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Havelland Kliniken realisieren intelligentes Datenmanagement mit Group 1 Software und Cedavis Technology

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München, 06. Oktober 2008 – Mithilfe eines neuen Data Warehouse des Group 1 Software-Partners Cedavis Technology und intelligenten ETL-Funktionen auf Basis der Sagent-Lösung von Group 1 Software, hundertprozentige Tochtergesellschaft von Pitney Bowes Inc., verwaltet die Klinikgruppe ihre medizinischen und betriebswirtschaftlichen Daten so erfolgreich, dass sie nicht nur dem harten Wettbewerb mit privaten Kliniken standhält, sondern sogar eine Top-Position im Wettbewerb belegt.

Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe besteht aus mehreren Einrichtungen des Gesundheitswesens im Landkreis Havelland. Jährlich werden in den Havelland Kliniken mehr als 20.000 Patienten stationär und über 30.000 Patienten ambulant in den verschiedenen Einrichtungen behandelt. Sie beschäftigt 1300 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von 80 Millionen Euro.

Die Wettbewerbsituation mit privaten Kliniken wird für kommunale Einrichtungen immer härter. Ob sie sich halten können, hängt vom wirtschaftlichen Erfolg ab. Da nicht an der Patientenversorgung gespart werden soll, müssen sich die Kliniken Wege überlegen, ihren internen Verwaltungsaufwand zu reduzieren, mit neuen, intelligenten Analysefunktionen Einsparpotenziale zu ermitteln und Ressourcen besser zu nutzen.

Der Anlass für die Havelland Kliniken, ihr Datenmanagement zu modernisieren, war unter anderem die Umstellung auf das DRG-Abrechungssystem. Diese Leistungsabrechnung nach diagnosebezogenen Fallgruppen oder „Diagnosis Related Groups“ (DRG), bezeichnet ein ökonomisch-medizinisches Klassifikationssystem, bei dem Patienten anhand ihrer Diagnosen und der durchgeführten Behandlungen in Fallgruppen klassifiziert werden, die nach dem für die Behandlung erforderlichen ökonomischen Aufwand unterteilt und bewertet sind. In Deutschland wurde das DRG-System zu einem Fallpauschalen-System umgestaltet und seither zur Vergütung der einzelnen Behandlungsfälle verwendet. Seit 2004 ersetzt dieses System verpflichtend die zuvor übliche Abrechnung nach Tagessätzen.

Die Fälle bilden mit Ihrem DRG-Erlös die Kostenträger – ihnen müssen verursachergerecht alle Kosten zugeordnet werden. Die Abrechnungen bestehen nun aus einer Vielzahl von Einzelbuchungen, sodass die Zahl der Buchungssätze im operativen System im Laufe eines einzigen Jahres um 5 Millionen wuchs. Dazu kommen Millionen von Personaldaten, die gepflegt werden müssen sowie eine Datenflut für das im Medizinsektor extrem komplexe Berichtswesen, das flexibel auf ständig veränderte Vorschriften im Gesundheitswesen reagieren muss. Das bisherige ERP-System der Havelland Kliniken war mit den Datenmengen und Anforderungen absolut überfordert. Daher entschloss man sich zur Einführung eines Data Warehouses.

Die Havelland Kliniken entschieden sich zur Zusammenarbeit mit dem Berliner Systemhaus Cedavis Technology, da sie einen Partner mit Erfahrungen und Kompetenz im Gesundheitswesen suchten, der die entsprechenden Software-Lösungen bereits ausgiebig getestet und deren Einsatz bei anderen Kunden begleitet hatte. Zudem wollten die Havelland Kliniken eine Lösung, die sie, nach möglichst einfacher Schulung, nach Abschluss der Implementierung selbst anpassen konnten. Cedavis hatte in dieser Beziehung sehr gute Erfahrungen mit den Lösungen von Group 1 Software gemacht und implementierte einen Prototyp seines Cedavis Health Data Warehouses mit Lösungen der Sagent-Produktfamilie von Group 1 Software und SAP-Anbindung.

Mit der Sagent-Produktreihe bietet Group 1 Software Lösungskomponenten im ETL-Bereich an, um Daten aus den unterschiedlichsten Systemen, wie SAP R/3, Großrechner, RDBMS, DB2, Excel u.a. zu extrahieren, die Daten zu transformieren, um aus Ihnen die entscheidungsrelevanten Informationen zu gewinnen und sie in einem integrierten Datenpool zusammen zu führen.

Nach der Implementierung des DW-Prototyps, erfolgte eine Schulung und der Aufbau von eigenem Know-How im zuständigen Team der Havelland Kliniken. Die Lösung selbst anpassen und weiterentwickeln zu können, ist ein sehr wichtiges Kriterium für die Klinikgruppe, da sich die Anforderungen an das Datenmanagement häufig ändern und auf verschiedenste Vorgaben und Situationen reagiert werden muss. Dazu gehören neue Anforderungen im Gesundheitswesen genauso, wie Veränderungen in der Konzernstruktur, z.B. neue Kliniken mit eigenen SAP-Systemen, die eingebunden, bzw. in ein Zentralsystem überführt werden sollen. Es werden daher auch immer wieder neue, selbst entwickelte Lösungen ergänzt, wie z.B. die Kostenträgerrechnung und die Personalwirtschaft, die beide in Eigenregie entstanden.

Die Lösungen werden heute in der gesamten Unternehmensgruppe für die unterschiedlichsten Bereiche eingesetzt – dazu gehören unter anderem das Controlling mit der Kostenträgerrechnung, das Personalwesen sowie die Materialwirtschaft. Da der Schulungsaufwand so gering und die Bedienung der Lösung so einfach ist, können Mitarbeiter unterschiedlichster Qualifikation aus verschiedenen Bereichen mit dem System arbeiten und entlasten das operative KIS – sehr zur Freude der IT-Abteilung.

„Der geringe Schulungsaufwand war einer der großen Vorteile des neuen Systems“, erläutert Thorsten Kähne, Controller der Havelland Kliniken und verantwortlich für die Datawarehouseentwicklung. „Man muss kein Kerninformatiker sein, um diese Lösung selbstständig intern weiterzuentwickeln und an neue Anforderungen anzupassen. Mit dem System auf Basis von Group 1 kommt jeder Wirtschaftsinformatiker prima zurecht, weil man über das grafische Benutzerinterface arbeitet, während SQL etc. im Hintergrund abläuft.“

Die größten Vorteile der Data Warehouse-Lösung im Überblick

Adhoc- Auswertungen:

- Webanalyser mit Profilen und Benutzerkonzept
- Komplexes Modell mit Dimensionen und Kennzahlen, Drill Down für Detaildaten
- Abfragen und automatisierte Jobs, Office-Integration, Datenexport

Benchmarking:

- externer Vergleich mit Fallkostenmatrix INEK (Bundesstandard)
- internes Benchmarking gleichartiger Kliniken
Unterstützung anderer Abteilungen:
- Qualitätsberichte, KTQ, BSC- Kennzahlen
- Strategieentwicklung, Marketing
- Prozesskostenrechnung, Optimierung
- Outsourcingprozesse, Leistungsverrechnungen

„Die effiziente Kostenträgerrechnungen mithilfe des neuen Systems hat dazu geführt, dass die Havelland Kliniken im Wettbewerb ganz oben stehen“, fasst Thorsten Kähne zusammen. „Das bestätigt auch das aktuelle IFD-Rating der Deutschen Bank vom August 2008, das die Klinikgruppe mit der Rating Stufe 1 bewertet. Darauf sind wir sehr stolz.“

Über Group 1 Software

Group 1 Software ist weltweiter Anbieter einer Komplettlösung für das Customer Communication Management (CCM) aus einer Hand. Die durchgängige Lösung deckt den gesamten Prozess der bedarfsgerechten Kundenkommunikation lückenlos ab und gewährleistet durch vielfältige analytische Möglichkeiten die gezielte Kundenansprache. Sie zeichnet sich durch hohe Leistungsfähigkeit und einfache Handhabung aus. Ein programmierfreier modularer Aufbau ermöglicht der IT, sowie allen beteiligten Fachabteilungen beliebiger Branchen, den flexiblen Einsatz der skalierbaren Lösung. Zu den Kunden von Group 1 Software zählen Commerzbank, Fiducia, Finaserv, LBS Nord, Novartis Pharma, Siemens, Swisscom, u.a. Group 1 Software ist eine hundertprozentige Tochter von Pitney Bowes, die unter eigenem Namen firmiert. In Deutschland agiert die Group 1 Software GmbH von München aus und ist für Deutschland, Österreich, Schweiz und Zentraleuropa zuständig. Weitere Informationen finden Sie unter www.group1.de.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte:
Frau Iris Träger-Toff
Tel: 089 / 46 23 87-0
Fax: 089 / 46 23 87-44
E-Mail:iris_traeger@group1.de

Belegexemplar erbeten an:
Group 1 Software GmbH
Frau Iris Träger-Toff
Grafinger Straße 2
81671 München


Web: http://www.group1.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Wibke Sonderkamp, verantwortlich.

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