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Silicon Graphics GmbH |

SGI und SLT gründen strategische Partnerschaft für die HighEnd-Visualisierung mit Laserprojektion

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Schneider Laser Technologies und SGI zielen gemeinsam auf Marktchancen von der Fahrsimulation bis zum Ärztetraining


Hannover, 23. März 2001 – SGI und die Schneider Laser Technologies AG (SLT) haben heute auf der CeBIT eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach die Unternehmen in Zukunft gemeinsam neue Anwendungsmöglichkeiten und Marktchancen verfolgen, die sich aus einem breitgefächerten, innovativen Einsatz von SLTs revolutionärem Laserprojektor ergeben. Beide Seiten wollen Produkte und Dienstleistungen, die sich hier ideal ergänzen, zu branchenweiten Spitzenlösungen zusammenführen und dann gemeinsam vermarkten und vertreiben. Kuppelprojektion und Planetarien, Flug- und Fahrsimulation, Entertainment und Groß-Events, Showroom-Präsentationen, das vieldiskutierte Digital-Kino ebenso wie medizinische Umgebungen für die kollaborative, 3D-virtuelle Vorbesprechung von Operationen - all dies sind potenzielle Aktionsfelder, die SLT und SGI zusammen mit anderen strategischen Vertriebspartnern anvisieren. SGI bringt in die Kooperation technologieführende HighEnd-Graphik-, Speicher- und Serverprodukte ein, sowie seine Kompetenz und marktführende Position in den Kernbereichen Wissenschaft/Bildung, Entertainment/Medien, Verteidigung/Sichtsimulation und Fertigungsindustrie.

Die Unterzeichnung des ´Memorandum of Understanding´ wurde vorgenommen von Michael Laurim, dem vorsitzenden Geschäftsführer der Silicon Graphics GmbH (deutsche Vertriebstochter von SGI) sowie von Benedikt Niemeyer, dem Vorstandsvorsitzenden der Schneider Technologies AG (der Holding über der SLT AG).

Mit der aktuellen Vereinbarung stellen SGI und LST ihre bestehende Zusammenarbeit auf eine wesentlich breitere und tieferreichende Basis. Schon im Juli 2000 hatten SLT und SGI gemeinsam mit der Carl Zeiss Jena GmbH vereinbart, ihre Stärken bei Laserprojektion und hochauflösender Echtzeit-3D-Graphik zu kombinieren - jedoch war die Kooperation zunächst begrenzt auf den Anwendungssektor ´Planetarium der Zukunft´, wo man neue, bahnbrechende Möglichkeiten für das "Edutainment unter der Vollkuppel" (d.h. die unterhaltende und bildende virtuelle Erlebnisreise) zu schaffen beschloss.
Onyx und Laser - eine starke Kombination
Beim gemeinsamen zukünftigen Vorgehen können die Partner auf einzigartige Leistungsmerkmale ihrer Produkte bauen, die sich in der beabsichtigten Kombination auf vielversprechende Art unterstützen.

Der Laserprojektor - er ist nur möglich geworden durch Verwirklichung absoluter HighTech-Konzepte wie z.B. dem luftgelagerten, 2000 Umdrehungen/Sek schnellen Rotationsscanner - bietet gegenüber traditionellen, auf LCD-, TFT- oder Röhren-Displays basierenden Projektoren u.a. folgende Vorteile:
* Praktisch unbegrenzte Tiefenschärfe - Es lassen sich durchgängig scharfe Bilder auch auf beliebig gekrümmte Oberflächen werfen
* Hohe Farbintensität - für mehr Brillanz und Leuchtkraft bei komplexen farbigen Darstellungen
* Großer Farbraum - Der Laser liefert Licht in einem sichtbaren Spektralbereich von 400-700 Nanometer (üblich: 470-610nm), was mehr verfügbare Farben am bisherigen oberen und unteren Ende bedeutet
* Perfektes Schwarzlicht, hoher Kontrast - Schwarze Bildstellen sind wirklich schwarz, ohne Grauschleier; aufgrund des Kontrastverhältnisses von 1:4000 (üblich 1:500) lassen sich sehr realitätsnah z.B. am Nachthimmel selbst äußerst schwach beleuchtete Objekte darstellen
* Überlagerbare Vektorgraphik - Zeitgleich zum zeilenweisen Schreiben des Grundbildes lässt sich mit einem Teil der Laserenergie zusätzlich eine zweite Scannereinheit im Vektormodus treiben; damit wird das Überlagern z.B. von Schriftzügen oder Pointern mit variierender, punktuell sehr hoher Leuchtdichte möglich
* Geringes Gewicht - Der Projektionskopf ist von der eigentlichen Laser-Einheit räumlich getrennt und optisch an diese über eine Glasfaser angekoppelt. Seine Masse beträgt nur ca. 20 kg (das ist 1/10 eines traditionellen Projektors), wodurch er sich direkt mit auf Bewegungsplattformen einbauen lässt, da sich die auftretenden Trägheitskräfte in Grenzen halten.
* Schwenkbar und hochmobil - Eine Schwenkmechanik am Projektionskopf erlaubt, die mittlere Projektionsrichtung kontrolliert horizontal und vertikal zu verändern (bis zu 90°/Sek); die flexible, bis zu 30 m lange Anbindung über Glasfaser ermöglicht, den Standort des Kopfes selbst über größere Strecken (z.B. auf Schienen) zu bewegen.

"Die Vorzüge der Laser-Projektion für eine Reihe innovativer Anwendungsszenarien sind offensichtlich", sagt Michael Laurim. "Kaum verwunderlich, wenn SLTs Demonstrationszentrum in Türkheim ein Strom von Interessenten verzeichnet, der sich wie das ´Who is who´ der deutschen Wirtschaft und Forschung und damit auch potenzieller Zielkunden von SGI liest. Wir freuen uns, dieses revolutionäre SLT-System mit HighEnd-Echtzeitgraphik zu ´beschicken´ und gemeinsam auf breiter Front attraktive Lösungen in den Markt zu bringen."
Onyx-Systeme - SGIs Visualisierungssupercomputer - gelten seit jeher als die "Enabling"-Plattform für die anspruchvollsten Virtual-Reality-Einrichtungen, sie treiben hochkomplexe Projekte bei Flug- und Fahrsimulation, Aufsehen erregende Local-based-Entertainment-(LBE)- und Virtual-Studio-Installationen - und in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung analysieren mit Hilfe von Onyx Automobilentwickler, Kraftwerkplaner, Architekten, Geologen, Chemiker, Bioinformatiker und Ärzte in 3D-immersiven Gruppenvisualisierungs-Zentren im Rahmen kollaborativer Arbeitssitzungen die größten Modell-Datensätze (3D-immersive Einrichtungen: z.B. CAVE, Stereo-Powerwall, Datenhelm).

Eigenschaften, die die Onyx-Systeme auszeichnen, sind ihre überragende Echtzeitfähigkeit, Bildqualität und Ausbaufähigkeit. Es sind die einzigen am Markt verfügbaren Systeme, die
* 3D-Graphik, 2D-Bilder und Video in Echtzeit simultan verarbeiten,
* I/O in High-Definition (HD) unterstützen
* Vollszenen-Antialiasing und Farbtiefen in aufwendigster Form für ein Höchstmaß an Realitätsnähe unterstützen
* Volumetrische Datensätze (Voxel-basierte Informationen) in sehr großem Umfang und Echtzeit verarbeiten
* Eine Vielzahl von Ausgabe-Kanälen pro Pipeline unterstützen
* Hochgradig skalierbar in allen Dimensionen sind. Die aktuelle Produktreihe SGI Onyx 3000 basiert auf einer ccNUMA-Architektur, die sich bei SGI bereits in der 3. Generation befindet. Beim Zusammenstellen und Ausbauen der Systemressourcen bieten sie ein Höchstmaß an Flexibilität, denn Prozessoren, Graphik, Memory und I/O-Fähigkeiten sind unabhängig voneinander skalierbar. Das heißt
* Supercomputing plus TopEnd-Visualisierung in einer Plattform - Onyx-Systeme sind ausbaubar bis zu 512 Prozessoren, 16 Graphikpipelines und 1 TeraByte Memory, wobei sich alle Ressourcen auf ein einziges Problem ansetzen lassen. Mit nur einer General-Purpose-Plattform kann man damit bei Simulatoren gleichzeitig das komplexe Flugverhalten und die Sicht des Piloten auf die Szene berechnen.

Benedikt Niemeyer: "Wir haben schon bei der Planetariums-Kooperation festgestellt, dass sich SGIs und SLTs Technologien sehr gut ergänzen - von HighEnd zu HighEnd. Wir freuen uns, mit SGI einen Partner im Boot zu haben, der sich mit Produkten und Service-Leistungen von der Beratung bis zur Systemintegration und der Generalunternehmerschaft einen erstklassigen Namen machte."



Weitere Informationen: Marion Moia Tel 089-46108-240, Fax 089-46108-281
Stefan Ehgartner, Harvard PR: Tel 089-532957-0, Fax 089-532957-888

Silicon Graphics Inc., Mountain View/Kalifornien, www.sgi.com, stellt als marktführender Anbieter im Bereich Technical Computing die weltweit leistungsfähigsten Server, Supercomputer und Visual Workstations zur Verfügung. Mit Hilfe seines weiten Lösungsspektrums für High-Performance Computing und Visual Computing sind Kunden in den Schlüsselmärkten Fertigung, Forschung und Lehre, Wissenschaft, Telekommunikation und Medien in der Lage, neue Einsichten zu gewinnen und die herausforderndsten Aufgaben zu lösen.


Web: http://www.sgi.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Marcella Schwalb, verantwortlich.

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