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das fernlicht |

Über 80 % der Kunden wollen für eLiving bezahlen

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Sensationell hohe Bereitschaft, für Dienstleistungen im Bereich Automatisierung und Fernsteuerung zu zahlen


Intelligente Vernetzungskonzepte im Bereich Bauen & Wohnen, möglich durch die Konvergenz bzw. Vernetzung der Informations- und Kommunikationstechnologien bedürfen mehr denn je umfassendes Wissen über die Bedürfnisse der User. Die Vorstellungen der Kunden werden immer wichtiger, wo es auch darum geht, nicht nur die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, sondern auch geeignete Applikationen hierfür zu entwickeln.

eLiving Konzepte gibt es viele, erste Umsetzungen in der Praxis! Jedoch was wollen die zukünftigen Bewohner bzw. Benutzer: Gibt es zielgruppenspezifische Unterschiede? Was sind ihnen diese Dienste Wert? Gibt es Unterschiede im Alter? Spielt die Wohnumgebung (Stadt- Stadtumland- Ländlicher Raum) dabei ein Rolle? Wie hoch ist die Bereitschaft, sich mit den Intranetlösungen auch stärker sozial zu vernetzen?

Diesen Fragen sind die Zukunftsforscher von das fernlicht, einem in Wien ansässigen internationalen Zukunftsforschungs- und Beratungsunternehmen nachgegangen. Im Rahmen der Eigentum 2002 wurden mehr als 100 Personen befragt, 91 davon haben auf diese Fragen geantwortet. Da mehr als 50% davon in nächster Zeit plant, zu bauen bzw. zu renovieren, sind die Ergebnisse für die Bau- und Wohnungsbranche von besonderer Bedeutung.

Im Bereich Automatisierung und Fernsteuerung wird die automatische Steuerung von Heizung und Lüftung als die interessanteste Funktion gesehen. Immerhin knapp 70 % wollen sich nicht mehr manuell mit der Steuerung auseinandersetzen. Nur für nicht einmal 8 % kommt diese Steuerungsfunktion nicht in Frage. Dies deutet auf ein relativ hohes Vertrauen in die zugrunde liegende Technologie hin.

Die automatische Steuerung von Licht & Jalousien ist für knapp 40 Prozent der Befragten von Interesse. Mehr als ein Viertel hat hierzu noch eine eher neutrale Haltung, was auch darauf schließen, dass hier noch wenig konkrete Vorstellungen über mögliche Lösungen vorhanden sind.

Die oft zitierte und von der Industrie herbeigesehnte Vernetzung der Haushaltsgeräte spielt in den Plänen der Befragten eher nur eine gering Rolle. Gerade mal 23% der Befragten können sich hierfür erwärmen, knapp mehr als jeder 6. hält diese Funktionen für ihn bzw. sie als nicht relevant.

Dort, wo es um die Steuerungsgeräte für diese zahlreichen Funktionen geht, wird das Handy von der Mehrzahl der Antwortenden bevorzugt. So haben immerhin mehr als 58 % angegeben, das Handy als wichtigstes Steuerinstrument verwenden zu wollen. Interessant ist hier auch, die Bevorzugung des PCs gegenüber dem Fernseher. So war die Zahl derer, die den PC zur Steuerung der intelligenten Hausvernetzung bevorzugen, immerhin doppelt so groß wie jene, die hierfür den Fernseher bevorzugen. Ein Personal Digital Assistant/Pocket PC (PDA) wird von 12 % als bevorzugtes Steuerungsinstrument – oft aber zusammen mit anderen Geräten - betrachtet, was angesichts der noch geringen Verbreitung dieser Geräte im Consumer Bereich eher hoch anzusehen ist.

Die Fernsteuerung der verschiedenen Funktionen von außerhalb der Wohnung oder des Hauses (vom Büro, vom Auto, etc.) wird von mehr als 50 % der Befragten als sehr interessant bzw. interessant bewertet. Für 22% der Befragten stellt die Fernsteuerung keine Perspektive genannt, als Ablehnungsgrund wurde hier häufig Sicherheitsbedenken genannt, man hat – ähnlich wie beim elektronischen Zahlungsverkehr, Angst vor unberechtigten Zugriffen und Missbrauch der Daten durch Dritte.

Die Fernüberwachung der eigenen Wohnung ist für 42 % der Befragten von sehr großem bzw. großem Interesse. Immerhin mehr als 37 % geben an, dass dies für Sie keinesfalls eine Option ist.

Die automatische Steuerung von Türen, Fenstern und Toren, zum Beispiel im Falle eines Wetterumschwungs, wird von mehr als der Hälfte als sehr bzw. interessante Option bewertet. Einzig 15 % aller Befragten wollen auf diese Option gänzlich verzichten.

Auch hier sind es mit mehr als 71 % wiederum fast ¾ aller Befragten, die für eine solche Option bereit wären, Mehrkosten zu bezahlen. Ähnlich wie beim Thema Automatisierung und Fernsteuerung wird auch bei der Sicherheit am häufigsten der Betrag von 5 % der Investitionskosten genannt.

Intelligente Vernetzung hat jedoch nicht nur eine technologische Komponente. Dort, wo es um Vernetzung von größeren Wohnbauten, Siedlungen, etc. geht, bilden sowohl ökonomische als auch soziale Dimensionen wichtige Elemente des Future Living. So wurde zunächst mal erfragt, wieweit wirtschaftliche Einsparungen, die durch Einkaufsgemeinschaften lokaler Netzwerke zunehmend an Bedeutung gewinnen, für die Befragten von Interesse sind.

Hier zeigten sich – je nach Teilbereich einer solchen Vernetzung stark unterschiedliche Ergebnisse.

Vergünstigte Tarife für Internetzugang, Telefon und Strom – gerade im Bereich der liberalisierten Märkte - sind für mehr als 93 % der Befragten ein Thema von großem bzw. sehr großem Interesse. Einzig für 2 % sind diese Vergünstigungen von geringem bzw. sehr geringem Interesse.

Die Frage der Hauszustellung bei Abwesenheit (durch zentrale Lagerungsmöglichkeiten) sehen ¼ der Befraqten als sehr interessante Lösung, ein weiteres ¼ sehen darin zumindest noch eine interessante Option. Nur ein gutes Fünftel (21 %) der Befragten sehen diese Option für sie als nicht bedeutend. Einkaufsgemeinschaften via Internet, die auf die Erzielung von speziellen Rabatte ausgerichtet sind, wird noch immer von 40 % der Befragten als relevant erachtet. Einzig 20 % der Befragten sehen darin keinerlei Bedeutung für sie selbst.

Informationsaustausch (durch Intranetlösungen in Form von elektronischen schwarzen Brettern) und damit möglich werdenden neuen Formen der nachbarschaftlichen Kommunikation wollen immerhin die Hälfte der Befragten bei Bedarf auch nutzen. Ein weiteres Drittel gibt an, diese Möglichkeiten sogar intensiv oder zumindest regelmäßig zu benutzen. Einzig knapp 8 % geben an, dafür kein Interesse zu haben.


Eine Detailauswertung dieser Befragung sowie die Analyse der Ergebnisse nach statistische Kriterien wie Wohngegend, Einkommen , nach Haushaltsgröße sowie Alter der Befragten und dem Interesse ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, können bei das fernlicht zu € 140 bezogen werden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Arndt Müller, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 827 Wörter, 5887 Zeichen. Als Spam melden


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