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CDI-Stellenmarktanalyse 2002: Unternehmen suchen weiterhin qualifizierte Fachkräfte für IT-Kernberufe

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Bei den IT-Mischberufen haben SAP-Experten gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Qualifizierte IT-Experten sind trotz der konjunkturellen Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor gefragt. Das zeigt die Stellenmarktanalyse 2002, die CDI, führender Anbieter von IT-Weiterbildungen, jetzt vorgelegt hat. Besonders in den IT-Kernberufen ist die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften immer noch sehr hoch. Die Verteilung der offenen Stellen in den IT-Mischberufen hat sich dagegen deutlich verschoben: SAP-Experten haben sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, während Mitarbeiter für E-Business und Multimedia seltener gesucht werden. CDI hat für seine Studie die Stellenmärkte von 16 führenden Tageszeitungen und vier Fachzeitschriften sowie den fünf größten Online-Jobbörsen ausgewertet. Der IT-Weiterbildungsanbieter führt die Stellenmarktanalyse seit 1987 jährlich durch und entwickelt anhand der Ergebnisse markt- und bedarfsgerechte Qualifizierungsprogramme.

Die konstant hohe Nachfrage nach gut ausgebildeten Mitarbeiten aus den IT-Kernberufen sowie SAP-Experten hat im Wesentlichen drei Gründe: Zum einen werden Informationstechnologien auch in kleinen und mittleren Unternehmen sowie in öffentlichen Verwaltungen immer häufiger als Erfolgsfaktor erkannt. Zum anderen erfordert die zunehmende Vernetzung von Unternehmen mit seinen Zulieferern und Partnern sowie der Mitarbeiter untereinander neue Software-Lösungen – auch im Bereich IT-Sicherheit. Schließlich werden hochwertige IT-Dienstleistungen – etwa das Entwickeln maßgeschneiderter Lösungen oder die Integration bestehender Systeme – immer öfter nachgefragt. Die Hochschulen allein können die Nachfrage nach Fachkräften jedoch nicht decken: Dem vom Verband Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) kalkulierten Bedarf von jährlich 25.000 IT-Experten stehen maximal 6.000 Hochschul-Absolventen der Informatik gegenüber.

Stellenmarkt IT-Kernberufe

Die IT-Kernberufe prägen nach wir vor den IT-Arbeitsmarkt: 84 Prozent aller ausgeschriebenen Stellen gelten den Berufsfeldern Softwareentwicklung/Programmierung, Netzwerke/Betriebssysteme, Datenbanken, IT-Organisation/IT-Beratung/IT-Projekte, Service/Support und Hardware. Das Verhältnis IT-Kernberufe/IT-Mischberufe unter den Stellenanzeigen ist konstant geblieben. Der Bereich Softwareentwicklung/Programmierung nimmt trotz eines leichten Rückgangs mit 30 Prozent immer noch den größten Teil der Stellenanzeigen bei den IT-Kernberufen ein. Stark zugelegt haben die Segmente Netzwerke/Betriebssysteme (von 17 Prozent in 2001 auf 23 Prozent) sowie Service/Support (von zehn Prozent auf 17 Prozent). Etwas weniger gesucht sind Mitarbeiter für IT-Beratung und IT-Organisation – mit 23 Prozent nimmt diese Gruppe jedoch weiterhin eine starke Stellung ein.

Wie die Stellenmarktanalyse 2002 zeigt, wird von den Bewerbern zunehmend themenübergreifendes Wissen verlangt: So sind zum Beispiel Softwareentwickler gefragt, die neben den Programmier-Kenntnissen auch Know-how etwa in den Bereichen Systemsoftware oder Datenbanken vorweisen können. Nur die Hälfte aller Anzeigen nimmt auf einen Hochschulabschluss Bezug. Quereinsteiger haben auch in diesem Jahr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Sie werden explizit in 13 Prozent der Stellenangebote angesprochen.

Stellenmarkt IT-Mischberufe

Im Segment der IT-Mischberufe werden SAP-Spezialisten mit großem Abstand am häufigsten nachgefragt: 83 Prozent der ausgeschriebenen Stellen beziehen sich auf dieses Berufsfeld. Dabei sind SAP-Berater mit über 50 Prozent aller SAP-Stellenanzeigen besonders gesucht. Reine E-Business- und Multimedia-Experten dagegen haben mit zehn bzw. sieben Prozent der Angebote für IT-Mischberufe zur Zeit weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt. An Fachqualifikationen erwarten Unternehmen von Bewerbern aus den IT-Mischberufen am häufigsten – in 15 Prozent der Anzeigen – Programmierfähigkeiten, mit den Sprachen Java und HTML an der Spitze. Daneben werden oft Kenntnisse in den Bereichen Internet/Intranet, objektorientierte Technologien und Customer Relationship Management vorausgesetzt.

Etwa 60 Prozent aller zu besetzenden Stellen in den IT-Mischberufen sind mit einem Studium verknüpft – deutlich mehr als in den IT-Kernberufen. In beiden Berufsfeldern steht das Informatik-Studium an erster Stelle; im Bereich der IT-Mischberufe nennen jedoch ein Viertel aller Anzeigen ein betriebswirtschaftliches Studium als Alternative. Berufserfahrungen spielen bei den IT-Mischberufen eine größere Rolle als im IT-Kernbereich: In 20 Prozent der Stellenanzeigen fordern Unternehmen Erfahrungen aus dem IT-Projektmanagement – gegenüber acht Prozent bei den IT-Kernberufen.

Stellenmarkt kaufmännische Sachbearbeitung

Der Stellenmarkt für kaufmännische Berufe nimmt nach wie vor den größten Anteil unter den ausgewerteten Stellenanzeigen ein. Dabei war die Nachfrage nach Mitarbeitern für Assistenz und Sekretariat mit 29 Prozent am größten, gefolgt von offenen Stellen im Finanz- und Rechnungswesen mit 20 Prozent und im Bereich allgemeine kaufmännische Sachbearbeitung mit 17 Prozent.

Noch häufiger als im vergangenen Jahr verlangen Unternehmen von den Bewerbern Kenntnisse im Umgang mit den Office-Programmen von Microsoft – in 74 Prozent der Stellenangebote wird diese Anforderung genannt. SAP- und DATEV-Erfahrungen werden in zehn bzw. acht Prozent der Anzeigen erwartet. Andere kaufmännische Software spielt so gut wie keine Rolle.

Der Markt für kaufmännische Sachbearbeitung ist offen für Neu- und Quereinsteiger: In nur etwa einem Drittel der Stellenanzeigen wird explizit Berufserfahrung erwartet, in vielen Fällen wird diese nicht quantifiziert.

Diesen Text sowie die angefügten Grafiken können Sie vom Dr. Haffa & Partner Online-Service im WWW direkt auf Ihren Rechner laden: http://www.haffapartner.de

Die „CDI Stellenmarktanalyse 2002“ können Sie als Broschüre und auf CD-ROM bei CDI kostenlos anfordern oder im Internet unter http://www.arbeitsmarkt.cdi.de auf Ihren Rechner laden.

CDI Deutsche Private Akademie für Wirtschaft GmbH gehört zu den führenden deutschen Weiterbildungsunternehmen im Bereich IT- und kaufmännische Qualifizierungen. Seit der Gründung 1967 hat CDI mehr als 140.000 Teilnehmer erfolgreich aus- und weitergebildet. Mit 21 Instituten ist CDI in ganz Deutschland flächendeckend vertreten. Seit 1987 legt CDI eine fundierte Stellenmarktanalyse vor, die über die aktuelle Situation und die Trends im IT-Stellenmarkt informiert. Die Ergebnisse bilden die Basis für die Entwicklung marktgerechter und bedarfsrelevanter Qualifizierungsprogramme. CDI Consulting GmbH, eine hundertprozentige Tochter der CDI GmbH, entwickelt und realisiert individuelle IT-Weiterbildungsprojekte für Unternehmen. Die CDI-Gruppe beschäftigt aktuell 179 festangestellte Mitarbeiter und 620 freiberufliche Trainer aus der betrieblichen Praxis.

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