deutschen, und der Anteil NRWs an der gesamten Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik beträgt rund 22 Prozent. Auch in der Druckindustrie ist die Region zwischen Rhein und Weser sehr stark. NRW ist Deutschlands Druckstandort Nr. 1. 2.500 von bundesweit 11.000 Betrieben haben ihren Sitz in diesem Bundesland, das sind 23 Prozent aller Druckunternehmen und –dienstleister. Bei den Großbetrieben (größer als 500 Mitarbeiter) kommt sogar ein Drittel der Betriebe aus NRW.

„Wir sind in unserer Branche Spitze und wollen es auch in Zukunft bleiben“, erklärte Oliver Curdt, Geschäftsführer des Verbandes Druck und Medien NRW (VDMNRW) http://www.vdmnrw.de, Deutschlands größtem Landesverband mit rund 700 Mitgliedsunternehmen, anlässlich der Eröffnung des Printhouse in Düsseldorf. „Knapp ein Viertel aller in der Branche beschäftigten Mitarbeiter, das sind bundesweit rund 170.000, kommen aus NRW-Betrieben“, so Curdt weiter. Außerdem entfielen 23 Prozent aller aktuellen Ausbildungsverhältnisse, nämlich 3.800, auf dieses Bundesland.

„Print ist nicht tot, ganz im Gegenteil“, sagte der VDMNRW-Geschäftsführer. Trotz rückläufiger Anzahl von Betrieben und Beschäftigten habe der Umsatz mit Druckerzeugnissen in NRW in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Rund 3,8 Milliarden Euro betrug der Umsatz der Branche in NRW im Jahr 2007, eine Steigerung um 2,5 Prozent. Curdt blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir gehen davon aus, dass die Branche ihr moderates Wachstum auch weiterhin fortsetzt, und wir erwarten für das Jahr 2008 eine Umsatzsteigerung von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.“

Nun gelte es, einem drohenden Fachkräftemangel, insbesondere bei den Berufen Drucker sowie Buchbinder, strategisch entgegenzuwirken. Dieser deute sich zumindest in NRW bereits teilweise an. Kommen auf eine offene Stelle bei den Ausbildungsplätzen zum Mediengestalter zurzeit sieben Bewerbungen, sind es beim Beruf des Druckers lediglich 0,7 Bewerbungen. Der VDMNRW werde daher in der nächsten Zeit viel Energie auf eine Imagekampagne verwenden, die der Qualifizierung und den Aufstiegsmöglichkeiten eines Druckers oder Buchbinders gerecht wird.

Außerdem, so Curdt weiter, finde speziell für Schüler der Jahrgangsstufen acht bis zehn im Sommer 2008 eine so genannte „Summer School“ im neuen Printhouse in Düsseldorf statt. Dort können sich Jugendliche gezielt über die Ausbildungsberufe informieren und aktiv an Programmen und Druckmaschinen unter Anleitung arbeiten. Für motivierte Jugendliche würden – initiiert vom VDMNRW – neue Karrierechancen, etwa durch ein Duales Studium (Verbindung von Berufsausbildung und Hochschulstudium, in verkürzter Form über vier Jahre) geschaffen werden. Der Verband NRW arbeite hier bundesweit federführend mit den Universitäten in Wuppertal, Berlin und Stuttgart an einem entsprechenden Programm. Gemeinsam mit der Uni Wuppertal gehe dieser neue, kombinierte Ausbildungs- und Studiengang für Abiturienten bereits im Sommer 2009, beginnend mit dem Ausbildungsjahr 2009, an den Start. „Hier übernimmt unsere Akademie den Part der Berufsschule, an der Uni wird ein auf acht Semester gestreckter Abschluss zum Bachelor parallel erworben“, erläuterte Curdt.

Abschließend bedankte er sich bei den Partnern und Sponsoren aus der Zuliefererindustrie. Derzeit habe man 15 Zulieferer für das Printhouse-Projekt gewonnen, darunter zum Beispiel die Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com. Gemeinsam mit den Partnern sei es dem Verband gelungen, ein Projektvolumen für IT, Hardware und Software, Maschinen- und Gebäudetechnik im Gesamtwert von rund 2,5 Millionen Euro auf die Beine zu stellen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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