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VIP Medienfonds |

VIP Medienfonds 4: Ordentliche Gesellschafterversammlung für das Geschäftsjahr 2007

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Umfassendes Maßnahmenpaket eröffnet realistische Chance für Ergebnisverbesserung / Kampf um steuerliche Anerkennung des Fondskonzepts wird fortgesetzt

Grünwald, 18. September 2008 – Die bisherige Entwicklung des Fonds blieb weit hinter den ursprünglichen Erwartungen der Anleger zurück. Um die wirtschaftliche Stabilität des Fonds ist es gleichwohl insgesamt gut bestellt. Die steuerliche Situation ist weiterhin ungeklärt. Andererseits eröffnet das von VIP erarbeitete Maßnahmenpaket den Anlegern eine realistische Chance auf eine Verbesserung der Ergebnissituation. Das sind die wesentlichen Erkenntnisse der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Film & Entertainment VIP Medienfonds 4 GmbH & Co. KG. Nach einem ereignisreichen Geschäftsjahr 2007 bewegt sich der Fonds jetzt wieder in einem deutlich ruhigeren Fahrwasser. Dies ließ sich auch an dem geordneten und reibungslosen Veranstaltungsverlauf ablesen. Die Herausforderungen, vor denen der Fonds steht, bleiben indessen auch in den kommenden Monaten bestehen. Die Anstrengungen der Fondsgeschäftsführung richten sich nach der erfolgreichen Stärkung der operativen Handlungsfähigkeit jetzt verstärkt wieder auf die Verbesserung der Rendite auf Anlegerebene. Aber auch der Kampf um den Erhalt der Steuervorteile wird weiter fortgesetzt.

Thierry Potok, Geschäftsführer der VIP Medienfonds Geschäftsführungs GmbH, zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Verlauf der Gesellschafterversammlung, räumte aber ein: „Vor uns liegen einige wichtige Entscheidungen, die erhebliche Auswirkungen auf die weitere Entwicklung des Fonds haben. Ich hätte mir deshalb eine stärkere Beteiligung gewünscht.“ Bei einer Präsenz von 33,87 % waren die Kommanditisten des Fonds gestern im Bürgerhaus Garching zusammengekommen, um sich über den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres und die aktuelle Lage ihrer Gesellschaft zu informieren. Gleichzeitig gab die VIP-Geschäftsführung einen umfassenden Überblick auf die anstehenden Entwicklungen und Entscheidungen.

In seinem ausführlichen und von den Anlegern mit viel Beifall bedachten Bericht ließ Potok das Geschäftsjahr 2007 und die ersten knapp neun Monate des laufenden Geschäftsjahres Revue passieren. Einen wichtigen Schwerpunkt bildeten dabei die Filmproduktionstätigkeiten: Insgesamt 12 internationale Spielfilme wurden vom VIP Medienfonds 4 bis dato produziert. Dem Gesamtinvestitionsvolumen stehen garantierte Lizenzeinnahmen in Höhe von rund 361 Mio. € gegenüber. Hinzu kommen Mehrerlöse in Höhe von 3,4 Mio. € (Stand 30.06.2008). Diese Mehrerlöse blieben bislang zwar hinter den Erwartungen zurück. Potok verwies aber darauf, dass dies nicht zuletzt auf die Verschiebung der Filmproduktionen zurückzuführen sei. Weitere Erlöse seien durchaus denkbar. Würden diese nach Ablauf der Fondslaufzeit anfallen, so würde dies den Wert der Filmbibliothek steigern. Die Verwertung der Filmbibliothek aber komme letztlich auch den Anlegern zugute. Indes, präzise Aussagen über den Wert der Bibliothek könne man derzeit nicht treffen; zu vielschichtig und volatil seien die Einflussgrößen.

Neben der Abwicklung der laufenden Filmprojekte konzentrierten sich die Produktionstätigkeiten im Geschäftsjahr 2007 auf die Vorbereitung des Austauschs dreier Filmprojekte („Black Water Transit“, „The Informer“ und „Grimply Brothers“) mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 87,9 Mio. €. Zur Erinnerung: Ein Austausch der Projekte erfolgte nicht, da die für die Investition in die von der damaligen Fondsgeschäftsführung vorgeschlagenen Ersatzprojekte notwendige Zustimmung des frisch gewählten Anlegerbeirats in der Kürze der Zeit nicht zustande kam. Daraufhin wurde die gegenüber dem Fonds bestehende Schuldübernahme der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG (HVB) teilweise gekündigt und zugleich gegenüber den Gesellschaftern des VIP Medienfonds 4 eine Teilkündigung der Darlehensverträge für die integrierte Anteilsfinanzierung ausgesprochen.

Die dem Fonds aus dem Abbruch der Filmprojekte nach Abzug der verrechneten Darlehensansprüche zugeflossenen Mittel in Höhe von rund 29,5 Mio. € standen denn auch im Mittelpunkt der Aussprache, die sich an den Bericht der Geschäftsführung und des Anlegerbeirates anschloss. Potok zeigte dabei drei Optionen auf, die – neben einer Ausschüttung – für die Mittelverwendung in Betracht kommen. Neben Zwischenfinanzierungen und dem Vertrieb von Verwertungsrechten stellte der VIP-Geschäftsführer eine konkrete Möglichkeit vor, die eine Investition in Filmproduktionen mit neuer Sicherungsstruktur aber innerhalb des bestehenden (steuerlichen) Fondskonzeptes vorsieht. Diese Option verspreche eine ganz erhebliche Verbesserung der Ergebnissituation des Fonds auf Anlegerebene bei einer vergleichsweise sehr hohen Absicherung. In den kommenden Wochen sollen die verschiedenen Varianten nun mit dem Anlegerbeirat erörtert und eine Entscheidung über das weitere Vorgehen gefällt werden.

Neben der Verbesserung der Erlössituation richten sich die Anstrengungen des gesamten VIP-Teams aber auch auf die Dämpfung der Kostenbelastung. Dazu soll vor allem das verbesserte Controlling der Produktionskosten und der dem Fonds zustehenden Verwertungserlösanteile beitragen. Eine Reduzierung der externen Beratungskosten verspricht die Anstellung eines Justitiars.

Weiter fortgesetzt wird der Kampf um die steuerliche Anerkennung des Fondskonzepts mit entsprechend positiven Auswirkungen für die Anleger. Mit Blick auf die nach wie vor offenen steuerrechtlichen Verfahren verwies Potok auf die widerstreitenden Positionen der zuständigen Gerichte, der Finanzverwaltung und der Referenten im Bayerischen Staatsministerium für Finanzen. Die gesamte Filmbranche blicke auf das mit Spannung erwartete Urteil des Bundesfinanzhofes im anhängigen AdV-Verfahren. In diesem Verfahren hat der BFH darüber zu befinden, ob die Entscheidung des Finanzgerichtes München über die Ablehnung des Antrags auf Aussetzung des Vollzugs (AdV-Verfahren) richtig ist oder nicht. Davon hängt ab, ob das ursprüngliche steuerliche Fondskonzept anerkannt wird. Mit einer Entscheidung des BFH wird noch in diesem Jahr gerechnet. Einschätzungen über den Ausgang des Verfahrens und mögliche Konsequenzen des Urteils auf der Ebene des Fonds wie auch der einzelnen Anleger seien derzeit aber nicht möglich.

Dazu Thierry Potok: „Solange der BFH sein Urteil noch nicht gefällt hat, werden wir den Kampf um die steuerliche Anerkennung des Fondskonzepts im Interesse der Anleger fortsetzen.“ In der Zwischenzeit seien die Anstrengungen des gesamten VIP-Teams aber vor allem auf die Verbesserung der Rendite des Fonds auf Anlegerebene gerichtet. Dazu soll vor allem das verbesserte Controlling der Produktionskosten und der dem Fonds zustehenden Verwertungserlösanteile beitragen. Auf diese Weise konnten bereits substanzielle Ergebnisbeiträge erzielt werden.

Nach dem Bericht der Geschäftsführung und des Anlegerbeirates und der sich daran anschließenden Aussprache hatten die Kommanditisten über den einzigen Antrag der ordentlichen Gesellschafterversammlung abzustimmen: Mit 97,25 % der Stimmen wurde die SK Treuhand GmbH, München, zum Abschlussprüfer für das am 31. Dezember 2008 endende Geschäftsjahr bestellt.


Über die VIP Medienfonds

Die im Jahr 1989 gegründete Unternehmensgruppe VIP Media Gruppe mit Sitz in Grünwald gehört mit einem Gesamtproduktionsvolumen von rund 1 Mrd. US-Dollar zu Deutschlands größten Filmproduzenten. Insgesamt wurden über 50 Filmprojekte realisiert, darunter auch zahlreiche preisgekrönte Produktionen wie etwa ‚Das Parfüm’, ‚Monster’, ‚Trade’, ‚7 Zwerge’ und ‚I’m Not There’. Die eigentliche Entwicklung, Produktion, Vermarktung und der Vertrieb der Kino-, Fernseh- und Musikproduktionen sowie der damit zusammenhängenden Nebenrechte (insbesondere Merchandising) obliegt den vier VIP-Medienfonds (VIP1 bis VIP4). Mit der Herstellung der Filme werden verschiedene Subunternehmer beauftragt.

Die Fonds sind jeweils als eigenständige Kommanditgesellschaften organisiert, wobei die Anleger direkt oder indirekt Kommanditisten sind und die jeweilige Komplementärin mit der operativen Geschäftsleitung beauftragen. Die Rolle der Komplementärin erfüllt bei allen Fonds die Film & Entertainment VIP Medienfonds Geschäftsführungs GmbH. Sie wird unterstützt von der VIP Services GmbH, die für die Fonds im Wesentlichen Dienstleistungen rund um die Produktion von Filmen erbringt. Die Betreuung der Kommanditisten und die Öffentlichkeitsarbeit sind bei der VIP Fondsverwaltungsgesellschaft mbH angesiedelt.


Ansprechpartner für die Medien

VIP Medienfonds

Urška Gartner
Corporate Communications

Bavariafilmplatz 7/Haus 4
82031 Grünwald

Telefon: +49(0)89/74 73 43 - 51
Telefax: +49(0)89/74 73 43 - 22
E-Mail: gartner@vip-muenchen.de
Internet: www.vip-medienfonds.de


c/o MärzheuserGutzy Kommunikationsberatung GmbH

Michael Märzheuser/Jochen Gutzy
Geschäftsführende Gesellschafter

Theresienstraße 6-8/Ludwigstraße 21
80333 München

Telefon: +49(0)89/288 90-480
Telefax: +49(0)89/288 90-45
E-Mail: vip@maerzheusergutzy.com
Internet: www.maerzheusergutzy.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jochen Gutzy, verantwortlich.

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