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C&P AG |

Praxistipps helfen Stolperfallen im Projektmanagement vermeiden

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Systemhaus C&P AG: Die Probleme reichen von zu unklar definierten Projektzielen bis zum fehlenden Projektmarketing


(München, 11.11.2008) IT-Projekte erreichen nach den wiederholten Erkenntnissen von Marktstudien ihre Ziele häufig nur unzureichend. Kurt Glabischnig, Vorstand des internationalen Systemhauses C&P AG, hat deshalb aus den Beobachtungen in der Praxis heraus Empfehlungen für das Projektmanagement erarbeitet. Sie sollen dazu beitragen, dass Unternehmen bei ihren IT-Maßnahmen auf die typischen Stolperfallen achten:

Auf geringe Interpretationsspielräume in den Projektziele achten: Die grundsätzliche Zielrichtung von IT-Maßnahmen lässt sich zwar meist aus der Projektbezeichnung ableiten, doch welche Akzentuierungen sich strategisch oder in der technischen Orientierung dahinter verbergen, bleibt häufig sehr nebulös. Notwendig sind sehr präzise und zudem auch operabel formulierte Ziele für alle Ebenen und Bereiche des Projekts, weil ansonsten die entscheidende Navigationsgrundlage fehlt. Der Anspruch der Präzision bedeutet dabei insbesondere, dass die jeweiligen Ziele für alle Beteiligten frei von nennenswerten Interpretationsspielräumen sein müssen und ursprüngliche Ziele nicht beliebig korrigiert werden.

Ein starkes Eigenleben von Teilprojekten vermeiden: Je komplexer Projekte sind, desto vielfältiger sind die Aufgaben und damit auch die Zuständigkeiten. Um Überschneidungen zu vermeiden, müssen die Verantwortlichkeiten zwar einerseits klar definiert sein, es bedarf andererseits aber auch einer permanenten Kommunikation mit den benachbarten Aufgabenfeldern. Sie muss für die erforderliche Transparenz im Umfeld des Projekts sorgen. Wird nicht systematisch für solche kooperativen Bedingungen gesorgt, entsteht ein in der Praxis häufig zu beobachtendes Problem: Einzelne Teams widmen sich zu isoliert ihren Teilaufgaben, deren Ergebnisse sich dann später nicht ausreichend in das Gesamtprojekt integrieren lassen. Als Konsequenz drohen umfangreiche Nachbesserungen, Verzögerungen und auch atmosphärische Belastungen innerhalb der Projektmannschaft.

Sachfremde Interessen aus den Projekten fernhalten: Sofern eine IT-Maßnahme mehrere Fachbereiche oder gar die Gesamtorganisation betrifft, berührt sie vielfach auch gegensätzliche Interessen. Sie werden nicht selten in das Projekt selbst hineingetragen und gehören zu den Faktoren, die häufig ein Scheitern von Projekten verursachen. Hier ist besonders die Geschäftsleitung gefragt, für den erforderlichen Konsens zu sorgen. Aber auch die Projektleitung kann über ihre Moderationsfunktion wesentlich dazu beitragen, dass das Projekt nicht zu sehr durch sachfremde Einwirkungen von Interessen beeinträchtigt wird.

Tools für das Projektmanagement konsequenter nutzen: Die Projektverantwortlichen stehen typischerweise vor dem Problem, eine Vielzahl an Bedingungen zu einer harmonischen Einheit formen zu müssen. So ist etwa eine hohe Transparenz und Steuerungsfähigkeit erforderlich, damit es nicht zu einem unnötigen Ressourcenverschleiß oder Kosten- und Terminüberschreitungen kommt. Diese Komplexität des Projektmanagement erweist sich somit als kritischer Erfolgsfaktor, der den Verantwortlichen aber schnell zu entgleiten droht, sofern sie nicht auf effiziente Werkzeuge zurückgreifen. Solche Tools gewährleisten im Regelfall durchgängig eine höhere Effizienz und mindern vor allem auch die Projektrisiken. Allerdings reicht es nicht, sie im Hause zu haben, sondern sie müssen auch zum aktiv genutzten Werkzeug aller Projektmitarbeiter werden.

Auf Managementqualitäten der Projektleiter achten: Ein großes IT-fachliches Know-how bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch die erforderlichen Fähigkeiten für die Ausrichtung, Steuerung und Kontrolle von Projekten vorhanden sind. Denn dies verlangt ein anderes Profil vor allem mit Planungs-, Koordinations- und Kommunikationsfähigkeiten. Trotzdem wird in der Praxis Mitarbeitern häufig das Management von Projekten vornehmlich wegen ihrer fachlichen Spezialisierung übertragen. Ihnen sollte zumindest eine Unterstützung mit spezifischem Management-Skill zur Seite gestellt werden.

Das Projektcontrolling ernst nehmen: Ein Bauchgefühl kann keine faktische Bewertung von Teilergebnissen, Realisierungsschritten, Problemen oder Planungserfordernissen ersetzen, insbesondere nicht bei komplexeren Projekten. Trotzdem wird häufig darauf vertraut statt etablierte Methoden des Controllings einzusetzen und auf diese Weise für kontinuierlich transparente Situationen zu sorgen. Ursache dafür ist häufig, dass nicht ausreichend betriebswirtschaftliche Elemente in das Selbstverständnis des Projektmanagements eingeflossen sind und es stattdessen zu sehr von einem technischen Fokus geprägt ist.

Das Projektmarketing nicht vernachlässigen: Werden alte Anwendungssysteme eingesetzt oder zusätzliche Applikationen eingeführt, hat dies immer unmittelbare Konsequenzen für die Mitarbeiter im Unternehmen oder die Verwaltungseinrichtung. Ihnen den Weg zu den neuen Technologien transparent zu machen und sie dafür zu gewinnen, ist die Aufgabe des Projektmarketings. Doch selbst wenn die technischen Veränderungen zu sehr massiven Konsequenzen für die Benutzer führen, wird diese Aufgabe aus Zeit- und Kostengründen dafür meist sehr stiefmütterlich behandelt. Mitunter mangelt es sogar grundsätzlich an der Einsicht in die Notwendigkeit eines Projektmarketings. Als Folge entstehen Akzeptanzprobleme bei den Mitarbeitern, die zumindest zeitweilig zu deutlichen Produktivitätseinbußen mit negativen wirtschaftlichen Effekten führen können.

Über C&P AG:
Die C&P AG in München und Graz (Österreich) bietet mit hochqualifizierten Mitarbeitern Beratungs- und Entwicklungsleistungen für den IT- und Organisationsbereich von Finanz- und Unternehmen weiterer Branchen an. Das Leistungsportfolio reicht von der Konzeption der IT-Landschaft (oder Teilen davon) über die Begleitung betrieblicher Änderungsprozesse bis zum Produktiveinsatz von Standard- oder Individualsoftware.

Agentur Denkfabrik
Wilfried Heinrich
Pastoratstraße 6, D-50354 Hürth
Tel.: +49 (0) 22 33 – 61 17-72
Fax: +49 (0) 22 33 – 61 17-71
heinrich.denkfabrik@meetbiz.de
www.agentur-denkfabrik.de

Web: http://www.glabischnig.at


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Bernhard Dühr, verantwortlich.

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