info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Active Sourcing AG |

Nebulöse Kosten beim IT-Outsourcing vermeiden

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Beratungshaus Active Sourcing mit Leitlinien für mehr Kostentransparenz


Frankfurt, Zürich 20. Mai 2008 – Ob das IT-Outsourcing in der Praxis auch die gewünschten wirtschaftlichen Effekte erzielt, wird im Einzelfall meist nicht genau untersucht. Das auf Auslagerungsstrategien spezialisierte Beratungshaus Active Sourcing nennt die wichtigsten Ansätze, um eine nebulöse Situation zu vermeiden.

Das IT-Outsourcing der Unternehmen zielt typischerweise auch darauf ab, eine Entlastung bei den Aufwendungen zu erreichen. Trotzdem werden häufig keine ausreichenden Vorgehensweisen entwickelt, um die Kosten auch messbar, transparent und vergleichbar zu machen. Dabei lassen sie sich an verschiedenen Stationen des Sourcing Life Cycle vom Ausschreibungsprozess bis zur Phase des etablierten Betriebs konkret darstellen.

Schon in der Ausschreibung wird der Weg zur Kostentransparenz geebnet
Nur wenn Ausschreibungen für Outsourcing-Services präzise vorbereitet sind, können die Angebote der verschiedenen Dienstleister am Ende die erforderliche Vergleichbarkeit erlangen. So sollte dabei ein marktgerechtes Preismodell verlangt werden, das die einzelnen Services getrennt aufweist. Ebenso muss Klarheit über das Mengengerüst herrschen. Zudem sollten die Preise innerhalb einer Bandbreite immer variabel berechenbar sein, so dass am Ende eines Monats eine Abrechnung nach Stückpreisen möglich ist.
Da im Verlauf der Vertragszeit eine Glättung der Betriebskosten stattfindet, gilt es auch hierbei für Transparenz zu sorgen. Deshalb erscheint es im Interesse einer Nachvollziehbarkeit aus Anwendersicht vorteilhaft, wenn die Finanzierungskosten einschließlich der Zinsen separat zu den echten Kosten ausgewiesen werden. „Ebenso ist darauf zu achten, dass die Kostendarstellungen so strukturiert sind, dass sich die Aufwendungen für den technischen Betrieb jederzeit von den Projektkosten getrennt betrachten lassen“, ergänzt Active Sourcing-Geschäftsführer Stefan Regniet.

Bei den Vertragsverhandlungen vorausdenken
Er weist zudem darauf hin, dass die Anwender bei den Vertragsverhandlungen insbesondere auf zwei wesentliche Punkte achten sollten. „Erstens sollte der Kunde darauf bestehen, dass Restwerte von Investitionen für Betriebsmittel wie zum Beispiel Hardware, Server, Softwarelizenzen etc. jederzeit zweifelsfrei ausgewiesen werden können“, erläutert der Consultant. Dafür gelte es, den Restwert jeder einzelnen Investition bereits zu Vertragsbeginn darzustellen. Dies kann übersichtlich mittels einer Tabelle für jedes Jahr erfolgen, alternativ lässt sich der Restwert auch mit einer Formel berechnen.
Als zweiten relevanten Aspekt nennt Regniet die Wartungsverträge, denen eine hohe Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. „Es spielt für einen möglichen frühzeitigen Ausstieg aus dem Outsourcing die Frage eine wichtige Rolle, zu welchem Zeitpunkt der Wartungsvertrag frühestens gekündigt werden kann, ob er sich ohne Preiserhöhungen vom Dienstleister auf den Kunden übertragen lässt und welche sonstigen relevanten Bedingungen möglicherweise zu erfüllen sind“, begründet er.
Bei der Preisgestaltung des Vertrags ist darauf zu achten, möglichst wenige oder gar keine Leistungen nach Aufwand zu vereinbaren. Das Preismodell sollte im Wesentlichen auf Monatspauschalen oder Stückpreisen beruhen.

Klarheit bei Monatsabrechnungen
„Für die kontinuierliche wirtschaftliche Bewertung können die Kunden erwarten, dass ihr Provider über monatliche Leistungsberichte und Abrechnungen präzise Rechenschaft abgibt“, stellt Regniet heraus. Klar strukturierte Monatsrechnungen bilden dazu die entscheidende Grundlage für die erforderliche Transparenz. Dabei müssten die berechneten Aufwendungen auf dem im Vertrag festgehaltenen Preismodell beruhen und sollten die einzelnen Rechnungspositionen der betreffenden Ziffer des Vertrags zugeordnet sein. Die jeweiligen Mengen müssen dafür jederzeit nachvollziehbar sein. Dies kann beispielsweise durch eine Quantifizierung der User, Transaktionen etc. erfolgen. „Die Stückzahlen der jeweiligen Preispositionen müssen durch nachvollziehbare Statistiken und Messungen belegt werden“, ergänzt der Active Sourcing-Geschäftsführer.

Benchmarking-Klausel im Vertrag aufnehmen
Erst diese fortlaufende Transparenz bietet auch die Basis dafür, in Abstand von zwei bis drei Jahren nach Betriebsübergang ein Benchmarking durchzuführen. Dieses vergleicht die Vertragspreise mit den aktuellen Marktpreisen und zieht in der Konsequenz eine Preisreduktion nach sich. „Deshalb sollte in jedem Vertrag eine Benchmarking-Klausel eingefügt sein, welche den Zwang der direkten Preisanpassung durch den Anbieter vorsieht“, empfiehlt Regniet. Er weist allerdings darauf hin, dass ein Benchmark jedoch nur dann Sinn mache, wenn aktuelle Offerten am Markt eingeholt werden. Nur so erreiche man die Transparenz für Kosten je Service. „Ein bloßer Vergleich mit bestehenden Verträgen von Kunden mit gleichen Dienstleistungen macht wenig Sinn, da diese lediglich eine Vergangenheitsbetrachtung darstellen und vom Marktpreis erheblich abweichen können“, weiß der Consultant aus seiner Beratungspraxis. Die bessere Lösung als Benchmarking sei jedoch in jedem Fall, die Verträge auf möglichst kurze Dauer, aber mit Verlängerungsoptionen abzuschließen.

Über Active Sourcing
Active Sourcing ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen, das sich auf IT Outsourcing, Business Process Outsourcing und Insourcing spezialisiert hat. Die Dienstleistungen umfassen unter anderem IT Assessment, Sourcing-Strategieberatung und Sourcing Review. Die Projektleiter von Active Sourcing unterstützen Unternehmen und Organisationen mit Hauptsitz in Deutschland und der Schweiz bei der Evaluation eines Outsourcing-Partners, bei der Outsourcing-Transition, bei der Implementierung eines Shared Services Centers sowie beim Aufbau eines nachhaltigen Sourcing Managements. Sie verfügen über langjährige praktische Erfahrung, verwenden praxiserprobte Modelle sowie Checklisten und kennen die neusten Trends am Markt. www.active-sourcing.com

Medienkontakt:
Active Sourcing AG
Eveline Jossi
Marketing Communications
Beethovenstraße 8-10
D-60325 Frankfurt am Main
www.active-sourcing.com
Tel. + 49 69 97 554 320
Fax + 49 69 97 554 100
E-Mail: ejossi@active-sourcing.com

Medienagentur:
Mediengesellschaft meetBIZ
& denkfabrik GmbH
Wilfried Heinrich
Pastoratstraße 6
D-50354 Hürth
www.agentur-denkfabrik.de
Tel. + 49 22 33 61 17 - 72
Fax + 49 22 33 61 17 - 23
E-Mail: heinrich.denkfabrik@meetbiz.de

Web: http://www.active-sourcing.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Bernhard Dühr, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 778 Wörter, 6540 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Active Sourcing AG lesen:

Active Sourcing AG | 11.09.2008

Praxisbewährte Vorgehensweisen bei Ausschreibungen für IT-Outsourcing

Frankfurt / Zürich, 11. September 2008. Die Prozesse zur Ausschreibung von Outsourcing-Dienstleistungen gestalten sich meist schwieriger als erwartet und können bei der Auswahl des Servicepartners weitreichende Fehlentscheidungen zur Folge haben. U...
Active Sourcing AG | 26.08.2008

Ein Trio bestimmt den deutschen Outsourcing-Markt

Frankfurt, 26. August 2008 – Das Trio IBM, Siemens und T-Systems hat in den letzten zwei Jahren (Q3/2006 – Q2/2008) weitgehend den Ton im deutschen ITK-Outsourcing-Markt angegeben. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Capgemini, Computacenter und ED...
Active Sourcing AG | 18.07.2008

Versteckte Kostentreiber in den Outsourcing-Verträgen

Frankfurt / Zürich, 18. Juli 2008 – Eine Auslagerung der IT muss nicht zwangsläufig zu wirtschaftlichen Vorteilen führen, hat Active Sourcing festgestellt. Nach den Praxisbeobachtungen des auf Outsourcing spezialisierten Beratungshauses bestehen ...