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CERN überwacht den größten Teilchenbeschleuniger der Welt mit Progress-Technologie

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Köln, 24. Juli 2008 - Der größte und stärkste Teilchenbeschleuniger der Welt, der LHC am CERN in Genf, steht vor der Fertigstellung. Die aufwändige Infrastruktur der Anlage wird von einem zentralen Monitoring-System überwacht und gesteuert. Das Rückgrat dieses Kontroll-Systems bildet der Message Broker SonicMQ von Progress Software. Das CERN hat sich auf Grund hervorragender Verfügbarkeit und Performance für diese Lösung entschieden.

In Genf geht der größte und stärkste Teilchenbeschleuniger der Welt (Large Hadron Collider - LHC) nach mehrjähriger Bauzeit jetzt seiner Fertigstellung entgegen. Wenn der LHC in seinem unterirdischen Ringtunnel von 27 Kilometer Umfang die Suche nach neuen Elementarteilchen aufnimmt, ist auch Technologie von Progress Software beteiligt.

Zum Betrieb der Forschungsanlagen ist eine aufwendige technische Infrastruktur erforderlich. Dazu gehören zum Beispiel die Stromversorgung - der LHC wird soviel Strom verbrauchen wie die ganze Stadt Genf -, die Lüftung, die Kälteerzeugung für die supraleitenden Magnete, die Hochleistungsvakuumpumpen, Wasserpumpen, Klimageräte, Feuermeldesysteme, Kommunikationssysteme oder die Zugangskontrolle.

Die Sammlung, Auswertung, Speicherung und Verteilung der Daten aus der technischen Infrastruktur erfolgt mit einer vom CERN selbst entwickelten IT-Lösung, dem System TIM (Technical Infrastructure Monitoring), das auf Basis von J2EE realisiert wurde. Mit TIM werden derzeit 126 Systeme mit rund 40.000 Messpunkten, davon 35.000 Alarm-Tags, administriert. Der tägliche Durchsatz liegt bei etwa zwei Millionen Werten, die im CERN Control Centre (CCC) gesammelt werden. Im CCC wird die komplexe Infrastruktur des CERN rund um die Uhr zentral gesteuert und überwacht.

Alle Informationen der Infrastruktur-Systeme werden in TIM zusammengeführt und den Benutzern in einheitlichem Look-and-Feel zur Verfügung gestellt. Im operativen Betrieb verwendet TIM einen aus zwei SonicMQ-Brokern bestehenden Cluster, um eine optimale Verfügbarkeit zu gewährleisten. Ein dritter, auf einem separaten Server installierter Broker übernimmt dabei das Cluster-Management.

Als Kommunikations-Infrastruktur verwendet TIM die Messaging Middleware SonicMQ von Progress Software, die hervorragende Verfügbarkeit mit guter Performance verbindet. Diese asynchrone, auf Messaging orientierte Lösung hatte für die anstehenden Aufgaben deutliche Vorteile gegenüber einem verbindungsorientierten Client-Server-Ansatz. Sie erlaubt auch eine klare Trennung der Ebenen, sodass die Implementierung einer Ebene ausgetauscht werden kann, ohne die anderen Systemkomponenten zu beeinträchtigen. Damit lässt sich das System sehr einfach warten. Die Progress-Middleware ist außerdem gut skalierbar, weitere Server können bei Bedarf in die TIM-Infrastruktur eingeklinkt werden.

"Der Sonic-ESB ist ein wesentlicher Bestandteil der IT-Infrastruktur des CERN", sagt Peter Sollander, Leiter der Abteilung Technical Infrastructure Operation im CCC. "Die Lösung arbeitet sehr zuverlässig und hat uns bislang keinerlei Probleme bereitet."


Über das CERN

Das CERN (European Organisation for Nuclear Research) in Genf wurde am 29. September 1954 gegründet und hat derzeit 20 Mitgliedsländer. Das CERN ist das weltgrößte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik. Ausserdem führen über 6.000 Gastwissenschaftler aus aller Welt am CERN Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Teilchen- und Hochenergiephysik durch. Die Ergebnisse dienen in erster Linie der Grundlagenforschung sowie der Entwicklung physikalischer Theorien. Das CERN baut derzeit mit dem LHC (Large Hadron Collider) den mit 27 Kilometern Umfang weltweit größten Teilchenbeschleuniger.

Über Progress Software

Progress Software (NASDAQ: PRGS) mit Hauptsitz in Bedford, Massachusetts, USA, bietet Applikations-Infrastruktur-Software für die Entwicklung, Implementierung, Integration und das Management von Geschäftsanwendungen. Das Ziel dabei ist, den Nutzen der IT und der damit gesteuerten Geschäftsprozesse zu maximieren, und gleichzeitig die damit verbundene Komplexität und die Total Cost of Ownership zu minimieren. Hauptsitz von Progress Software in Deutschland ist Köln. Weitere Informationen: www.progress.de oder Tel. +49-221-935 79-0.

Pressekontakte:

Progress Software GmbH
Susanne Schuppel
Agrippinawerft 26
50678 Köln
Tel. (+49) (221) 93579-0
Fax (+49) (221) 93579-78
susanne.schuppel@progress.com

PR-COM GmbH
Sandra Hofer
Nußbaumstr. 12
80336 München
Tel. (+49) (89) 59997-800
Fax (+49) (89) 59997-999
sandra.hofer@pr-com.de

Web: http://www.progress.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrich Schopf, verantwortlich.

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