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Fleischversorgungszentrums Mannheim (FVZ) |

„Das Engagement hat sich gelohnt“

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25 Jahre FVZ: Lob von Ex-Bürgermeister Dr. Hans Syren


Der Neubau des Fleischversorgungszentrums Mannheim (FVZ) vor 25 Jahren war eine zukunftsweisende Entscheidung: Das FVZ versorgt heute eine Region, in der eine Million Menschen leben, mit frischem Qualitätsfleisch. „Der damalige Entschluss für den Neubau trägt heute sehr erfolgreich Früchte“, resümiert Stefan Kampa, seit 2001 Geschäftsführer des FVZ. Der Weg dorthin sei allerdings steinig gewesen.

Anfang der 1980er Jahre waren die Schlacht- und Viehhallen auf dem 120.000 Quadratmeter großen Gelände hoffnungslos veraltet und unrentabel geworden. Der Schlachthof machte Verluste in Millionenhöhe.
Der Stadt Mannheim blieb die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: den städtischen Schlachthof ersatzlos zu schließen oder große Summen in einen Neubau zu investieren. „Die Überzeugungsarbeit war damals sehr schwer“, erinnert sich der ehemalige Mannheimer Bürgermeister Dr. Hans Syren rückblickend. Der heute 84- Jährige gilt als „Vater des Fleischversorgungszentrums“, denn der Jurist war der treibende Motor bei der Realisierung des Neubaus. Mit großem persönlichen Engagement brachte er das Mammutprojekt auf den Weg: Kreuz und quer durch Deutschland war der damalige Bürgermeister unterwegs, um sich Schlachthöfe anzusehen und einen Geschäftsführer für das Mannheimer FVZ zu gewinnen. Als Dr. Hans Syren schließlich den damaligen baden-württembergischen Landwirtschaftsminister Gerhard Weiser (CDU) für das Vorhaben begeistern kann, geht das Projekt mit großen Schritten voran. Für 21,5 Millionen DM wird im Fahrlachgebiet mit direktem Autobahnanschluss das neue FVZ mit Viehhallen, Schlachthallen und Kühlräumen gebaut. Der Schlachthof wird schließlich um satte 100.000 Quadratmeter verkleinert und damit kompakter als der Vorgänger-Schlachthof. Das Land Baden-Württemberg finanzierte das Projekt mit 6,5 Millionen D-Mark mit.
„Das Engagement hat sich wirklich gelohnt, wenn man sich das FVZ heute ansieht“, resümiert Dr. Hans Syren. „Das FVZ füllte eine Marktlücke und war rentabel, das haben die Metzger sehr schnell erkannt.“ Die Metzger im Umland waren bis zum Bau des FVZ auf den Versandhandel mit Fleisch aus der gesamten Bundesrepublik angewiesen gewesen.
Nach einer Rekordbauzeit von 12 Monaten geht das FVZ am 27. Juni 1983 mit 21.000 Quadratmetern Fläche in Betrieb. Der erste Geschäftsführer des FVZ, Dieter Wulf, stammte aus Norddeutschland. „Den Schlachthof zum Leben zu erwecken, war nicht einfach“, so Dieter Wulf, der bis 2001 Geschäftsführer des FVZ war – 18 Jahre lang.

Entscheidend sei dabei die Zusammenstellung eines professionellen Teams aus kompetenten Mitarbeitern, Lohnschlächtern und Tierärzten gewesen. „Die größte Herausforderung war, so hohe Schlachtzahlen zu erreichen, dass sich der Betrieb auch rechnet“, so Wulf. Er habe „gespart, gespart, gespart“, erinnert sich der Vorgänger des heutigen Geschäftsführers Stefan Kampa.
Die Ansiedlung von Fleischgroßhändlern brachte schließlich den erhofften Durchbruch. „Ganz entscheidend war die kostengünstige Schlachtung durch Einsparungen in allen Bereichen“, so der 72- Jährige. Ein „Glücksgriff“ sei die Vermietung von Räumlichkeiten an einen Großhändler aus Germersheim, auf den über 70 Prozent der Schlachtware entfalle. Stetig steigende Schlachtzahlen machten bereist 1993 einen Ausbau des Viehhofes notwendig. Durch moderne Technik stieg die Schlachtzahl von 130 auf 200 Schweine pro Stunde.

Im FVZ Mannheim, einer der modernsten Anlagen Deutschlands, werden heute jährlich rund 300.000 Schweine und 4.000 Rinder unter den Augen der Qualitätskontrolleure und Amtstierärzte geschlachtet.
„Das ist eine unglaubliche Zahl“, findet Dieter Wulf. „Optimistisch war ich schon, aber dass das FVZ jemals eine solche Schlachtzahl erreicht, hätte ich nicht für möglich gehalten.“
Seit rund zwei Jahren verfügt das FVZ über eine der modernsten Betäubungsanlagen für Schweine in Deutschland. Modernste EDV erlaubt es den Bauern inzwischen sogar, sämtliche Informationen des FVZ, wie die täglichen Schlachtzahlen, online abzurufen. Das FVZ ist überdies der letzte Großschlachthof in Baden-Württemberg, der kommunal betrieben wird.

Die kurzen Transportwege von maximal 150 Kilometern sichern die Fleischfrische – Schlachtung, Zerlegung und Auslieferung erfolgt binnen kürzester Zeit. „Das ist unser Beitrag zum wirksamen Verbraucherschutz – auch im 25. Jahr unseres Bestehens“, so Geschäftsführer Stefan Kampa.

25 Jahre FVZ: Eine Chronologie

27. Juni 1983 Das FVZ wird nach einjähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Drei Jahre später wird der Fleischmarkt schon um 1.500 m², 300 m² Büroflächen und Parkplätze erweitert.

1993 Steigende Schlachtzahlen machen einen Ausbau des Viehhofes notwendig. Vierhundert weitere Schweine haben nun in den Ställen Platz. Durch moderne Technik steigt die Schlachtzahl von 130 auf 200 Schweine pro Stunde.

1996 EU-Zertifizierung der Zerlegebetriebe auf dem FVZ -Gelände. Gleichzeitig Neukonzeption der Anlieferzonen, Auftragsannahme und Gemeinschaftsräume

2002/2003 Modernisierung der Schlachtanlagen. Grund: Die überregionale Bedeutung des FVZ nimmt immer stärker zu. Hochmoderne, computergesteuerte Anlagen werden angeschafft, die Viehannahme und die Veterinäre werden mit EDV vernetzt.

Seit 2004 Teilnahme am QS-Auditierungssystem. An dem in Deutschland etablierten Verfahren zur geprüften Qualitätssicherung nehmen rund 90.000 Betriebe teil.

2006/2007 Das FVZ schafft eine der modernsten Betäubungsanlagen für Schweine an und setzt sich damit mit an die Spitze der Schlachtbetriebe. Ende 2007 wird eine Wärmerückgewinnungsanlage in Betrieb genommen.

2008 Jubiläumsjahr des Fleischversorgungszentrums. 300.000 Schweine und 4.000 Rinder werden jährlich geschlachtet.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Menning, verantwortlich.

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