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Abfallwirtschaft: Abschied vom Papier

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Die Deutsche Post und das Systemhaus FRITZ & MACZIOL haben gemeinsam für das ab 2010 verpflichtende elektronische Abfallnachweisverfahren bereits heute eine gesetzeskonforme Signaturlösung entwickelt.

Mehr als 16 Millionen Seiten bedrucktes Papier entstehen pro Jahr durch die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation der Entsorgung gewerblicher Abfälle. Bis zum Jahr 2010 soll sich dies grundlegend ändern. Abfallerzeuger, -transporteure und -entsorger sowie involvierte Behörden müssen dann elektronische Formulare verwenden, die von den Beteiligten elektronisch signiert werden müssen. So sieht es der Gesetzgeber im elektronischen Abfallnachweisverfahren (eANV) vor.

Das Trustcenter der Deutschen Post und das Ulmer Systemhaus FRITZ & MACZIOL haben gemeinsam SIGNTRUST SET eANV entwickelt. Das Set besteht aus einer qualifizierten Signaturkarte, einer zertifizierten Signatursoftware und einem Kartenleser. Alle Komponenten sind auf das eANVportal® abgestimmt, das von FRITZ & MACZIOL speziell für die Entsorgungswirtschaft entwickelt wurde. Das eANVportal® sowie auch das dazugehörige eANVformular sind gesetzeskonforme Lösungen, die den Anwendern einen hohen betriebswirtschaftlichen Nutzen liefern, und gleichzeitig gängige Standards, maximale Verfügbarkeit und zertifizierte Sicherheitskomponenten bieten.

Die REMONDIS AG & Co. KG als größtes privates Dienstleistungsunternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft hat sich bereits für die eANVportal® - Lösung entschieden.

Die Deutsche Post stellt speziell für FRITZ & MACZIOL einen eigenen Online-Antrag zur Verfügung und fertigt hierfür
Signaturkarten im eANVportal®-Design. Andreas Vollmert, PreSales Manager bei der Deutschen Post Com, einer 100%igen Tochter der Deutschen Post AG, zu der Kooperation: „Mindestens 50.000 Unternehmen müssen das elektronische Abfallnachweisverfahren in naher Zukunft anwenden. Für uns ein hochinteressanter Markt, den wir kompetent und zuverlässig bedienen werden.“

Das Trustcenter der Deutschen Post Com ist ein nach den Anforderungen des Signaturgesetzes akkreditierter Zertifizierungsdiensteanbieter (ZDA). Mit dem Produkt SIGNTRUST CARD bietet es eine Signaturkarte an, die bereits seit Jahren beim elektronischen Emissionshandel erfolgreich Verwendung findet. Ferner entwickelt und vertreibt das Unternehmen signaturbasierte Lösungen zur Geschäftsprozessoptimierung für Verwaltung und Industrie und liefert Zertifikate und Trustcenter-Leistungen beispielsweise für die Bundesnotarkammer oder die Datev.

Die Deutsche Post und FRITZ & MACZIOL präsentieren die neue Signaturlösung für den Einsatz im elektronischen Abfallnachweisverfahren vom 9.-11. September auf der DMS Expo, Europas führender Messe für Enterprise Content- und Dokumentenmanagement, in Köln.


Pressekontakt:
Deutsche Post World Net
Konzernkommunikation
Pressestelle
Uwe Bensien
Tel. 0228/182-9944
E-Mail: pressestelle@deutschepost.de

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FRITZ & MACZIOL ist das führende Haus für Software, Systeme und Dienstleistungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen INFOMA® entwickelt und vertreibt FRITZ & MACZIOL Software- und Systemlösungen für öffentliche Auftraggeber (newsystem® kommunal), den Mittelstand und Großunternehmen (Versandautomation VAS® und LAP für die Schüttgutindustrie, eANVportal® Lösungen, FuM Groupware & Application Suite auf Basis Lotus Notes und IBM WebSphere).


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Kai Ortmann, verantwortlich.

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