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Mobiles Internet bei Privatkunden noch kein Massenmarkt: Konzepte für die Unternehmenswelt sind besser entwickelt

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Jede zweite Firma hält Unified Communications für sinnvoll


Berlin/Bad Homburg, 28. August 2008, www.ne-na.de - Der Bedarf an mobilen Anwendungen und Diensten ist vorhanden. Da sind sich fast alle Experten einig. Für Privatkunden kann allerdings der Massenmarkt nicht so schnell erschlossen werden, wie erhofft. Das gilt besonders für das mobile Internet. „Nach unseren Studien sind die Datentarife für die Nutzung des mobilen Internets ein wesentlicher Hemmschuh für eine weitere Verbreitung. Studiert man das ‚Kleingedruckte’ vermeintlicher Flatrate-Angebote der Betreiber, so findet man dort in viele Fällen Limitierungen im Datenvolumen, bei deren überschreiten entweder die Kosten exponentiell ansteigen oder in anderen Fällen die Nutzungsbandbreite reduziert wird“, moniert Jens Klemann, Geschäftsführer der Bad Homburger Unternehmensberatung Strateco http://www.strateco.de und Co-Autor der Studie „Mobile Marketing“ http://www.absatzwirtschaft.de/mobile-marketing.

Solche Angebote dennoch als Flatrate zu titulieren sei irreführend und trage nicht zu einer stärkeren Nutzung des mobilen Internets bei. „Gleiches gilt für Datenverbindungen im Ausland, bei denen exorbitante Kosten entstehen können, wenn man beispielsweise im Auslandsnetz vergisst, die regelmäßige Synchronisation zu deaktivieren und im Rhythmus von fünf Minuten für jede einzelnen Verbindungsaufbau kräftig zur Kasse gebeten wird. Mit einer derartigen Preispolitik werden die Wachstumsphantasien der Netzbetreiber sicherlich nicht aufgehen“, vermutet Klemann.

Auch die Endgeräte und Inhalte seien für mobile Internetanwendungen bislang nicht geeignet. „Selbst auf dem großen iPhone-Screen ist es mühsam, schnell komplette Internetseiten zu überfliegen, die für den heutigen Mindeststandard von 1024 x 768 Punkten Auflösung aufgelegt sind. Multimediale Inhalte wie Real Audio, Flash Player oder Java-Anwendungen stellen weitere Hemmnisse für die mobile Nutzung dar. Internetseiten, die für leistungsfähige Rechner mit großen Flatscreens ausgelegt ist, werden den kleinen, mobilen Endgeräten zwangsläufig ständig davonlaufen“, so Andreas Latzel, Deutschlandchef des ITK-Unternehmens Aastra http://www.aastra.de, gegenüber NeueNachricht

Es würde zudem an wertvollen Anwendungen mangeln. „Die Situation entspricht dem mobilen TV. Für Geschäftsanwendungen sieht die Sache anders aus. In vielen Unternehmen und Branchen sind Push E-Mail-Lösungen bereits üblich, dazu auch Clients auf dem Mobiltelefon, die das Endgerät zur vollwertigen Nebenstelle der TK-Anlage machen und mobilen Zugriff etwa auf das Unternehmenstelefonbuch bieten oder den Anwesenheitsstatus des Mitarbeiters über sein Handy mit der Unternehmenszentrale abgleichen. Auch 3G-Datenkarten für den mobilen Intranetzugang sind in vielen Unternehmen Standard“, erläutert Latzel.

Generell baue die zusätzliche Wertschöpfung von modernen Unified Communications-Konzepten der Unternehmen auf der Mobilitätsintegration auf, daher nenne Aastra das Konzept „Mobile Unified Communications“: „Für Privatkunden gibt es häufig mobile Lösungen, die isoliert vom sonstigen Nutzungsverhalten angeboten werden. Unsere Strategie sieht anders aus. Für Unternehmen bieten wir mobile Anwendungen, die in die bestehenden, nicht-mobilen Prozesse und Systeme integriert sind“, so Latzel. Unified Communications gehe weit über das seit Jahren bekannte Unified Messaging hinaus, das sich in der Regel mit der Integration von Sprache, Fax, SMS und E-Mail begnügte.

„Hinzugekommen sind die Echtzeitkommunikation, das Präsenzmanagement, die Integration in Systeme wie Microsoft Outlook, Lotus Notes und CRM-Funktionen. Die Krönung ist eine fortgeschrittene Zusammenarbeit von Teams durch Konferenzfunktionen, Diskussionsforen, Application Sharing oder Teamkalender. Dann kann man per Mausklick Konferenzen einberufen, ist immer unter ein und derselben Nummer erreichbar und auch im mobilen Einsatz nahtlos angebundener Bestandteil der Unternehmenskommunikation“, berichtet „iX - Magazin für Informationstechnik“ http://www.heise.de/ix in der September-Ausgabe. „Unternehmen beschäftigen sich heute schon wesentlich intensiver mit dem Thema und formulieren deutlich konkretere Absichten als noch im vergangenen Jahr“, meint Harald A. Summa, Geschäftsführer des Verbandes eco http://www.eco.de.

Er beruft sich auf eine von Berlecon Research http://www.berlecon.de durchgeführte Studie, nach der mehr als die Hälfte der befragten Prozessverantwortlichen die Integration der Kommunikationskanäle für sinnvoll halten. „Das zeigt, dass Unified Communications kein anbietergetriebenes Thema ist, sondern unter Business-Entscheidern mittlerweile breite Zustimmung findet“, resümiert Summa. Der Bedarf nach einer effizienteren internen Kommunikation, der systematischen Nutzung des Wissens von Mitarbeitern und Partnern sowie nach neuen Formen des Kundendialoges wachse.


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