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Das Ende des nervigen Auf- und Abladens an der Supermarktkasse

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RFID könnte den Einkauf vereinfachen


Köln - Einst mussten Kassierer im Supermarkt für jedes Produkt den Zahlencode eintippen, bevor sie Unterstützung von Scannersystemen erhielten. Doch was kommt danach? Den Einkaufswaagen einfach an der Kasse vorbeischieben und ohne lästiges Auf- und Abladen bezahlen – diese Vision des bequemen Einkaufs könnte in wenigen Jahren in unseren Alltag einziehen. Die Technologie dahinter nennt sich Radio-Frequency-Identification, kurz RFID. „Hauchdünne Chips sind dabei auf der Rückseite des Etiketts angebracht. Sie speichern Informationen über das Produkt, etwa den Preis, und senden entsprechende elektromagnetische Radiowellen aus, sobald sie vom Empfängergerät angefunkt werden“, erklärt Matthias Harsch, Sprecher der Geschäftsführung des Technologieherstellers Bizerba http://www.bizerba.de. Die Kasse der Zukunft könnte demnach den Endpreis errechnen, ohne die einzelnen Produkte wie bisher mit Hilfe eines Scanners über den Barcode zu identifizieren.

Doch wie schnell sich diese Technik durchsetzen wird, hängt wesentlich von der Akzeptanz des Verbrauchers ab. Eine Studie im Auftrag von GS1 Germany http://www.gs1-germany.de befragte jeweils 100 Konsumenten in Deutschland, England, Frankreich und den USA zum Thema RFID. Das Ergebnis: Nur 26 Prozent der Deutschen gaben an, diese Technik nicht zu kennen. Länderübergreifend würden drei Viertel aller Befragten mit Funketiketten versehene Produkte ohne größere Bedenken kaufen, sofern diese dadurch nicht verteuert würden oder den Datenschutz gefährdeten. "Wir setzen uns gemeinsam mit Handel und Industrie für eine umfassende Aufklärung der Konsumenten ein. Dabei zeigen wir die Chancen der neuen Technologie auf, nehmen aber auch die Bedenken ernst und führen einen offenen Dialog mit allen Beteiligten aus Wirtschaft, Politik und Verbänden", so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany.

Denn Produktrationalisierungen sind nur noch begrenzt möglich, daher gilt es verbleibenden Potentiale in den logistischen Prozessen auszuschöpfen. „Mit Hilfe der RFID-Technologie lassen sich viele Arbeitsprozesse schneller abwickeln und besser überwachen. Etwa Prozesse an Warenein- und Ausgang, die zuverlässige Aufdeckungen von Materialschwund sowie die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten“, so Harsch weiter. Systeme zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit von Waren benutzen in der Regel den GS1 Identifikations- und Kommunikationsstandard. Sie sind unternehmensübergreifend eindeutig und weltweit gültig, so dass sie alle Partner in der Logistikkette zur Identifikation von Produkten nutzen können. Sie ermöglichen es den Anwendern, in einer gemeinsamen Sprache zu kommunizieren.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Patrick Schröder, verantwortlich.

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