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Studie: Unternehmen fürchten in Informationen zu ertrinken

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In fast jedem zweiten Fall verschlingt der Aufwand für die Informationssuche mindestens 15 Prozent der Arbeitszeit


(Karlsruhe, 09.07.2008) Ein Großteil der deutschen Manager befürchtet, dass die Unternehmensprozesse angesichts immer vielfältigerer technischer Medien zunehmend auf einen Informationsdschungel zusteuern. Schon jetzt verschlingt die Suche nach Informationen der Mitarbeiter in jedem vierten Fall mindestens ein Fünftel der Arbeitszeit. Doch obwohl diese Problematik erkannt wird, ziehen die meisten Firmen keine Konsequenzen daraus. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Erhebung der Living-e AG unter über 300 Mittelstands- und Großunternehmen.

Der Studie zufolge sehen 37 Prozent der befragten Führungskräfte „auf jeden Fall“ die Gefahr, dass sie in dem sehr dynamisch wachsenden Informationsvolumen die Orientierung zu verlieren drohen. Weitere 29 Prozent sind zwar nicht ganz so pessimistisch, glauben aber schon, dass die Unternehmen mit dieser Problematik „vermutlich“ konfrontiert werden. Relativ klein ist mit 11 Prozent hingegen der Kreis der Firmenmanager, die solche Schwierigkeiten nicht wahrnehmen und auch für die nächste Zeit nicht befürchten. Dagegen verbirgt sich in den Augen von einem Viertel der Befragten dahinter schon längst keine auf die Zukunft gerichtete Frage, sondern für sie ist der Informationsdschungel heute bereits Realität.

Für diese Einschätzung spricht auch der gegenwärtig schon durchschnittlich hohe Zeitaufwand für die Informationssuche. Nach Aussage von fast jedem zweiten Unternehmen verschlingt sie mindestens 15 Prozent der Arbeitszeit, bei 24 Prozent sind es sogar ein Fünftel oder noch mehr. In einer deutlichen Minderheit sind nach der Studie der Living-e AG die Firmen, in denen für die regelmäßige Informationsrecherche ein vergleichsweise geringer Zeitaufwand entsteht: Nur in jedem fünften Fall wird dafür etwa fünf Prozent oder sogar noch weniger der Arbeitszeit in Anspruch genommen.

„Schon ein Produktivitätsverlust von nur fünf Prozent summiert sich bei einer Million Beschäftigen an Computerarbeitsplätzen auf mindestens 80 Millionen Stunden jährlich“, rechnet Dr. Wolfgang Kemna vor. Der Vorstand der Living-e AG sieht deshalb ein erhebliches Volumen an Effizienzpotenzial, das derzeit aber erst von wenigen Unternehmen ins Visier genommen wird. Denn lediglich ein Viertel der befragten Betriebe hat schon Konsequenzen aus der Problematik einer immer schwerer zu kontrollierenden Informationsmenge gezogen. Sie nutzen entweder bereits Lösungen zum besseren Informationsmanagement oder planen deren Einsatz. Beim mehrheitlichen Rest herrscht hingegen Untätigkeit, entweder weil im Unternehmen nicht einmal eine ausreichende Sensibilität für diese Schwierigkeiten besteht (31 Prozent) oder sie zwar erkannt, aber daraus noch keine Handlungserfordernisse abgeleitet wurden.

Dr. Kemna plädiert deshalb dafür, dass in den Unternehmen eine neue Kultur im Umgang mit den technisch generierten Informationen entwickelt werden müsste, um die Arbeitsproduktivität nachhaltig in neue Bahnen zu lenken. Dazu gehöre auch der Einsatz von Methoden und Werkzeugen zum effizienteren Umgang mit Informationen. „Die steigenden Informationsmengen sind eine unabänderliche Tatsache und erst einmal auch nicht zu kritisieren, weil sie vielfach das Resultat von Innovationen oder veränderten technischen Lebensgewohnheiten der Menschen sind“, urteilt der Living-e-Vorstand. „Das Augenmerk muss sich vielmehr der Frage widmen, wie mit intelligenten Lösungen verhindert werden kann, dass wir in Informationen ertrinken.“

Über Living-e:
Die Living-e AG ist ein Lösungslieferant für die effiziente und proaktive Bereitstellung von Informationen und Wissen in allen unternehmenskritischen Anwendungsbereichen. Das Karlsruher Unternehmen hilft Anwendern beim Finden, Kategorisieren und Visualisieren von relevanten Informationen. Die Software arbeitet dabei selbstständig, selbstlernend und wartungsfrei.

Die Living-e AG ging 2006 aus dem CMS-Experten webEdition Software GmbH hervor und ist seitdem im Entry Standard der Wertpapierbörse Frankfurt gelistet. Im Oktober 2007 hat Living-e den Spezialisten für Sprachtechnologie und Künstliche Intelligenz Xtramind Technologies GmbH übernommen. Im Frühjahr 2008 wurden im Zuge der Internationalisierung Niederlassungen in San Francisco und London eröffnet.
www.living-e.de
www.xtramind.com

Agentur Denkfabrik GmbH
Pastoratstraße 6
50354 Hürth
Wilfried Heinrich
Tel.: +49 (0) 2233 – 6117-72
heinrich.denkfabrik@meetbiz.de
www.agentur-denkfabrik.de

Web: http://www.living-e.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Bernhard Dühr, verantwortlich.

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