info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Kienbaum Communication |

Hewitt-Studie: Attraktive Arbeitgeber

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
7 Bewertungen (Durchschnitt: 4.3)


Motivationsbremse Nummer eins: Mitarbeiter erhalten zu wenig Wertschätzung


Wiesbaden, 19. August 2008 - Nicht-monetäre Anerkennung als zentrale Motivationsressource wird von vielen Unternehmen sehr unterschätzt. Lediglich 42 Prozent der Arbeitnehmer sind der Meinung, dass ihre Leistung ausreichend anerkannt wird. Bei den Unternehmen, die das globale Beratungsunternehmen Hewitt Associates im Rahmen der Studie „Attraktive Arbeitgeber“ als besonders attraktiv einordnet, ist immerhin jeder zweite Mitarbeiter mit der Wertschätzung, die er von seinen Vorgesetzten erfährt, zufrieden. „Anerkennung von Leistung im Job ist Mangelware. Hier haben die Unternehmen eindeutig Nachholbedarf“, sagt Nelson Taapken, Leiter der HR-Beratung von Hewitt in Deutschland. „Führungskräfte können diesem Missstand entgegenwirken, indem sie regelmäßig und öffentlich die Leistung ihrer Belegschaft hervorheben. Dazu sollten sie verstärkt geschult werden, um solche Wertschätzungen gegenüber Mitarbeitern erfolgreich kommunizieren zu können“, sagt Taapken.

Die in zwölf Ländern durchgeführte Hewitt-Studie, bei der 120.000 Mitarbeiter und 3.000 Führungskräfte in fast 600 Unternehmen befragt wurden, misst die Attraktivität von Arbeitgebern aus der Sicht der Mitarbeiter, denn das Mitarbeiter-Engagement ist ein zentraler Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Die Befragung der Mitarbeiter, die Bewertung der jeweiligen Personalprogramme sowie die strategische Sichtweise der Unternehmensleitung sind die Kernelemente der Untersuchung.

Kettenreaktion: Von der Wertschätzung zum Engagement
Die Hälfte der Mitarbeiter eines als attraktiv bewerteten Arbeitgebers ist mit der ihnen entgegengebrachten Wertschätzung zufrieden. Attraktive Arbeitgeber schaffen ein Umfeld, in dem sich Mitarbeiter wohlfühlen und sich überdurchschnittlich für den Unternehmenserfolg einsetzen. „Die hohe Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern, transparente und klar definierte Entwicklungsmöglichkeiten und die Anerkennung von Leistung haben den größten Einfluss auf das Mitarbeiter-Engagement“, sagt Nelson Taapken. Bei Spitzenunternehmen sind zwei Drittel der Belegschaft hoch engagiert und motiviert, während der Durchschnitt aller Unternehmen nur bei 52 Prozent liegt.


Fünf Erfolgsfaktoren attraktiver Arbeitgeber

1. Engagiertes Top-Management
Top-Management und Führungskräfte der attraktiven Arbeitgeber haben erkannt, dass die Mitarbeiter ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg sind. Sie vermitteln diesen erfolgreich das Gefühl, das wichtigste Kapital des Unternehmens zu sein. Im Vergleich zu anderen Unternehmen sind sie für Ihre Mitarbeiter besser sichtbar und ansprechbar, die Vertrauensbasis zwischen Management und Mitarbeitern stimmt. Erfolgreiche Führungskräfte sprechen regelmäßig über die Strategien, Visionen und Zielsetzungen des Unternehmens und welche Rolle der Mitarbeiter bei der Zielerreichung spielen sollte. Darüber hinaus herrscht auf der jeweiligen Management-Ebene eine höhere Übereinstimmung hinsichtlich Unternehmensstrategie und Wertvorstellungen.

2. Einzigartige Unternehmenskultur
Top-Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern eine einmalige Unternehmenskultur und achten darauf, dass Neulinge zu Werten und Kultur des Unternehmens passen. Sie schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem häufig kommuniziert und Erfolge anerkannt und gefeiert werden. Das Weiterbestehen der Unternehmenskultur wird gesichert, indem High Potentials innerhalb des Unternehmens identifiziert und zu Führungskräften aufgebaut werden. Feedback und Vorschläge von Mitarbeitern sind erwünscht und werden häufiger als in anderen Unternehmen in den Entscheidungsprozess einbezogen.

3. Aufeinander abgestimmte HR-Programme und exzellente Umsetzung
Attraktive Arbeitgeber unterstützen mit ihren Personalprogrammen genau das, was für das Unternehmen strategisch wichtig ist. Die Programme sind sowohl aufeinander abgestimmt als auch an Unternehmensstrategie und -vision ausgerichtet. Management und Mitarbeiter befürworten die Ergebnisse der Personalarbeit und erkennen sie als wirksames Mittel zur Erreichung der strategischen Unternehmensziele an. Die Top-Arbeitgeber stellen zudem erfolgreich sicher, dass ihre Mitarbeiter die Ziele des Unternehmens verstehen und artikulieren können.

4. Talent Management und Entwicklungsmöglichkeiten
Attraktive Arbeitgeber bieten mehr Möglichkeiten, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln, was sich auch in der vergleichsweise hohen Zufriedenheit der Mitarbeiter mit ihren beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten zeigt. Die Top-Arbeitgeber wissen zudem besser, welche Mitarbeiter sie zum Erreichen des Unternehmenserfolgs benötigen. Dementsprechend entwickeln sie ihre Talente intern weiter, anstatt sie extern zu rekrutieren. Darüber hinaus implementieren sie erfolgreich Prozesse zur systematischen Identifikation, Entwicklung und Bindung ihrer Spitzenkräfte.

5. Leistungsorientierung und Übertragung von Verantwortung
Die Top-Arbeitgeber ermöglichen ihren Mitarbeitern eigenverantwortliches Handeln und erkennen herausragende Leistungen entsprechend an. Individuelle Ziele und Unternehmensziele werden klar kommuniziert – die Mitarbeiter wissen, was von ihnen erwartet wird.


Über Hewitt Associates:
Mit mehr als 65 Jahren Erfahrung ist Hewitt Associates (www.hewitt.com) einer der führenden Anbieter von Beratungs- und Outsourcing-Leistungen im Bereich Human Resources. Hewitt berät aktuell mehr als 2.500 Unternehmen und erbringt HR-Outsourcing-Leistungen für weltweit mehr als 300 Firmen mit mehreren Millionen Angestellten und Pensionären. In 35 Ländern beschäftigt Hewitt fast 24.000 Mitarbeiter.

Pressekontakt:
Hewitt Associates GmbH
Dantestraße 4 - 6
65189 Wiesbaden
Simone Kohrs
Tel: 040 32577955
pressegermany@hewitt.com


Web: http://www.hewitt.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Simone Kohrs, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 695 Wörter, 5859 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Kienbaum Communication lesen:

Kienbaum Communication | 13.04.2010

Holzverknappung gefährdet etablierte Industriebereiche

Die Berechnungen der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO und des Deutschen BiomasseForschungsZentrums (DBFZ) werden von zahlreichen Studien und Ein-schätzungen untermauert. So ergab die Waldinventurstudie 2008, dass 93 Prozent des Holzzuwachses im Wa...