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Fester Biss dank Bits und Laser

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Dentalmarkt im Umbruch – Automatisierte Fertigung setzt sich durch


Krailling bei München, 19. Juni 2008: Der weltweite Dentalmarkt ist in Bewegung. Die Herstellung von Zahnersatz bleibt auch künftig ein Milliardengeschäft, aber es zeichnet sich eine neue Entwicklung ab, die massive Auswirkungen auf die gesamte Branche haben könnte: Die automatisierte Herstellung von Zahnersatz. In Deutschland – wie auch im restlichen Europa und den USA – etablieren sich Fertigungszentren, die sich auf die automatisierte Produktion von Zahnersatz in hohen Stückzahlen spezialisiert haben. Sie liefern tagtäglich Hunderte von Brücken und Kronen an Zahntechniklabore und Zahnärzte und entlasten diese vor allem in Spitzenzeiten. Immer mehr Fertigungszentren setzen dabei auf ein Verfahren aus Deutschland, das an Präzision, Schnelligkeit und Kosteneffizienz kaum zu überbieten ist: Die Laser-Sinter-Technologie der Firma EOS bei München, auch e‑Manufacturing genannt. Laser-Sintern ermöglicht jedoch nicht nur dem produzierenden Gewerbe in Zukunft ein lukratives Milliardengeschäft, auch die Patienten könnten mittelfristig von der automatisierten Herstellung profitieren – durch qualitativ hochwertigen Zahnersatz, der schneller und günstiger gefertigt wird als es bislang möglich war.

Innovationsmotor Deutschland:

„Wir beobachten im Moment zwei scheinbar entgegengesetzte Entwicklungen auf dem globalen Dentalmarkt“, erklärt Martin Bullemer, Key Account Manager Medical bei EOS. „Einerseits den Trend zur automatisierten Fertigung per e-Manufacturing in den westlichen Industriestaaten und andererseits die manuelle Massenfertigung von Brücken und Kronen in Billiglohnländern wie China. Mit unserer neuartigen Fertigungsmethode bieten wir den Labors nicht nur das Potenzial, schneller und kostengünstiger zu fertigen, sondern stärken auch die Standorte in Europa und den USA. e‑Manufacturing bietet zudem einen höheren Qualitätsstandard – bei gleich niedrigen Kosten pro Einheit wie in China. So holen wir die Fertigung zurück nach Deutschland.“

Outsourcing kurbelt den Markt an

In Deutschland wird Zahnersatz aus der seit über 75 Jahren bewährten Metalllegierung Kobaltchrom zunehmend per Laser-Sinter-Verfahren in speziellen Fertigungszentren produziert. Sirona Dental Systems, einer der führenden Konzerne auf dem deutschen Dentalmarkt, betreibt ein solches Fertigungszentrum für Zahnersatz in Bensheim. Dort werden täglich Hunderte von Zahnkronen und Brückengerüsten mit der Laser-Sinter-Technologie von EOS gefertigt und an deutsche Zahntechniklabore ausgeliefert, wo sie anschließend verblendet und ästhetisch aufgewertet werden. Ein ganz ähnliches Konzept verfolgt das im Herbst 2007 gegründete Fertigungslabor Suntech in Düsseldorf, das zu der internationalen Sun Dental-Gruppe gehört. Es nutzt ebenfalls die EOS-Technologie und beliefert bereits heute 300 Dentallabore in Deutschland. Bis 2010 hat sich Suntech das ehrgeizige Ziel gesetzt, allein in Deutschland 2.000 Dentallabore und Zahnarztpraxen mit Brücken und Kronen zu beliefern.

Hochwertiger Zahnersatz von der Stange

Bislang wurde Zahnersatz aus Metall per Gusstechnik hergestellt. Mit der konventionellen Gussmethode kann ein Zahntechniker durchschnittlich 10 Zahnkronen pro Tag produzieren. Die Laser-Sinter-Technologie ist dieser Fertigungsmethode deutlich überlegen: So produziert eine Laser-Sinter-Anlage bis zu 500 Gerüste für Zahnkronen vollautomatisiert in 24 Stunden bei gleich bleibend hoher Fertigungsqualität. Die Zeitersparnis und der wirtschaftliche Vorteil für die Dentallabore sind enorm. Und die Zahntechniker profitieren von dieser Entwicklung. Sie werden von dem „schmutzigen“ Teil ihrer Arbeit mit dem Gussrohling befreit und können sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. Dazu gehört, das metallene Gerüst des Zahnersatzes nachzubehandeln, ästhetisch aufzuwerten und mit Keramik zu verblenden.

Der Dentalmarkt ist nur einer von vielen Märkten, wo die Produktion direkt ab elektronischen Daten mittels e-Manufacturing auf dem Vormarsch ist. Überall dort, wo Fertigung nach individuellen Maßgaben gefragt ist, setzt sich die Laser-Sinter-Technologie von EOS durch. So auch bei der Herstellung von Implantaten, Werkzeugen, Industriekomponenten, Ersatzteilen oder Designartikeln.

Über EOS
EOS wurde 1989 gegründet und ist heute Weltmarktführer im Bereich Laser-Sintern. Laser-Sintern ist die Schlüsseltechnologie für e-Manufacturing. Schnell, flexibel und kostengünstig entstehen Komponenten direkt aus elektronischen Daten. Das Verfahren beschleunigt die Produktentwicklung und modernisiert Produktionsprozesse. EOS hat sein Geschäftsjahr 2006/2007 mit einem Umsatz im Laser-Sintern von 59,7 Millionen Euro abgeschlossen. Das entspricht einer Steigerung von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 250 Mitarbeiter, davon über 200 an seinem Hauptsitz in Krailling bei München. www.eos.info

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SCHWARTZ Public Relations
Isabel Radwan / Dieter Niewierra
Sendlinger Straße 42 A
D-80331 München
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Fax: +49 89 211871 50
Email: ir@schwartzpr.de / dn@schwartzpr.de
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EOS GmbH Electro Optical Systems
Martina Methner
Robert-Stirling-Ring 1
D-82152 Krailling
Tel.: +49 89 893 36-134
Fax: +49 89 893 36-284
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