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Europe’s 500, die europäischen Top-Wachstumsunternehmer, trafen sich zum dritten Mal in der spanischen Metropole

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Pullach/Barcelona, 13. Juni 2008 – Die europäische Elite der Wachstumsunternehmer traf sich am 7. Juni zum European Growth Summit 2008. Bei der Konferenz in der renommierten IESE Business School in Barcelona ging es vor allem um die wachsende Rolle Europas in der Weltwirtschaft und die zunehmende Unabhängigkeit Europas von der US-Wirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz lag auf dem Wirtschaftsdreieck Europa, Asien und Mittlerer Osten. 250 Teilnehmer – Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler sowie akademischer Nachwuchs aus ganz Europa – besuchten die hochkarätig besetzte Konferenz, die unter der Schirmherrschaft von Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, stand. Unterstützt wurde die Konferenz von The Boston Consulting Group, EQUA, Microsoft, Morgan Stanley und White & Case.

Etwa 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen die 500 wachstumsstärksten europäischen Unternehmen jedes Jahr in Europa. Insgesamt sind die ‚Top 500’ in den vergangenen drei Jahren um 297.455 Beschäftigte auf insgesamt 598.796 Mitarbeiter angewachsen. Diese Unternehmer schufen Europe’s 500 – eine Organisation mit Sitz in Brüssel, die jedes Jahr den European Growth Summit sowie Roundtable-Gespräche zu speziellen Themen mit der Europäischen Kommission organisiert.

Zu Beginn des European Growth Summit 2008 präsentierte Petra Erler, Kabinettschefin von EU-Vizepräsident Günter Verheugen, die „Agenda for a More Competitive Europe Without Barriers“. In ihrer Rede erläuterte sie die neuen Ziele der überarbeiteten Lissabon-Strategie der Europäischen Kommission und betonte zugleich die fünf Schwerpunkte der EU:

1. Forschung, Wissen und Innovation zu fördern
2. Wachstumsbarrieren für KMU’s aufzubrechen
3. den Arbeitsmarkt zu modernisieren
4. die Marktpotenziale erneuerbarer Energie zu erschließen
5. Europa’s Rolle in der Weltwirtschaft.

Petra Erler hob die Bedeutung der kleinen und mittelständischen Unternehmen für die Beschäftigung in Europa hervor, die mehr als 60 Prozent der Arbeitsplätze stellen und etwa 80 Prozent der neuen Stellen schaffen. Sie begrüßte den Dialog mit den fünf führenden Organisationen familien- und unternehmergeführter Unternehmen am Growth Summit, die das gesamte Spektrum kleiner, mittlerer und größerer Unternehmen repräsentieren. Zum ersten Mal erörterten die verschiedenen Unternehmerorganisationen gemeinsam alle zentralen Handlungsfelder aus der Perspektive der Wachstumsunternehmen und sprachen der EU-Kommission Empfehlungen aus.

Das Family Business Network (FBN) und die Europäische Vereinigung der unternehmergeführten Unternehmen und Familienunternehmen (GEEF) wiesen auf die Verantwortung der EU-Mitgliedstaaten hin, die Übergabe von Betrieben im Rahmen der Unternehmensnachfolge nicht zu behindern. Gleichzeitig unterstrichen sie die volkswirtschaftliche Bedeutung familien- und unternehmergeführter Firmen, die – im Unterschied zu kurzfristig orientierten Kapitalgesellschaften – von einer langfristigen Perspektive und stabilen Eigentümerstrukturen getragen werden. Croissance Plus verwies auf die Hemmnisse im Bereich der Unternehmenssteuern sowie die Probleme der Überregulierung, die die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs beeinträchtigen.

Europe’s 500, die europäische Organisation für Wachstumsunternehmen, trug die folgenden fünf Handlungsempfehlungen für die EU vor:

1. Mit der Handelspolitik verknüpfte Standards kurbeln das Beschäftigungswachstum an, fördern den Wohlstand und tragen auf diese Weise zur Bekämpfung der Armut bei.
2. Ein zentrales EU-Patent und Schutzrechte, gleichzeitig wirksam für alle 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, schaffen Impulse für einen einheitlichen Markt und fördern Innovationen.
3. Eine Kreditversicherung auch für Investitionskredite eröffnet bisher ungenutztes Wachstumspotential im Mittelstand, erfordert aber eine Anpassung der Bilanzierungsvorschriften für Versicherungen.
4. Die EU sollte Teilzeitarbeit durch mehr Förderung von best practice innerhalb der EU-Staaten unterstützen.
5. Unternehmern sollte die Zusammenarbeit mit Universitäten erleichtert werden.

Petra Erler begrüßte den Dialog und sprach eine Einladung zur Fortsetzung des begonnenen Konsultationsprozesses an die Unternehmerorganisationen aus.

Die Konferenz beschäftigte sich im Weiteren mit den Möglichkeiten der Golfstaaten, bei der derzeitigen Finanzkrise der westlichen Länder als Investoren einzuspringen und die Finanzierung von Familienunternehmen über den Kapitalmarkt zu unterstützen. Außerdem wurde der enorme Bedarf an und das Potenzial der erneuerbaren Energien im Detail präsentiert und in diesem Zusammenhang auch die Chance, die in den Biokraftstoffen der neuen Generation aus Zuckerrohr liegt, diskutiert. So kann etwa Ethanol aus Brasilien bereits heute ohne staatliche Subventionen wirtschaftlich produziert werden und weist eine fünfmal bessere Energiebilanz auf als Biodiesel. Die bestehenden Importbeschränkungen der EU für Ethanol aus Brasilien erweisen sich deshalb als extrem kontraproduktiv im Hinblick auf die Ziele des Umweltschutzes und die angestrebte Kooperation mit den Emerging Markets.

Iván Martén, Senior Partner bei The Boston Consulting Group (BCG) in Madrid und Global Leader – Energy Practice bei The Boston Consulting Group, kommt zu dem Schluss, dass die Verfügbarkeit, der Zugang und die Nachhaltigkeit den Energiesektor in Zukunft prägen werden. „Um die wachsende Energienachfrage zu decken, müssen alle technischen Möglichkeiten heute und in Zukunft voll ausgeschöpft werden. Wir gehen davon aus, dass dazu in den nächsten 25 Jahren Investitionen in Höhe von über 17.000 Mrd. Euro erforderlich sind. Dies eröffnet den Energieunternehmen und den Newcomern beträchtliche geschäftliche Perspektiven.“

Emmanuel Gueroult, Head of European Equity Capital Markets, Morgan Stanley: „Die allgemeinen Rahmenbedingungen für die Finanzierung von Wachstumsunternehmen sind nach wie vor angespannt. Im Gegensatz zu früheren Finanzkrisen gibt es aber eine Reihe von Investoren, die über ausreichende Liquidität verfügen, die jederzeit in geeignete Projekte fließen kann. Erneuerbare Energien, Rohstoffe und aufstrebende Volkswirtschaften Osteuropas sind in diesem Hinblick besonders attraktiv.“

Jan Muehlfeit, Microsoft Chairman Europe: „Die Konferenz hat die Chance eröffnet, die verschiedenen Entwicklungsstufen im Innovationslebenszyklus von Wachstumsunternehmen zu beleuchten. Dieser Prozess beginnt bereits in einem frühen Stadium der universitären Ausbildung. Hier geht es vor allem darum, Studenten die richtigen Kenntnisse zu vermitteln und sie dazu zu ermutigen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen – und dabei auch wohl kalkulierte Risiken einzugehen. Seine Fortsetzung findet dieser Prozess in den Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen der Hochschulen und Unternehmen, wo innovative Ideen in marktgängige Technologien und Produkte umgewandelt werden. Am Ende dieses Entwicklungspfades stehen die Erstellung eines tragfähigen Geschäftsplans und die Sicherung einer soliden Finanzierung, um ein zukunftsfähiges Unternehmen zu gründen, das sich im internationalen Wettbewerb erfolgreich behaupten kann. Dies ist eine Diskussion, die wir bei Microsoft gerne begleiten und fördern.“

Martin Schoeller, Präsident von Europe’s 500, zeigte sich hoch zufrieden mit dem Verlauf der Konferenz, insbesondere mit der Qualität der Konferenzinhalte und dem europäischen Geist, von dem die Konferenz getragen wurde. Die einzigartige europäische Wachstumskonferenz scheine zu einer festen Institution in Barcelona zu werden. Dabei schließe sie eine Lücke in Europa, indem sie diejenigen Unternehmen zusammenführe, die einen wichtigen Motor für Wachstum und Beschäftigung in Europa bilden.

Über Europe’s 500:

Europe’s 500 ist die Vereinigung der wachstumsstärksten unternehmergeführten Firmen in Europa. Die 1996 gegründete Organisation verbindet mehr als 2.300 Wachstumsunternehmer aus ganz Europa mit dem Ziel, einen Beitrag für Wachstum und mehr Arbeitsplätze in Europa zu leisten und Unternehmertum zu fördern. Europe’s 500 versteht sich dabei nicht als Interessenvertretung im klassischen Sinne, sondern vielmehr als eine NGO, welche ihr Know-how und Erkenntnisse der EU zum Wohle der Allgemeinheit anbietet. Mit dem ‚European Growth Summit’ bietet Europe’s 500 eine etablierte Plattform für den Dialog mit den EU-Institutionen und den Erfahrungsaustausch unter den Unternehmern. Europe’s 500 steht wachstumsstarken Unternehmen aus Europa offen.


Ansprechpartner für die Medien:

Europe's 500 – Representative Office Germany
Petra Stadler

Zugspitzstraße 15
D-82049 Pullach

Telefon: + 49 (0)89 55277-106
Telefax: + 49 (0)89 55277-299
E-Mail: petra.stadler@europes500.com

Internet: www.europes500.eu


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Internet: www.maerzheusergutzy.com



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jochen Gutzy, verantwortlich.

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