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net AG schließt strategische Neuausrichtung erfolgreich ab

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Das Unternehmen positioniert sich ab sofort als internationaler Pure Play im Wachstumsmarkt Software-Publishing


­- Transaktion erweitert den finanziellen Spielraum der net AG erheblich und
eröffnet dem Unternehmen beträchtliche neue Wachstumspotenziale
­- Nettoliquidität in Höhe von etwa 10 Mio. Euro nach Abschluss der Transaktion und Ablösung des Konsortialkredites für die Finanzierung der Micronet-Übernahme
­- net AG-Vorstand stellt nachhaltige Dividendenzahlungen in Aussicht / Ausschüttungen erstmals für das laufende Geschäftsjahr geplant

Koblenz, 27. Juni 2008 – Die net AG (Prime Standard: ISIN DE0007867400) hat ihre strategische Neuausrichtung erfolgreich abgeschlossen. Nach dem gestern vermeldeten Verkauf wesentlicher Teile der IT-Solutions-Sparte an die British Telecommunications plc (BT) wird sich das Unternehmen künftig vollständig auf das Segment Software-Publishing konzentrieren. Die Transaktion erweitert den finanziellen Spielraum der net AG erheblich und eröffnet dem Unternehmen beträchtliche neue Wachstumspotenziale. Die Mittel aus dem Verkaufserlös fließen in die Tilgung des Konsortialkredites, der zur Finanzierung der Übernahme des spanischen Publishers Micronet S.A. aufgenommen wurde, und in die Finanzierung des organischen Wachstums. Auch weitere Akquisitionen im Bereich Publishing werden nicht ausgeschlossen. Darüber hinaus sollen die Aktionäre der net AG künftig nachhaltig in den Genuss von Dividendenzahlungen kommen.

Die Zustimmung des Kartellamtes vorausgesetzt, übernimmt die BT von der net AG die über ihre Tochter net systems GmbH gehaltenen 100-Prozent-Beteiligungen an der Stemmer GmbH und SND GmbH. Die beiden auf Enterprise-IT-Services spezialisierten Unternehmen bildeten die wesentlichen Standbeine der bisherigen IT-Solutions-Sparte. Nach Rückführung des Konsortialkredites, der im Geschäftsjahr 2006/2007 zur Finanzierung der Übernahme des spanischen Software-Publishers Micronet S.A. aufgenommen wurde, dürfte die Gesellschaft über eine Nettoliquidität in einer Größenordnung von 10 Mio. Euro verfügen.

Dr. Stefan Immes, Vorstand der net AG, zeigt sich mit dem Verhandlungsergebnis denn auch hoch zufrieden: „BT war von Beginn an unser Wunschpartner, weil Strategie und Leistungsangebot der Unternehmen perfekt zueinander passen. Der Verkauf von Stemmer und SND an die BT eröffnet den beiden Enterprise-IT-Systemhäusern völlig neue strategische Optionen, die ihnen die net AG als mittelständisches Unternehmen in dieser Form niemals bieten könnte.“ Gleichzeitig eröffne der Deal aber auch die große Chance, aus der im Unternehmen verbleibenden Software-Publishing-Sparte einen schlagkräftigen Global Player zu formen, der weniger abhängig vom wirtschaftlichen Umfeld eines Landes sei.

Immes weiter: „Durch die klare strategische Ausrichtung der net AG als Pure Play im Bereich Software-Publishing können wir unsere Ressourcen vollständig auf den organischen Ausbau dieses margenträchtigen und skalierbaren Geschäftes konzentrieren.“ Im Vordergrund wird dabei die internationale Expansion stehen. Hier soll vor allem der Aufbau von Vertriebsstrukturen in den Spanisch sprechenden Ländern weiter vorangetrieben werde. Erst unlängst hat die net AG in Mexiko eine rechtlich eigenständige Vertriebstochter gegründet. Geplant ist zudem die Abrundung des Produktportfolios. Auch weitere Übernahmen schließt Immes nicht kategorisch aus: „Die wieder gewonnene finanzielle Flexibilität eröffnet uns die Möglichkeit, Opportunitäten zu nutzen und kleinere strategische Übernahmen komplett aus eigener Kraft zu finanzieren.“ Konkrete Gespräche werden aber Immes zufolge derzeit nicht geführt.

Die in der IT-Branche viel beachtete Veräußerung der IT-Solutions-Sparte an BT markiert den Schlusspunkt der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. „Die net AG hat sich immer wieder dem Vorwurf eines nach außen hin wenig transparenten Unternehmens mit zwei unverbundenen Geschäftsfeldern ausgesetzt gesehen und wurde daher vom Kapitalmarkt auch mit einem Konglomeratsabschlag belegt“, so net AG-Gründer und -vorstand Immes. „Die jetzt umgesetzte klare Positionierung als Pure Play im Software-Publishing mit einem skalierbaren Geschäftsmodell trägt insoweit auch dem Interesse unserer Aktionäre an einer verbesserten Transparenz und einer daraus resultierenden höheren Bewertung Rechnung.“

Nach Einschätzung von Immes sollte der Kapitalmarkt diesen Schritt mit höheren Bewertungsmultiples honorieren. Mittelfristig hält Immes eine Verdopplung des Aktienkurses gemessen am aktuellen Niveau für realistisch. Daneben sollen die Aktionäre aber auch unmittelbar am Erfolg des Unternehmens beteiligt werden. Daher sollen die Aktionäre im laufenden Geschäftsjahr erstmals in den Genuss einer Dividendenzahlung kommen.

Mit Blick auf das operative Geschäft steht nun erst einmal die internationale Expansion im Mittelpunkt. Immes mahnt hierbei zu realistischen Erwartungen: „Bis sich die Früchte der Wachstumsstrategie im Publishing-Segment einstellen, müssen die Ergebnisse nach erfolgter Veräußerung der IT-Solutions-Sparte zunächst einmal auf einer schmaleren operativen Basis erwirtschaftet werden.“ Durch organisches Wachstum und mögliche selektive Übernahmen soll der Umsatz jedoch mittelfristig wieder deutlich über die Schwelle von 30 Mio. Euro ausgeweitet werden – bei einer Umsatzrendite in einer Größenordnung von 10 Prozent.

Ansprechpartner für die Medien
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jochen Gutzy, verantwortlich.

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