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BGKI.net |

BGKI.net Ergebnisse der Frühjahrserhebung veröffentlicht

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Ab sofort steht die Auswertung zum Download bereit


Der Bodensee Geschäftsklimaindex BGKI.net für die konjunkturelle Stimmungslage im Bodenseeraum steht aktuell bei 21,49 Punkten. Das entspricht einem Rückgang um 12,02 Prozent. Zwar fällt damit die Dämpfung der Stimmung unter den befragten Unternehmen nicht ganz so deutlich aus wie noch im Winter 07 prognostiziert. Eine deutliche Abkühlung wird dennoch offensichtlich. Besonders betroffen sind die Baubranche, Instandhaltung und Reparatur von KFZ sowie der Handel. Die Prognose für das zweite Halbjahr 08 ist vor diesem Hintergrund erneut rückläufig. An der zurückliegenden Erhebung nahmen 172 Unternehmen aus Liechentenstein, Österreich, der Schweiz und Deutschland teil. Weitere Informationen zum Bodensee Geschäftsklimaindex BGKI.net und die ausführlichen Ergebnisse der Frühjahrsbefragung bietet der Internetauftritt von BGKI.net.

Bereits im Winter 2007 wurden erste Anzeichen deutlich, dass sich die Auswirkungen der weltweiten Finanzmarktkrise und einer drohenden Rezession in den Vereinigten Staaten auch auf die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch die Unternehmen in der Bodenseeregion niederschlägt. Vor dem Hintergrund der US-Hypothekenkrise und der mit dieser einhergehenden wirtschaftlichen Verunsicherung bilden insbesondere subjektive, allgemeine Komponenten der Befragung, wie die Beurteilung der allgemeinen Geschäftslage, diese Entwicklung ab. Ohne Zweifel ist eine branchen- und länderübergreifende Abkühlung der Stimmung beobachtbar. Diese allgemeine Verschlechterung der Stimmung ist Hauptgrund für den Rückgang des Bodensee Geschäftsklimaindex. Dieser Rückgang spiegelt ein stimmungsbild wider, das zwar einer dominierenden pessimistischen Perspektive entspricht, realwirtschaftlich aber derzeit (noch) nicht begründet ist. Ein differenzierter Blick auf ausgewählte Unternehmensgruppen zeigt, dass substantielle Größen wie eine nach wie vor robuste Investitionslage und ein sich im Durchschnitt verstetigender Personalaufbau derzeit oft noch unberührt von der Eintrübung der wirtschaftlichen Stimmung sind.
Differenzierte Auswertung nach Anrainerstaaten

Eine Auswertung, die nach Bodenseeanrainerstaaten differenziert, zeigt ein heterogenes Bild. So bewerten Schweizer Unternehmen das derzeitige Investitionsund Beschäftigungsklima deutlich positiver als die übrigen Unternehmen im Bodenseeraum. Umgekehrt ist der Fall der österreichischen Unternehmen, wenn auch weniger deutlich identifizierbar. Auch wenn diese Unterschiede im Falle Österreichs zum Teil durch die unterschiedliche Zusammensetzung (Branchen, Standorte etc.) der teilnehmenden Unternehmen bedingt sein könnten. Die festgestellte Heterogenität motiviert die Überlegung, dass die wirtschaftliche Aktivität über regionale und internationale Grenzen in der Bodenseeregion hinweg eine Diversifikation konjunktureller Risiken leisten könnte. Weitergehende Studien, die sowohl die regionale als auch internationale wirtschaftliche Verflechtung in der Bodenseeregion eingehender untersuchen, können zur Beantwortung dieser Frage beitragen. Ein noch besseres strukturelles Verständnis könnte auch spezifische Potentiale für Unternehmen erschließen, die rund um den Bodensee wirtschaftlich aktiv sind oder aktiv werden wollen.
Prognose 2. Halbjahr 08

Der vorgezeichnete negative Trend wird sich aller Voraussicht nach auch im Sommerhalbjahr fortsetzen. Die teilnehmenden Unternehmen prognostizieren einen weiteren Rückgang des BGKI.net um annähernd 10 Prozent. Trotz aller Deutlichkeit sollte die Tragweite dieser Einschätzung vor dem Hintergrund der Prognose im Winter 2007 relativiert werden. Absolut betrachtet erwarten die Unternehmen für das zweite Halbjahr 2008 eine Entwicklung, die sie tatsächlich bereits für diesen Frühsommer erwartet hatten. Die Zeitverschiebung, mit der sich die Finanzmarktkrise und die Eintrübung der globalen konjunkturellen Erwartungen in der Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung durch die Unternehmen in der Bodenseeregion niederschlagen, ist mithin also grösser als angenommen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch die Beziehung von Prognose einerseits und den Größen Investitionen und Beschäftigungsstand andererseits für das zweite Halbjahr 08 vergleichsweise optimistische Prognosen für das zweite Halbjahr sind neben dem nationalen Standort, den aktuellen Angaben zur Produktivität und dem aktuellen Umsatz die wichtigste positive Einflussgröße auf die Größen Investitionen und Beschäftigung.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Raphael Straub, verantwortlich.

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