info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
ANCESTRY.DE |

Aus der Schweiz in die Welt

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


Überseeische Auswanderungslisten aus Schweizerischem Bundesarchiv dank Ancestry.de erstmals online durchsuchbar


•142.588 Register von Auswanderern, 1919 bis 1953 •erstmals online und in durchsuchbarer Form verfügbar •wertvolle Quelle für Familienforscher •kostenloser Presse-Account für Journalisten

München, 19. August 2008 - Ancestry.de, Teil des globalen Netzwerkes der Ahnen- und Familienforschungswebseiten von Ancestry, digitalisierte 142.588 Register von Auswanderern, die zwischen 1919 und 1953 aus der Schweiz nach Übersee emigrierten. Die Auswanderungslisten aus dem Schweizerischen Bundesarchiv sind somit erstmals online durchsuchbar.

Heute gehört die Schweiz zu den beliebtesten Einwanderungsländern, doch in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg gab es mehr Schweizer Auswanderer als ausländische Einwanderer. Viele Schweizer verließen aufgrund ihrer speziellen fachlichen Qualifikationen die Schweiz. Sie wurden von ausländischen Regierungen „eingeladen“ beziehungsweise abgeworben, oder sie suchten aus eigenem Antrieb in anderen Ländern eine neue Heimat, um so ihre Kenntnisse einbringen zu können. Viele Schweizer wanderten nach Übersee aus, die meisten davon in die USA.

An vielen Orten in Nordamerika wurden Schweizer Kolonien gegründet. Die neue Heimat wurde nicht selten nach dem Herkunftsort der Auswanderer benannt. So tragen in den USA allein 16 Städte oder Dörfer den Namen Lucerne. Rund eine Million Amerikaner geben an, Schweizer Wurzeln zu haben, darunter die Hollywood-Schauspielerin Renée Zellweger und der Modedesigner Tommy Hilfiger.

Die größte Auswanderungswelle gab es allerdings zwischen 1933 und 1941. Viele Künstler, Intellektuelle und Literaten verließen Europa über die Schweiz, darunter der Schriftsteller Bertolt Brecht, der Deutschland 1933 verließ und nach Aufenthalten in der Schweiz, Dänemark, Schweden, Finnland und die Sowjetunion schließlich in den USA Zuflucht fand. Brechts Freund und Schriftsteller-Kollege Carl Zuckmayer emigrierte 1938 in die Schweiz und 1939 über Kuba in die USA. Der Schriftsteller Thomas Mann und seine Familie flohen zuerst nach Sanary-sur-Mer in Frankreich bevor sie in die Schweiz zogen, um schließlich in die USA auszuwandern. Der Schriftsteller Erich Maria Remarque emigrierte bereits 1931 in die Schweiz und von dort aus 1939 in die USA. Auch der Sozialpsychologe und Philosoph Erich Fromm wanderte 1933 über die Schweiz in die USA aus, wohin 1940 auch der Schriftsteller Alfred Döblin über die Schweiz floh.

Brett Lohr Bouchard, Geschäftsführer von Ancestry.de, erklärt: „Die Auswanderungslisten aus dem Schweizerischen Bundesarchiv machen deutlich, wie viele Menschen entweder aus großer wirtschaftlicher Not oder aufgrund von Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten, um an einem anderen Ort ganz neu anzufangen. Die Geschichten dieser Auswanderer helfen, die Einwanderer von heute besser zu verstehen.“ Er führt fort: „Die Digitalisierung der Auswanderungslisten macht das langwierige und mühsame Stöbern in alten Registern überflüssig. Die Suche nach Informationen erfolgt schnell und bequem am Computer. Die Register sind nicht nur für private Ahnenforscher eine reiche Informationsquelle, sondern auch für Historiker und alle, die auf der Suche nach spannenden Geschichten sind.“
Die 142.588 Register beinhalten den Namen, das Geschlecht, das Geburtsjahr, den Herkunftsort, den letzten Wohnsitz, den Familienstand, den Beruf, Jahr und Monat der Abreise, den Abfahrtshafen, den Ankunftshafen, den Namen des Schiffes, das Reiseziel, den Namen des Reisebüros und einzelne Kostenpunkte der Reise. Die Register sind nach Vor- und Nachname, Geschlecht, Geburtsjahr, Geburtsort, letztem Wohnort, Datum der Abreise, Abfahrtshafen oder Ankunftshafen durchsuchbar.
Die Register und Millionen von anderen Dokumenten sind für einen Mitgliedsbeitrag ab monatlich 9,95 € auf www.ancestry.de zugänglich.
Presse-Account
Für einen kostenlosen Presse-Account kontaktieren Sie bitte den unten angegebenen Presseansprechpartner.



ÜBER ANCESTRY.DE
Ancestry.de wurde im November 2006 gelauncht und ist Teil des globalen Ancestry-Webseitennetzwerkes (vollständig im Besitz von The Generations Network Inc.). Die Website bietet Zugriff auf über sieben Milliarden Namen, davon 50 Millionen deutsche Namen, in 26.000 durchsuchbaren Datenbanken mit historischen Aufzeichnungen. Bis dato wurden auf Ancestry 6,5 Millionen Familienstammbäume erstellt und 650 Millionen Namen und 10 Millionen Fotos wurden bereits hochgeladen. Im Juni 2008 besuchten 6 Millionen Menschen eine Ancestry Webseite.*

Zum globalen Ancestry-Netzwerk zählen: www.ancestry.de in Deutschland, www.ancestry.it in Italien, www.ancestry.fr in Frankreich, www.ancestry.ca in Kanada, www.ancestry.co.uk in Großbritannien, www.ancestry.com.au in Australien, www.ancestry.com in den USA, www.ancestry.se in Schweden und www.jiapu.cn in China.


*comScore, Unique Visitors, May 2008.


Für Informationen/ Interviews/ Bilder
Open2Europe (PR agency)
Sigrid Fandrey
Tel: + 33 1 55 02 14 62
Email: s.fandrey@open2europe.com



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sigrid Fandrey, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 630 Wörter, 4858 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: ANCESTRY.DE


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von ANCESTRY.DE lesen:

Ancestry.de | 26.08.2011

Schatztruhen für die Familienforschung: Ancestry öffnet über 300 Aus- und Einwanderer-Datenbanken eine Woche kostenlos

München, 26.8.2011 - Unbegrenzte Spurensuche: Am Montag, dem 29.8.2011, beginnt bei Ancestry.de eine einmalige weltweite Kampagne. Das Ahnenforschungsportal öffnet bis einschließlich 5.9.2011 seine wertvollen Sammlungen der Einwanderungs- und Ausw...
Ancestry.de | 16.12.2010

Ab sofort kostenloser Zugriff auf tausende historische Postkarten bei Ancestry.de

München, 16. Dezember 2010 - Eine hundert Jahre alte Postkarte heute noch mal verschicken: Das ist ab sofort kostenlos bei Ancestry.de möglich. Die Ahnen- und Familienforschungsexperten präsentieren rechtzeitig zu Weihnachten eine einzigartige Zus...
Ancestry.de | 13.08.2010

Wo kann ich mehr über Ur-Opa erfahren?

Sommerzeit ist Familienzeit und lädt zu langen Erzählabenden im Kreis der Verwandtschaft ein. Eine willkommene Gelegenheit, Familiengeschichten auszutauschen und sich auf eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit zu begeben. Wer dabei mit Neuigkei...