info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Harcourt Test Services GmbH |

Im Beruf: AVEM zur Erkennung von Stress und Burn-out

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Persönlichkeitsdiagnostischer Test in neuer, veränderter Auflage bei Harcourt Test Services


Das im Jahre 1996 erstmals publizierte Standardverfahren zur Erkennung von Überforderung und Burn-Out bei Mitarbeitern steht seit Mai 2008 in einer dritten überarbeiteten und erweiterten Auflage zur Verfügung. AVEM (Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster) ist ein mehrdimensionaler persönlichkeitsdiagnostischer Test, mit dem differenzierte Selbsteinschätzungen zum Verhalten und Erleben in Bezug auf die Arbeitstätigkeit erhoben werden können. Das Verfahren eignet sich besonders für Fragestellungen der Personalentwicklung und Arbeitsgestaltung unter gesundheitlichen Aspekten. Der Einsatz ist in allen beruflichen Bereichen möglich. Darüber hinaus bietet sich die Anwendung in der beruflichen Rehabilitation an. Mit der dritten Auflage wird erstmals neben der bisherigen Standardform mit 66 Items eine Kurzform mit 44 Items bereitgestellt (AVEM-44). Inhaltlich zeichnet sich das überarbeitete Testverfahren durch zusätzliche Ausführungen in Hinblick auf das Verfahrenskonzept und jüngere Validierungsstudien sowie aktualisierte und differenziertere Normen aus.

Stress im Arbeitsalltag, Überforderung und Burn-out:
Die Belastbarkeit in Stresssituationen und unser Umgang damit spielen eine große Rolle hinsichtlich unseres Verhaltens und des Erlebens der eigenen Arbeitstätigkeit. Stress kann sich in unterschiedlichsten Reaktionen von Furcht über Ärger bis hin zu Müdigkeit, Hilflosigkeit und Niedergeschlagenheit äußern. Grundsätzlich sind im beruflichen Alltag eigene Einstellungen, Erwartungshaltungen und Befürchtungen zentrale Aspekte, die unser Verhalten und Erleben beeinflussen. Zu hohe persönliche Erwartungen, das Nichterreichen gesteckter Ziele, ständige Frustration und Überforderung können zu beruflicher Erschöpfung führen. Man fühlt sich ausgebrannt, niedergeschlagen – Diagnose Burn-out.
AVEM hilft, Mitarbeiter, die unter starker Belastung stehen oder von dem Burn-out-Syndrom betroffen sind, frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Diagostik beruflicher Beanspruchung und Intervention:
AVEM ist für vielfältige Fragestellungen im Kontext von Arbeit und Gesundheit einzusetzen. Das Testverfahren beruht auf der Selbsteinschätzung des Mitarbeiters, der eine Reihe von Aussagen zum arbeitsbezogenen Verhalten und Erleben auf das Ausmaß Ihres Zutreffens hin bewertet. Jede Aussage ist einer von elf Skalen zugeordnet. Das individuelle Profil, das sich mit Hilfe einer computergestützen Auswertung daraus ableitet, gibt Aufschluss darüber, ob ein Mitarbeiter aufgrund seiner Testergebnisse zu einem eher gesundheitsfördernden oder -gefährdenden Verhaltens- und Erlebensmuster neigt.
Neben der Früherkennung gesundheitlicher Risiken bietet sich AVEM für die Ableitung präventiver Maßnahmen an. Die Ergebnisse des Verfahrens eignen sich zur personenbezogenen Intervention (etwa durch Unterstützung von Beratung, Coaching, Supervision, etc.) aber auch zur bedingungsbezogenen Intervention (wenn ganze Arbeitsbereiche einbezogen werden und dadurch gesundheitsfördernde Organisationsgestaltung möglich wird).


Arbeitsengagement, Persönliche Widerstandsfähigkeit und Wohlbefinden:
Die elf Skalen des AVEM, die in der Langform jeweils mit sechs Items (in der Kurzform mit jeweils vier Items) besetzt sind, lassen sich in drei Gruppen zusammenfassen:
• Arbeitsengagement (Subjektive Bedeutsamkeit der Arbeit, Beruflicher Ehrgeiz, Verausgabungsbereitschaft, Perfektionsstreben, Distanzierungsfähigkeit),
• Persönliche Widerstandfähigkeit (und das Bewältigungsverhalten gegenüber Belastungen: Resignationstendenz bei Misserfolg, Offensive Problembewältigung) sowie
• Emotionen (Erfolgserleben und Zufriedenheit: Innere Ruhe und Ausgeglichenheit, Erfolgserleben im Beruf, Lebenszufriedenheit, Erleben sozialer Unterstützung).

Das Zueinander der Dimensionen wird im Weiteren in vier arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmustern ausgedrückt: G (Gesundheit), S (Schonung), A (Risiko i. S. der Selbstüberforderung) und B (Risiko i. S. von chronischem Erschöpfungserleben und Resignation). Diese arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster können mit den aktuellen Testergebnissen des Probanden verglichen und auf persönlichkeitsspezifische Risiken hin – im Sinne psychischer und psychosomatischer Gefährdung – statistisch überprüft werden.

Ökonomische und differenzierte Durchführung sowie Auswertung:
Mit der dritten Auflage wird zusätzlich zur bisherigen Standardform mit 66 Items auch eine Kurzform mit 44 Items bereitgestellt (AVEM-44). Die Standardform ist bevorzugt für individualdiagnostische Fragestellungen gedacht, die Kurzform vor allem für Studien mit größeren Personenzahlen, bei denen gruppenbezogene Aussagen gewünscht sind. Die Durchführung und Auswertung des Verfahrens ist ökonomisch.

Darüber hinaus wurde die Neuauflage inhaltlich ergänzt: Die dritte Auflage des AVEM enthält zusätzliche Ausführungen zum Verfahrenskonzept und zu jüngeren Validierungsstudien sowie qualifizierende Hinweise zur Ergebnisinterpretation. Ferner sind dem Manual – gestützt auf die Daten von nunmehr 31.979 Personen – aktualisierte und differenziertere Normen zu entnehmen.

Neu ist ebenfalls die mit einer integrierten Datenbank ausgestattete Auswertungssoftware, welche eine Archivierung der Testdaten z. B. für Langzeitstudien oder Nachtests anbietet.

AVEM ist für die Anwendung bei Männern und Frauen im Alter zwischen 16 und 69 Jahren geeignet. Die Testdurchführung der Standardform nimmt ungefähr 12 Minuten in Anspruch, die Bearbeitungszeit der Kurzform liegt bei etwa 8 Minuten.

AVEM setzt sich aus folgenden Materialien zusammen: Manual, je 50 Testformularen in der Standard- und der Kurzform sowie dem neu überarbeiteten Auswertungsprogramm. Die Materialien sind direkt beim Verlag erhältlich. Zusätzlich bietet der Verlag am 15. Oktober 2008 ein Weiterbildungsseminar zum Thema AVEM in Frankfurt am Main an. Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite unter Harcourt Akademie.


Harcourt Test Services GmbH ist einer der führenden Anbieter von Testverfahren für die Intelligenz-, Persönlichkeits- und Entwicklungsdiagnostik und neuropsychologische Fragestellungen in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt a. M. gehört zu Pearson PLC, dem weltgrößten Verlag für psychodiagnostische Verfahren.

Für Presseanfragen steht Ihnen Frau Kerstin Barfknecht von Harcourt Test Services unter Tel. 069/756146-15, Fax 069/756146-10 und E-Mail presse@pearsontest.de jederzeit zur Verfügung.

Web: http://shop.pearsontest.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Kerstin Barfknecht, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 643 Wörter, 5523 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Harcourt Test Services GmbH lesen:

Harcourt Test Services GmbH | 14.05.2008

RANRA – effizientes Management durch Einsatz logischen Denkens

RANRA als Messinstrument zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit: Das Testverfahren wendet das Watson-Glaser Modell auf mathematisch-logischem Gebiet an. Im Gegensatz zu anderen Tests, die das logische Denken mit Zahlenmaterial messen, beinhaltet R...
Harcourt Test Services GmbH | 08.04.2008

Der Faktor Psychologie: Personalmanagement und Personalmarketing der Zukunft

Der diesjährige Kongress befasst sich unter anderem mit den Themen "Demografischer Wandel", "Globalisierung und interkulturelles Handeln", "Unternehmens-/Strategieentwicklung" und "Humanpotenzial". Neben einer aktuellen Bestandsaufnahme wird der Bli...
Harcourt Test Services GmbH | 01.02.2008

Harcourt Test Services: Entscheidungskriterium „Belastbarkeit“ bestimmend bei Personalauswahl

Die Belastbarkeit in Stresssituationen spielt eine entscheidende Rolle. Stress bzw. die Reaktion auf stressauslösende Faktoren ist immer individuell. Im beruflichen Umfeld spielen im Besonderen eigene Einstellungen, Erwartungshaltungen und Befürcht...