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Vor zwei Jahrzehnten wurde das Rad neu erfunden

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Europaweit begehrt: Mountainbikes von Merida & Centurion aus Magstadt


Als Wolfgang Renner aus Magstadt bei Stuttgart das Mountainbike auf den deutschen Markt brachte, drohte es ein Ladenhüter zu werden. Niemand traute dem geschweißten, grün lackierten, mit Zweifach-Kettenblättern, Felgenbremsen und zehn Gängen ausgestatteten Rad größere Erfolge zu. Heute gehören die exklusiven Mountain-, Cross- und Trekkingbikes von Renners Merida & Centurion GmbH zu den meist verkauften Europas.

Der Einfall, mit dem Fahrrad Berge zu bezwingen, geht auf ein persönliches Erlebnis Renners zurück. Der damals 29-Jährige ehemalige Kunstrad- Straßenrenn- und Querfeldeinfahrer hatte sich im Sommer 1976 vorgenommen, ein Wochenende lang mit dem Crossrad durch das Karwendel-Gebirge zu fahren. "Auf dieser ersten Offroad-Tour wurden mir die Schwächen herkömmlicher Fahrräder auf schwierigem Gelände erstmals bewusst", sagt Wolfgang Renner. Räder und Reifen müssten wesentlich breiter sein, überlegte er sich. Doch zu Hause geriet der Plan, ein bergtaugliches Rad zu konstruieren erst einmal in Vergessenheit. Als er jedoch einige Jahre später eine Fahrradmesse in Kalifornien besuchte, auf der neueste Modelle der damals populären BMX-Räder (Bicycle Motocross) ausgestellt wurden, war die Idee wieder präsent.

Zurück in Magstadt, machte sich Renner umgehend an die Arbeit, doch das Interesse der Händler blieb erst einmal aus. Er hätte die Produktion womöglich einstellen müssen, wäre er nicht auf die famose Idee gekommen, die Markteinführung der dritten Modellgeneration 1987 mit einer spektakulären Himalaya-Expedition zu verbinden, auf der eine 16-köpfige Gruppe von Lhasa nach Kathmandu elf Tage lang mehr als 1.000 Kilometer auf steinigen und staubigen Wegen fuhr. Die Räder kamen mit den Strapazen gut zurecht: Außer sieben platten Reifen gab es keine Materialausfälle. Das robuste neue Modell wurde anschließend als "Centurion Explorer Lhasa-Kathmandu" verkauft und zum Verkaufsschlager.

Heute legen die Umsätze von Wolfgang Renners Radschmiede jährlich bis zu 30 Prozent zu. Die im Jahr 2000 beschlossene Entwicklungszusammenarbeit von Renners Centurion GmbH und Merida, dem zweitgrößten Fahrradhersteller Taiwans, brachte zusätzlichen Auftrieb.

Herausgeber: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, Friedrichstraße 10, 70174 Stuttgart, 0711-22835-13
Kontakt, Redaktion: Zeeb Kommunikation, Hohenheimer Straße 58a, 70184 Stuttgart, 0711-6070719
Merida & Centurion Germany GmbH: Wolfgang Renner (Geschäftsführer), Blumenstraße 49-51, 71106 Magstadt
07159-945947


Web: http://www.region-stuttgart.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Anja Dowidat, verantwortlich.

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