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Globale Finanzkrise beeinflusst auch den deutschen Immobilienmarkt

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Täglich wartet die Finanzbranche mit neuen Hiobsbotschaften auf: Die HypoRealEstate wäre beinah kollabiert, die BayernLB flüchtet sich unter den milliardenschweren Schutzschirm des Bundes und auch die Postbank sucht dringend nach frischem Kapital. Täglich sorgt die Finanzkrise für eine Achterbahnfahrt der Kurse und Gefühle. Aber nicht nur Banken und Banker gehören in diesen Tagen zu den Gebeutelten, auch im deutschen Immobilienmarkt zeigen sich erste Auswirkungen der Krise. Deutsche Immobilienbesitzer befürchten daher eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Ihren Anfang nahm die derzeitige Krise im hochspekulativen US-Immobilienmarkt. Inzwischen ist das Problem aber längst kein nationales mehr und auch nicht auf eine bestimmte Branche beschränkt, vielmehr zieht die Krise globale Kreise. Mittlerweile ist das Misstrauen groß und freies Kapital heiß begehrt. Schon lange leihen sich die Banken untereinander kein Geld mehr. Geldinstitute gehen pleite oder werden mit milliardenschweren Hilfspaketen wieder aufgepäppelt. Weltweit spannen Staaten Schutzschirme auf und denken über Teilverstaatlichungen der Kreditinstitute nach. Obwohl auch in Deutschland erste Auswirkungen auf die Realwirtschaft – etwa im Automobilsektor – zu beobachten sind, sind die deutschen Immobilienbesitzer im Moment von der Finanzkrise noch nicht direkt betroffen. Dennoch sollten sich die Betroffenen bereits heute informieren, um für die kommenden Veränderungen gewappnet zu sein.

Baukredite in der Krise

Eine Auswirkung der Krise und des drohenden Konjunkturabschwungs zeigt sich bereits heute: Immobilienbesitzer müssen mittlerweile deutlich mehr Eigenkapital in eine Baufinanzierung einbringen oder höhere Zinsen zahlen. „Die Kreditzinsen sind weiterhin niedrig. Die Banken verleihen auch weiterhin Geld. Aber sie unterscheiden dabei nun deutlich stärker nach Risikoklassen“, so Jörg Stroisch, Chefredakteur der Immobilienplattform www.meineimmobilie.de. Generell rät der Experte dazu, möglichst viel Eigenkapital in eine Immobilienfinanzierung einzubringen, um auch das eigene Risiko zu mindern. „Eine risikoarme und somit kostengünstige Finanzierung geht bis 60 Prozent des Beleihungswertes einer Immobilie“, erklärt Stroisch. „Darüber hinaus wird es teurer.“

Der Wert einer Immobilie in der Finanzkrise

Die Finanzkrise läutet im Herbst 2008 den Konjunkturabschwung in Deutschland ein – damit trennt sich auch in der Immobilienwelt die Spreu vom Weizen. „Der Wert einer Immobilie hängt maßgeblich von der Lage und vom Zustand ab“, skizziert Immobilienexperte Stroisch die Situation. „Immobilienkäufer sollten daher generell knallhart kalkulieren und die rosarote Brille abnehmen.“

Per Definition verliert eine Immobilie im Verlauf der Jahre an Wert und verursacht zudem hohe Kreditkosten. „Daran ändert auch die Finanzkrise nichts“, so Stroisch. „Jedoch sind in einer Krise oder während eines Konjunkturabschwungs gute Immobilien im Wert und auch in den Mieteinnahmen beständiger.“ Nach Ansicht vieler Experten besitzt der deutsche Immobilien- und Mietmarkt aber ein solides Fundament und ist nicht wie in den USA oder in Großbritannien eine Spekulationsblase. „Im Moment müssen Vermieter und Immobilienbesitzer deshalb nicht in Panik geraten“, beruhigt Stroisch.

Mehr Informationen zur Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Immobilienbranche, Immobilienbesitzer und Vermieter erhalten Sie auf http://www.meineimmobilie.de/finanzieren/kreditart_finanzieren/dossier-finanzkrise--A-7911.html

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