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Studie: Die Gefahr des Identittätsbetrugs bleibt ungebannt

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98 Prozent der Deutschen haben Bedenken, ob Unternehmen mit den ihnen anvertrauten persönlichen Informationen sorgsam umgehen


Nahezu alle Deutschen (98 Prozent) haben Bedenken, ob Unternehmen ihre persönlichen Daten absolut vertraulich behandeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des unabhängigen Marktforschungsinstituts Dynamic Markets. Die Studie wurde im August 2008 im Auftrag von Fellowes, Hersteller von Büromaschinen und Computerzubehör, in Deutschland, Großbritannien, Irland, Belgien und den Niederlanden durchgeführt. Des Weiteren kommt die Studie zu dem Schluss, dass derartige Bedenken gerechtfertigt sind. 93 Prozent der Befragten, die berufstätig sind und am Arbeitsplatz mit vertraulichen Kunden- und Mitarbeiterdaten sowie Unternehmensinformationen in Berührung kommen, meinen, dass diese Informationen durchaus Gefahr laufen, gestohlen und missbraucht zu werden.{1}

Obwohl sich nahezu alle Berufstätigen der lauernden Gefahr bewusst sind, sehen 22 Prozent – und damit fast ein Viertel unter ihnen – keinen weiteren Handlungsbedarf für Unternehmen. Weitere acht Prozent sind sich nicht sicher, ob Unternehmen ihr Engagement in punkto Prävention von Identitätsdiebstahl verstärken sollten.

Mehr als drei Viertel der Berufstätigen in Deutschland (79 Prozent) geben an, dass ihr Unternehmen über umfassende Vorschriften verfügt, die den Umgang mit vertraulichen Informationen genau regeln. Zwar verfügen mit 89 Prozent mehr große Unternehmen (über 250 Mitarbeiter) über solche Vorschriften als kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (73 Prozent), dennoch ist Deutschland damit im Ländervergleich führend. Bedenklich ist jedoch, dass 61 Prozent der Mitarbeiter in Unternehmen, die keine Aktenvernichter bereitstellen, angeben, ihr Unternehmen hätte umfassende Vorschriften, um Identitätsbetrug zu verhindern.

Fundgruben für Identitätsbetrüger

Für 69 Prozent der befragten Beschäftigten in Deutschland sind PCs eine der wichtigsten Fundgruben für Daten- und Identitätsdiebe. Ebenfalls 69 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich) sind der Meinung, dass Identitätsbetrüger mit Hilfe von unlauteren Mitarbeitern eines Unternehmens in den Besitz von vertraulichen Unterlagen kommen können. Fast zwei Drittel (61 Prozent) nennen Unterlagen, die von Mitarbeitern achtlos in den Müll geworfen werden, als wichtige Informationsquelle. Weitere 52 Prozent sehen aber auch im Reinigungspersonal eine potenzielle Gefahrenquelle für Datendiebstahl.
Letztendlich trägt dieses Wissen jedoch nicht zwangsläufig zu einem bewussteren Umgang mit vertraulichen Dokumenten durch die einzelne Person bei. Das führen auch die folgenden Ergebnisse vor Augen.

Aktenvernichtung in deutschen Büros oft ungenutzt

Im Ländervergleich stellen in Deutschland die meisten Unternehmen (85
Prozent) ihren Mitarbeitern Aktenvernichter beziehungsweise Container für die Aktenvernichtung zur Verfügung. Allerdings nutzen 14 Prozent der Beschäftigten, denen eine solche Möglichkeit zur sicheren Entsorgung von Unterlagen angeboten wird, diese gar nicht. Darüber hinaus shreddert mehr als ein Viertel der deutschen Beschäftigten (27 Prozent) nicht alle Dokumente, die vertrauliche Informationen beinhalten. Sechs Prozent geben sogar zu, Dokumente, so wie sie sind, wegzuwerfen. Selbst unter denjenigen Berufstätigen, die schon einmal Opfer von Identitätsbetrug waren, shreddern
25 Prozent nicht alle vertraulichen Dokumente.

„Unternehmen brauchen eine erheblich bessere Selbstkontrolle, damit ihre Mitarbeiter die festgelegten Maßnahmen zum Identitätsschutz auch tatsächlich umsetzen. Hier muss der Datenschutzbeauftragte eine wichtigere Rolle spielen. KMU ohne einen solchen Beauftragten sollten diese Aufgabe einem Geschäftsführer zuweisen“, äußert sich Andrea Cantong, Trade Marketing Manager, Fellowes Deutschland. Cantong ergänzt weiter: „Unsere Studie hat gezeigt, dass detaillierte Regularien im Kampf gegen die Bequemlichkeit und Unwissenheit vieler Menschen längst nicht ausreichen.
Die Gefahr des Identitätsbetrugs schwebt deshalb nach wie vor bedrohlich über den meisten deutschen Unternehmen.“

Auch zuhause salopper Umgang mit vertraulichen Daten

1,8 Millionen Deutsche sind schon einmal Opfer eines Identitätsbetrugs geworden. Insgesamt 29 Prozent der Opfer schützen sich aber noch immer nicht ausreichend vor einem Betrug und verzichten zuhause auf einen Aktenvernichter. Zwar geben 41 Prozent aller Befragten an, zuhause einen Aktenvernichter zu besitzen, doch nur 20 Prozent shreddern tatsächlich alle potenziell vertraulichen Informationen. Damit relativiert sich diese im Vergleich zu vorangegangenen Untersuchungen {2} beeindruckende Anzahl von Besitzern eines Aktenvernichters.

Identitätsbetrug – die unterschätzte Gefahr

99 Prozent der Deutschen fühlen sich über Identitätsbetrug informiert beziehungsweise wissen um die Problematik. Damit liegt Deutschland im Ländervergleich vor Irland und Großbritannien an der Spitze. Jedoch sehen nur 76 Prozent der deutschen Befragten im Identitätsbetrug eine konkrete Gefahr für ihre eigene Person. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass viele Befragte nicht wissen, wie Betrüger überhaupt in den Besitz ihrer persönlichen Daten gelangen (44 Prozent) und welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können, um sich davor zu schützen (59 Prozent).

Hintergrundinformationen zur Studie

Vom 14. bis 30. August 2008 haben insgesamt 5.013 Personen aus Deutschland, Großbritannien, Irland, Belgien und den Niederlanden an dieser Online- Studie teilgenommen. 2.229 der Befragten gaben an, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, in der sie mit vertraulichen Informationen über Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden in Berührung kommen.

In Deutschland nahmen insgesamt 1.101 Personen an der Befragung teil, darunter 510 Berufstätige, die regelmäßig mit Unternehmens-, Mitarbeiter- und Kundendaten in Kontakt kommen. 59 Prozent der Berufstätigen gaben an, in kleinen und mittleren Unternehmen (bis 250 Mitarbeiter) zu arbeiten – 41 Prozent arbeiten in großen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern.
Entsprechend der Branchenzugehörigkeit arbeiten die meisten deutschen Befragten (27 Prozent) in Dienstleistungsunternehmen, gefolgt von 14 Prozent im Einzelhandel, Großhandel und Vertrieb beziehungsweise 13 Prozent im öffentlichen Dienst (außer Bildungswesen). Jeweils zehn Prozent sind im
Banken- und Finanzdienstleistungssektor beziehungsweise im Gesundheitswesen tätig.


{1} Unter Identitätsdiebstahl und Identitätsbetrug, hier synonym verwendet, versteht die Studie die missbräuchliche Nutzung personenbezogener Daten durch Dritte.

{2} In einer europaweit durchgeführten Umfrage von Fellowes hatten 2005 nur sieben Prozent der Befragten angegeben, privat über einen Aktenvernichter zu verfügen.



Über Fellowes

Fellowes gehört zu den führenden Anbietern von Büromaschinen und Technologiezubehör für den privaten sowie den Office-Bereich. Das Unternehmen stellt effiziente, komfortable und sichere Lösungen für das Arbeitsumfeld bereit. Das Produktportfolio von Fellowes umfasst Akten­vernichter, Binde- und Laminiergeräte, Schneidemaschinen, Archivsysteme, Reinigungs­mittel sowie ergonomisches Computerzubehör. Das amerikanische Unternehmen mit europäischen Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, Spanien, Italien, Russland und Benelux beschäftigt über 2.700 Mitarbeiter weltweit. www.fellowes.de.

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Claudia Garhammer, verantwortlich.

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