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Virtuelle Assistenten erobern den Alltag

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Sprachsteuerung für die Internetsuche immer wichtiger


Tokio/Berlin - „Das Licht im Haus ausmachen, die Haustüre abschließen und auch mal nach den Haustieren sehen - das können Autofahrer in Japan bald auch während sie im Auto sitzen.“ Einem Bericht der Netzeitung http://www.netzeitung.de zufolge soll dies ein neues Navigationsgerät von Panasonic http://www.panasonic.com ermöglichen. Umgerechnet rund 2.200 Euro müssen Benutzer für das Strada F-Class berappen. Dafür weist es einem nicht nur den Weg „durch den Straßendschungel, sondern kann über ein internetfähiges Mobiltelefon auch mit dem Haus verbunden werden. Dieses allerdings muss auch mit dem Internet verbunden sein und über einen eigenen Server verfügen. Zurzeit gibt es in Japan nur rund 2000 derartige Häuser, wie ein Panasonic-Sprecher mitteilte“, so die Netzeitung.

Nach Ansicht des Berliner Sprachdialogexperten Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge http://www.semanticedge.com, werden solche mobilen Assistenten zunehmend über Sprache gesteuert. Er prognostiziert, dass innovative Sprachanwendungen sich zu einem ständigen virtuellen Begleiter für mobile Menschen entwickeln. „Wer kennt das nicht: Unterwegs im Auto wäre es eigentlich an der Zeit, einen wichtigen Anruf zu tätigen. Die Nummer ist allerdings gerade nicht verfügbar oder ein Zugriff auf das Adressbuch des Handys nicht gefahrlos möglich - der Anruf wird daher verschoben. Unter dem Strich nicht nur ärgerlich, sondern für Firmen auch teuer. Denn zusammengerechnet entstehen für mobile Mitarbeiter durch vergleichbare Versäumnisse jährlich beträchtliche Zeitverluste.“ Durch moderne Sprachdialogsysteme solle sich das ändern. Virtuelle persönliche Assistenten sollen nach Papes Ansicht dabei nicht nur per Spracherkennung Telefonverbindungen herstellen und das SMS-Diktat auf dem Handy ermöglichen, sondern in Verbindung mit einem Service wie Wikipedia oder Google auf anspruchsvollere Fragen wie „Wer war Simone de Beauvoir?“ oder „Wo ist das nächste Starbucks-Cafe?“ Antwort geben.

„Die Spracherkennung im personalisierten Diktiermodus ist schon sehr ausgereift, die mobilen Datenzugriffe werden immer schneller und auch Flatrates im Mobilfunk werden vermutlich bald genauso verbreitet sein wie im DSL-Geschäft. Viele Informationen liegen bereits strukturiert vor, etwa Fahrpläne, Telefonnummern, Sportergebnisse, bewertete Restaurants und sonstige Adressen. Was fehlt, ist eine Art Yahoo des ‚Voicewebs’, über das sich jeder personalisiert seine gewünschten Angebote zusammenstellen und über Sprache oder Multimodale Interfaces abfragen kann”, sagt Pape.

Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andreas Schultheis, verantwortlich.

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